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Mahlhilfsmittel

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Mahlhilfsmittel (auch: Mahlhilfen) sind Stoffe oder Stoffgemische, welche im Mahlprozess bei der Herstellung von Zement verwendet werden.

Anwendung und Wirkungsweise

Mahlhilfsmittel sind Additive, welche bei der trockenen Vermahlung des Zementklinkers in einer Kugelmühle eingesetzt werden, um den Durchsatz zu erhöhen, die Energieeffizienz zu verbessern und um die Zementqualität zu modifizieren. Durch den Einsatz von Mahlhilfsmitteln kann die Leistung einer Zementmühle um bis zu 40 % gesteigert werden.<ref name="Müller">H. M. Seebach: Die Wirkung von Dämpfen organischer Flüssigkeiten bei der Zerkleinerung von Zementklinker in Trommelmühlen</ref><ref name="Spanka1">41. Forschungskolloquium des DAfStb am 11. und 12. Juli 2002, (pdf, 121 kB)</ref><ref name="Spanka2">Gerhard Spanka und Gerd Thielen: Freisetzung flüchtiger Substanzen aus zementgebundenen Bauprodukten (pdf, 238 kB)</ref> Sie wirken einer (Re-)Agglomeration der Zementpartikel entgegen und helfen dadurch Anhaftungen in der Mühle zu reduzieren, die Durchsatzgeschwindigkeit zu erhöhen, die Mahlfeinheit und damit die spezifische Oberfläche und die Reaktivität des Mahlgutes zu erhöhen, sowie die Fließfähigkeit des trockenen Zementes zu verbessern. Mahlhilfsmittel interagieren mit der Oberfläche der Zementpartikel und neutralisieren elektrische Oberflächenladungen (ungesättigte Valenzen an frischen Bruchflächen) und/oder erzeugen gleichgerichtete Ladungen an der Oberfläche, wodurch die Anziehung zwischen den einzelnen Partikeln verringert oder aufgehoben wird.

Die Zugabe erfolgt in der Regel zusammen mit dem Zementklinker am Eingang der Kugelmühle mit einer Dosierung von 0,01–0,2 Gew.-%.

Zusammensetzung

Rohstoffe, welche in Mahlhilfsmitteln eingesetzt werden, sind z. B.:<ref>{{#if:{{#ifexpr:{{#if:DE|0|1}} or {{#if:69514167|0|1}}|1}}|Fehlender Parameter {{#if:DE||„Land“{{#if:69514167|| und }}}}{{#if:69514167||„V-Nr“}}|}}{{#if: {{#invoke:Expr|TemplateBooland}}|{{#ifeq:|Patentanmeldung|Patentanmeldung|{{#ifeq:|Gebrauchsmuster|Gebrauchsmuster|Patent}}}} {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}|DE69514167T2|{{#switch: {{{DB}}} | DEPATIS =DE69514167T2 | WIPO = DE69514167 | Google = DE69514167T2 | #default =DE69514167T2 }}}}{{#if:Grinding agent for cement2000-08-24|:|.}}{{#if:Grinding agent for cement| Grinding agent for cement.}}{{#if:| Angemeldet am {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}{{#if:2000-08-24|,}}}}{{#if:2000-08-24|{{#if:| veröffentlicht am | Veröffentlicht am }}{{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}{{#if:|,}}}}{{#if:| Anmelder: {{{Anmelder}}}{{#if:|,}}}}{{#if:| Erfinder: {{{Erfinder}}}}}{{#if:| ({{{Kommentar}}})}}{{#if:2000-08-24|.}}}}{{#invoke:TemplatePar|match |template= Vorlage:Patent |cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Patent}} |format= |preview=@@@ |1=Land= ABC+ |2=V-Nr= /^[0-9A-Z]+$/ |3=Titel= * |4=Erfinder= * |5=Anmelder= * |6=A-Datum= * |7=V-Datum= * |8=Typ= ASCII |9=Code= ASCII |10=Kommentar= * |11=KeinLink= ASCII |12=DB=ASCII }}</ref><ref>{{#if:{{#ifexpr:{{#if:EP|0|1}} or {{#if:0976695|0|1}}|1}}|Fehlender Parameter {{#if:EP||„Land“{{#if:0976695|| und }}}}{{#if:0976695||„V-Nr“}}|}}{{#if: {{#invoke:Expr|TemplateBooland}}|{{#ifeq:|Patentanmeldung|Patentanmeldung|{{#ifeq:|Gebrauchsmuster|Gebrauchsmuster|Patent}}}} {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}|EP0976695A1|{{#switch: {{{DB}}} | DEPATIS =EP0976695A1 | WIPO = EP0976695 | Google = EP0976695A1 | #default =EP0976695A1 }}}}{{#if:Grinding agent for cement2000-02-02|:|.}}{{#if:Grinding agent for cement| Grinding agent for cement.}}{{#if:| Angemeldet am {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}{{#if:2000-02-02|,}}}}{{#if:2000-02-02|{{#if:| veröffentlicht am | Veröffentlicht am }}{{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}{{#if:|,}}}}{{#if:| Anmelder: {{{Anmelder}}}{{#if:|,}}}}{{#if:| Erfinder: {{{Erfinder}}}}}{{#if:| ({{{Kommentar}}})}}{{#if:2000-02-02|.}}}}{{#invoke:TemplatePar|match |template= Vorlage:Patent |cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Patent}} |format= |preview=@@@ |1=Land= ABC+ |2=V-Nr= /^[0-9A-Z]+$/ |3=Titel= * |4=Erfinder= * |5=Anmelder= * |6=A-Datum= * |7=V-Datum= * |8=Typ= ASCII |9=Code= ASCII |10=Kommentar= * |11=KeinLink= ASCII |12=DB=ASCII }}</ref>

