Maihueniopsis darwinii
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| Maihueniopsis darwinii | ||||||||||||
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| Datei:Maihueniopsis darwinii 05.jpg
Maihueniopsis darwinii | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Maihueniopsis darwinii | ||||||||||||
| (Hensl.) F.Ritter |
Abbildung in der Erstbeschreibung von 1837
Maihueniopsis darwinii ist eine Pflanzenart in der Gattung Maihueniopsis aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton darwinii ehrt Charles Darwin, der die Art entdeckte.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2004, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 61.</ref>
Beschreibung
Die Polster bildende Maihueniopsis darwinii wächst niedrig liegend mit Wuchshöhen bis zu 4 Zentimetern. Ihre leicht warzigen Glieder sind kugel- bis eiförmig und werden bis 4 Zentimeter lang. Die 18 bis 20 großen filzigen Areolen sind gleichmäßig verteilt. Aus den oberen Areolen entspringen 10 bis 12 Dornen. 4 bis 6 von ihnen sind gerade, aufrecht oder ausgebreitet, manchmal etwas abgeflacht, gelb bis rötlich gelb und werden bis 4 Zentimeter lang.
Die Blüten sind bis zu 5 Zentimeter lang. Der Blütenbecher ist mit Areolen bedeckt, von denen die oberen Dornen von bis zu 4 Zentimeter Länge tragen. Die gelben Kronblätter sind breit, oben gestutzt und enden meist in einer kleinen Spitze. Der 2 Zentimeter lange Fruchtknoten hat große wollige Areolen. Der Griffel ist dick, die Narbe 9-strahlig.
Die gelben bis gelborangen, zylindrisch-gestutzten Früchte werden bis 4 Zentimeter lang und erreichen Durchmesser von 2,5 Zentimeter. Sie tragen am oberen Rand Glochiden und Dornen.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Maihueniopsis darwinii ist im Süden Argentiniens verbreitet und wächst auf steinigen Ebenen bis in Höhenlagen von 2000 Metern.
Charles Darwin fand die Art 1834 zuerst bei Puerto Deseado und später bei Puerto San Julián. Die Erstbeschreibung als Opuntia darwinii erfolgte 1837 durch John Stevens Henslow.<ref>John Stevens Henslow: Description of two new species of Opuntia; with remarks on the structure of the fruit of Rhipsalis. In: Magazine of Zoology and Botany. Band 1, 1837, S. 466 (online).</ref> Friedrich Ritter stellte die Art 1980 in die Gattung Maihueniopsis.<ref>Friedrich Ritter: Friedrich Ritter: Kakteen in Südamerika: Ergebnisse Meiner 20-jährigen Feldforschung. Band 2, S. 389, 1980.</ref> Ein weiteres nomenklatorisches Synonym ist Tephrocactus darwinii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Hensl.) Backeb. (1936).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt. Die Entwicklung der Populationen wird als stabil angesehen.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2014.3. Eingestellt von: Demaio, P., Kiesling, R., Lowry, M., Méndez, E., Saldivia, P., Faundez, L. & Walter, H.E., 2013. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 363.
- Curt Backeberg: Die Cactaceae: Handbuch der Kakteenkunde. 2. Auflage. Band I. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart New York 1982, ISBN 3-437-30380-5, S. 267 ff.
Einzelnachweise
<references />