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Malte Kreutzfeldt (Journalist)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:20151017 xl P1000621 Malte Kreutzfeldt Journalist.JPG
Malte Kreutzfeldt (2015)

Malte Kreutzfeldt (* 1971 in Hildesheim) ist ein deutscher Journalist und Autor. Er war von 2007 bis 2022 Redakteur im Ressort Wirtschaft und Umwelt der Tageszeitung die tageszeitung (taz) in Berlin und ist seitdem beim Journalismus-Start-Up Table Media für Energie- und Wirtschaftspolitik sowie die Grünen zuständig.<ref>• Europe.Table. In: Europe.Table. Abgerufen am 1. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leben

Bereits in jungen Jahren war Malte Kreutzfeldt als Schülerzeitungsredakteur und später als Redakteur bei der AStA-Zeitung an der Universität Göttingen tätig.<ref name="TAZ-PERSONENFUeHRUNG169"/> Seinen Zivildienst leistete auf der Hallig Hooge.<ref name="TAZ-PERSONENFUeHRUNG169"/> Von 1992 bis 1999 studierte Kreutzfeldt Biologie, Politik und Anglistik in Göttingen und Berkeley, Kalifornien. Nach seinem Studium an der Universität Berkeley wirkte er an einem Forschungsprojekt in Alaska mit.<ref name="TAZ-PERSONENFUeHRUNG169"/> Danach arbeitete er als freier Journalist, machte dann ein Volontariat bei der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen und arbeitete dort anschließend als Politikredakteur. Von 2003 bis 2005 war er Pressesprecher des globalisierungskritischen Netzwerks Attac.<ref>Bücher und Autoren: Malte Kreutzfeldt. In: droemer-knaur.de. Abgerufen am 10. Mai 2014.</ref> 2006 war er in der Pressestelle der Fraktion Die Linke im Bundestag tätig.

Von Januar 2007 bis Mai 2012 leitete er das Ressort Wirtschaft und Umwelt der taz.<ref>ReferentInnen: taz.lab 2013: Erfindet – So kann es nicht weiter gehen. In: tazlab.de. 20. April 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Mai 2013; abgerufen am 10. Mai 2014.</ref> Er verwendete das Autorenkürzel MKR.<ref>Malte Kreutzfeldt: Verbraucher zahlen für neue Industrie-Geschenke. In: taz.de. 1. April 2014, abgerufen am 11. Mai 2014.</ref> In dieser Funktion folgten ihm Beate Willms<ref>Autorenseite von Beate Willms auf taz.de. In: taz.de. Abgerufen am 21. Mai 2014.</ref> und Kai Schöneberg.<ref>Autorenseite von Kai Schöneberg auf taz.de. In: taz.de. Abgerufen am 18. Mai 2014.</ref><ref>kress – Der Mediendienst zu Kai Schöneberg. In: kress.de. Abgerufen am 18. Mai 2014.</ref>

Kreutzfeldt war Korrespondent für Wirtschaft und Umwelt im Parlamentsbüro der taz.<ref>Autorenseite von Malte Kreutzfeldt. In: taz.de. Abgerufen am 10. Mai 2014.</ref> Er widmet sich vor allem der Energiewende<ref>Malte Kreutzfeldt: DAS PORTRAIT: Gabriels Wende – Einst kämpfte der SPD-Chef für erneuerbare Energien. Jetzt bremst er die Energiewende als Minister aus und bürdet die Kosten den Bürgern auf. Das soll der Wirtschaft nutzen. Und Gabriels Karriere. In: taz.de. 3. Mai 2014, abgerufen am 10. Mai 2014.</ref> sowie der Finanzpolitik. Große Aufmerksamkeit<ref>mdr.de: Das Altpapier am 15. Februar 2019: Chance vertan | MDR.DE. Abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref><ref>Stickoxid-Grenzwerte - Lungenärzte haben sich verrechnet. Abgerufen am 27. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> erregte er im Februar 2019 mit einer Recherche zum Lungenarzt Dieter Köhler, in der er zeigte, dass sich Köhler in seiner Kritik an den Grenzwerten für Stickoxid und Feinstaub mehrfach verrechnet und falsche Zahlen benutzt hatte.<ref>Falsche Angaben zu Stickoxid: Lungenarzt mit Rechenschwäche. In: taz vom 13. Februar 2019. Abgerufen am 1. Mai 2019.</ref><ref>NOx und Feinstaub - Grenzwerte bei Lungenärzten umstritten : www.lungenaerzte-im-netz.de. Abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref>

Im Oktober 2022 wechselte Malte Kreutzfeldt von der taz zu Table Media.<ref>Malte Kreutzfeldt: In eigener Sache. In: twitter.com. 8. September 2022, abgerufen am 9. September 2022.</ref>

Malte Kreutzfeldt ist Vater von zwei Kindern.<ref>tazze Nr. 2 / 25. (PDF) Sie haben die Wahl: Malte Kreutzfeld. In: download.taz.de. 2025, abgerufen am 25. November 2025 (Seite 28).</ref>

Auszeichnungen

Schriften

  • Das Strompreis-Komplott: warum die Energiekosten wirklich steigen und wer dafür bezahlt (= Knaur Klartext. Nr. 78673). Droemer Knaur, München 2014, ISBN 978-3-426-78673-4.

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive>

<ref name="TAZ-PERSONENFUeHRUNG169">Jan Feddersen: Personenführung #169: Malte Kreutzfeldt: Medienmensch und Umweltschützer. Malte Kreutzfeld ist Idealist: Er will durch Journalismus die Welt verbessern. In: taz.de. Die Tageszeitung, 19. Dezember 2020, abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref>

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