Je nach der chemischen Zusammensetzung der Mahlhilfsmittel können diese die Eigenschaften des Zement während der Hydratation oder im ausgehärteten Zustand beeinflussen. Zucker, Glycole oder Carbonsäuren (mit Ausnahme von Ameisensäure) verzögern die Festigkeitsentwicklung, während Alkanolamine diese eher beschleunigen. Oft führt eine verzögerte Festigkeitsentwicklung, aufgrund des langsameren Kristallwachstums, zu einer erhöhten Endfestigkeit und umgekehrt. Triisopropanolyamin soll die Frühfestigkeit nicht verbessern, dafür aber die Endfestigkeit von Portlandzement, insbesondere bei C4AF-Gehalten von > 4 %, erhöhen.<ref>{{#if:{{#ifexpr:{{#if:DE|0|1}} or {{#if:69832999|0|1}}|1}}|Fehlender Parameter {{#if:DE||„Land“{{#if:69832999|| und }}}}{{#if:69832999||„V-Nr“}}|}}{{#if: {{#invoke:Expr|TemplateBooland}}|{{#ifeq:|Patentanmeldung|Patentanmeldung|{{#ifeq:|Gebrauchsmuster|Gebrauchsmuster|Patent}}}} {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}|DE69832999T2|{{#switch: {{{DB}}} | DEPATIS =DE69832999T2 | WIPO = DE69832999 | Google = DE69832999T2 | #default =DE69832999T2 }}}}{{#if:Verwendung von Hydroxylaminen zur Verbesserung der Festigkeit von Portlandzement-Zusammensetzungen2006-08-17|:|.}}{{#if:Verwendung von Hydroxylaminen zur Verbesserung der Festigkeit von Portlandzement-Zusammensetzungen| Verwendung von Hydroxylaminen zur Verbesserung der Festigkeit von Portlandzement-Zusammensetzungen.}}{{#if:| Angemeldet am {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}{{#if:2006-08-17|,}}}}{{#if:2006-08-17|{{#if:| veröffentlicht am | Veröffentlicht am }}{{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}{{#if:|,}}}}{{#if:| Anmelder: {{{Anmelder}}}{{#if:|,}}}}{{#if:| Erfinder: {{{Erfinder}}}}}{{#if:| ({{{Kommentar}}})}}{{#if:2006-08-17|.}}}}{{#invoke:TemplatePar|match |template= Vorlage:Patent |cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Patent}} |format= |preview=@@@ |1=Land= ABC+ |2=V-Nr= /^[0-9A-Z]+$/ |3=Titel= * |4=Erfinder= * |5=Anmelder= * |6=A-Datum= * |7=V-Datum= * |8=Typ= ASCII |9=Code= ASCII |10=Kommentar= * |11=KeinLink= ASCII |12=DB=ASCII }}</ref> Tensidische Rohstoffe können zu einem erhöhten Lufteintrag in den Zement bzw. den daraus hergestellten Mörtel oder Beton führen, was eine geringere Früh- und Endfestigkeit ergibt.

Ökologie

Es wird berichtet, dass Mahlhilfsmittel aus Triethanolamin und 1,2-Propandiol, welche in einer Dosierung von 0,10–0,52 kg/t Zement zugegeben werden, an den Portlanzementklinker zunächst chemisorbiert und später chemisch gebunden werden. Dabei wurde beobachtet, dass das Mahlhilfsmittel zwischen 87 und 98 Gew.-% an den Klinker gebunden wird, während der Rest, der bei der Mühlentemperatur flüchtigen Substanzen, während des Mahlprozesses emittiert wird.<ref name="Spanka2"/> Aufgrund des beschriebenen Mechanismus ist eine spätere Freisetzung der organischen Bestandteile des Mahlhilfsmittels aus dem hydratisierten Zement an die Luft oder auch an (Trink-)Wasser sehr gering.

Normung

Die Verwendung von Mahlhilfsmitteln als Zusätze zu Zement ist durch die entsprechende Zementnorm EN 197-1 geregelt. Danach sind Zusätze Bestandteile, welche nicht als Hauptbestandteile dem Zement zugegeben werden. Zusätze dürfen 5 Gew.-%, organischen Zusätzen dürfen 0,5 Gew.-% nicht überschreiten. Sie dürfen die Verarbeitungseigenschaften des Zements oder des daraus hergestellten Beton nicht beeinflussen und einen korrosiven Angriff auf den Bewehrungsstahl nicht fördern.<ref name="Benedix">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />