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Malbaum (Jagd)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

{{#if: behandelt den Begriff aus der Jägersprache. Zum Grenzzeichen siehe Malbaum (Grenzzeichen).

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Malbaum mit Scheuerstellen durch Wildschweine

Malbäume sind Bäume, die Rotwild, Wildschweine oder Dachse dazu nutzen, um ihre Decke bzw. die Schwarte daran zu scheuern oder zu malen<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> (von maalen<ref>Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909</ref>: Rot- und Schwarzwild reibt sich aus der Suhle kommend an einem nahe stehenden Baum (Maalbaum)<ref>Pierer’s Universal-Lexikon, 4. Auflage 1857–1865</ref>) Dieses Vorgehen dient dem Wohlbefinden der Tiere und hilft dabei, Ektoparasiten zu entfernen. Malbäume werden von den Tieren meist nach dem „Suhlen“ aufgesucht. Dadurch sind Malbäume auch durch den abgestreiften Schlamm leicht erkennbar. Durch anhaftende Haare, durch die Höhe der „Scheuerstellen“ und durch eventuelle Rindenverletzungen, die durch das Gewaff des Keilers entstehen, können Rückschlüsse auf das vorhandene Wild gezogen werden.

Keiler verletzen gezielt die Rinde von harztreibenden Baumarten, etwa der Fichte oder der Kiefer; da das Harz zusätzlichen Schutz gegenüber Parasiten bietet. Diesen natürlichen Harzfluss machen sich Jäger zunutze, indem sie Bäume mit Buchenholzteer bestreichen.

So kann die Attraktivität der Malbäume erhöht werden.

Dieses Wissen wird von Jägern genutzt, um das Wild an bestimmte Orte zu gewöhnen, um es dort besser beobachten sowie bejagen zu können.<ref>Buchenholzteer Website "Dein Natur- & Jagdportal". Abgerufen am 5. Mai 2021.</ref>

Nicht zu verwechseln ist der Malbaum mit einer Salzlecke. Diese verfolgen unterschiedliche Ziele und können ausdrücklich nicht miteinander kombiniert werden. Der Malbaum dient der Fellpflege und dem Schutz vor Parasiten, die Salzlecke der Nährstoffaufnahme. Ebenfalls wird ersterer nur von Schwarz- und Rotwild genutzt, letztere von allen Wildarten.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Wird an einem vorhandenen Malbaum ein Leckstein befestigt, wird der Stamm nach wie vor nur zum Malen genutzt.

Für die Anlage einer Salzlecke muss daher ein separater Stamm auserkoren und vorbereitet werden. Ist der Leckstein an der Oberseite des Stammes befestigt, lösen sich durch den natürlichen Niederschlag die Mineralien und fließen am Stamm herab. So können sie von den Wildtieren bei Bedarf aufgeleckt werden.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Literatur

  • Ilse Haseder, Gerhard Stinglwagner: „Knaurs Großes Jagdlexikon“, Augsburg 2000, Stichwort: Malbaum ISBN 3-8289-1579-5
  • Carl Zeiß, Fritz Dobschova: „Lexikon der Waidmannssprache“, Wien 1992, ISBN 3-7039-0011-3

Weblinks

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Einzelnachweise

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