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Mahlberg (Berg)

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Vorlage:Infobox Berg

Der Mahlberg ist ein Berg im Nordwesten des Nordschwarzwaldes und mit Vorlage:HöheVorlage:GeoQuelle die höchste Erhebung im baden-württembergischen Landkreis Karlsruhe und in der Gemarkung Völkersbach. Seine Ostseite gehört zum in diesem Landkreis gelegenen Gemeindegebiet von Malsch und die Westseite zum Stadtgebiet von Gaggenau im Landkreis Rastatt.

Geographie

Lage

Der Mahlberg erhebt sich im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Er liegt zwischen den Gaggenauer Stadtteilen Freiolsheim im Nordwesten, Moosbronn im Osten und Michelbach im Südwesten. Die Westseite gehört zur Gaggenauer Gemarkung Rotenfels, auf der Ostseite liegt eine Exklave der Malscher Gemarkung Völkersbach.

Naturräumliche Zuordnung

Innerhalb der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Schwarzwald (Nr. 15) liegt der Mahlberg am Schnittpunkt der drei Haupteinheiten Schwarzwald-Randplatten (150), Grindenschwarzwald und Enzhöhen (151) und Nördlicher Talschwarzwald (152). Die Gipfelregion bildet den Abschluss eines schmalen Nordwestausläufers des Naturraums Herrenalber Berge (151.12) der zur Haupteinheit Grindenschwarzwald und Enzhöhen zählenden Untereinheit Enzhöhen (151.1). Nach Norden bis Nordosten fällt die Landschaft in der Haupteinheit Schwarzwald-Randplatten und in der Untereinheit Nördliche Schwarzwald-Randplatten (150.2) flach in den Naturraum Albtalplatte (150.21) ab und nach Süden bis Südwesten in der Haupteinheit Nördlicher Talschwarzwald (152) und in der Untereinheit Oos-Murg-Höhen (152.0) steil in den Naturraum Gaggenauer Murgtalweitung (152.00).<ref name="Blatt 170" />

Fließgewässer

Östlich vorbei am Mahlberg fließt die Moosalb und südlich der Michelbach, dessen Kleinzuflüsse Obersbach, Walkenbach, Litzelbach und Eckbach südlich bis südwestlich des Berges entspringen. Im Westen entfließt der Hildebrandquelle der Waldprechtsbach.

Schutzgebiete

Auf dem Osthang des Mahlbergs liegen Teile des Naturschutzgebiets Albtal und Seitentäler (CDDA-Nr. 162059; 1994 ausgewiesen; 6,36 km² groß) und des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets Albtal mit Seitentälern (FFH-Nr. 7116-341; 27,2533 km²). Dort befinden sich auch Teile des Landschaftsschutzgebiets (LSG) Albtalplatten und Herrenalber Berge (CDDA-Nr. 319471; 1994; 47,1223 km²), und bis auf die Westflanke reichen solche des LSG Um den Eichelberg und Mahlberg (CDDA-Nr. 319471; 1994; 47,1223 km²).Vorlage:GeoQuelle

Gipfelbereich

Auf dem Mahlberggipfel steht der Mahlbergturm. Daneben befindet sich eine Schutzhütte mit öffentlichem Grillplatz. Unweit des Turmes gibt es eine Gedenkstätte mit dem Grab zweier Wehrmachtssoldaten, die am 10. April 1945 beim Beschuss der im Zweiten Weltkrieg auf dem Berg betriebenen Funkstelle starben.

Mahlbergturm

Datei:Mahlbergturm 01.jpg
Der Mahlbergturm (April 2021)

Der auf dem Mahlberggipfel stehende Mahlbergturm wurde 1962 als Aussichtsturm aus Stahlbeton errichtet. Der Turm hat einen Durchmesser von vier Metern<ref name="Turm" /> und ist 30,5 m hoch.<ref name="Turm" /> Seine Aussichtsplattform liegt auf 27,7 m Höhe.<ref name="Turm" /> Am Turm ist ein Schild mit folgender Aufschrift angebracht:<ref name="Schild" />

Vorlage:Zitat

Der frei zugängliche Turm ist Ziel von vielen Wanderern. In seinem Eingangsbereich wird um einen kleinen Beitrag zur Turmerhaltung gebeten. Von der über eine Wendeltreppe mit 160 Stufen erreichbaren Aussichtsplattform fällt der Blick ins Murgtal, ins Moosalbtal, über große Teile der Oberrheinischen Tiefebene, zu den Vogesen und zum Pfälzerwald bis zum Kraichgau und Odenwald. Kleine Orientierungstafeln an der Brüstung erläutern die Sichtziele. Vor dem 125-jährigen Jubiläum des Turmes wurde im April 2021 der untere Bereich durch den Graffiti-Künstler Marco Billmaier neu gestaltet.<ref>Seite des Schwarzwaldvereins Karlsruhe zum Turm, abgerufen am 10. Juli 2023.</ref>

Vorlage:Absatz Vorlage:Großes Bild

Weblinks

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Einzelnachweise

<references> <ref name="Blatt 170">Friedrich Huttenlocher, Hansjörg Dongus: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 170 Stuttgart. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1949, überarbeitet 1967. → Online-Karte (PDF; 4,0 MB)</ref> <ref name="Turm">Angaben laut privat durchgeführten Messungen</ref> <ref name="Schild">Foto des Schilds auf commons.wikimedia.org</ref> </references>