Macromedia University of Applied Sciences
| Macromedia University of Applied Sciences | |
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| colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:Macromedia University of Applied Sciences 2025 logo.svg | |
| Motto | Empowering Students for their sustainable future. |
| Gründung | 2006 |
| Trägerschaft | privat |
| Ort | Potsdam |
| Bundesland | Brandenburg |
| Land | Deutschland |
| Präsident | Castulus Kolo |
| Studierende | 5.500 (ST 25)<ref name="Destatis">Studierende an Hochschulen – Statistischer Bericht. In: Statistisches Bundesamt. 2024, abgerufen am 28. September 2025.</ref> |
| Website | www.macromedia-fachhochschule.de |
Die Macromedia University of Applied Sciences ist eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule mit Sitz in Potsdam, Brandenburg.<ref name="MacromediaNews">Neuer Name für neue Perspektiven – Hochschule Macromedia ist jetzt Macromedia University. In: Macromedia University of Applied Sciences. 1. Oktober 2025, abgerufen am 3. Oktober 2025.</ref><ref name="MWFK">Nichtstaatliche Hochschulen in Brandenburg. In: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Abgerufen am 3. Oktober 2025.</ref><ref>Standorte. In: Macromedia University. Abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref> Sie bietet Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Medien, Management, Design, digitale Technologien, Journalismus, Film, Schauspiel und Psychologie an und betreibt mehrere Standorte in Deutschland.<ref name="WR-HGinfo">Hintergrundinformation zur Hochschule Macromedia – Wissenschaftsrat, 2022, abgerufen am 28. September 2025.</ref>
Geschichte
Die Macromedia GmbH, Trägerin der Hochschule, wurde 1993 von Herbert Schmid-Eickhoff und Sabine Terjung in München gegründet.<ref>Unternehmen – Hochschule Macromedia, abgerufen am 28. September 2025.</ref> Sie entwickelte sich zunächst als Anbieter von Medien- und IT-Weiterbildungen.
2006 nahm die Hochschule als „Macromedia Fachhochschule der Medien (MFM)“ in München den Studienbetrieb auf. 2008 erfolgte die Umbenennung in „MHMK – Hochschule für Medien und Kommunikation“. In den Folgejahren entstanden weitere Standorte: Köln (2008), Hamburg (2009), Berlin (2011), Stuttgart (2013) und Frankfurt am Main (2016).<ref name="WR-HGinfo" /> 2014 erhielt die Hochschule ihren heutigen Namen „Hochschule Macromedia“.
2013 wurde die Macromedia GmbH Teil der internationalen Bildungsgruppe Galileo Global Education, was den Ausbau englischsprachiger Programme und internationaler Kooperationen förderte.<ref>Galileo Global Education buys Studialis. In: The PIE News, 2015, abgerufen am 28. September 2025.</ref> 2018 verlegte die Hochschule ihren Sitz nach Stuttgart und übernahm die Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik (hKDM) in Freiburg. 2019 folgte die Integration der Vitruvius Hochschule Leipzig.<ref name="WR-HGinfo" />
Die Hochschule ist staatlich anerkannt. 2011 erhielt sie die erste institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat, Reakkreditierungen folgten 2016 und 2022 (jeweils für fünf Jahre).<ref>Stellungnahme zur Reakkreditierung 2022 – Wissenschaftsrat, abgerufen am 28. September 2025.</ref> Seit 2019 ist sie systemakkreditiert durch den Akkreditierungsrat. 2024 erhielt sie das FIBAA-Siegel „Excellence in Digital Education“ für digitale Lehre.<ref>Akkreditierungen – Hochschule Macromedia, abgerufen am 28. September 2025.</ref>
Zu den jüngeren Entwicklungen zählen die Einführung des hybriden Studienmodells „Macromedia Studium Plus“ (2020) und die Erweiterung des Studienangebots um Psychologie und Coding-Programme.
Zum 1. Oktober 2025 benannte sich die Hochschule in „Macromedia University of Applied Sciences“ um und verlegte ihren Sitz nach Brandenburg.<ref name="MacromediaNews" /><ref name="MWFK" />
Standorte
Die Hochschule betreibt Standorte in Berlin, Frankfurt am Main, Freiburg, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart.
Studienangebot
Die Hochschule bietet staatlich anerkannte Bachelor- und Masterstudiengänge in deutscher und englischer Sprache an.
Bachelorprogramme (Auswahl):
- Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.)
- Journalismus (B.A.)
- Film und Fernsehen (B.A.)
- Schauspiel (B.A.)
- Design (B.A.)
- Modemanagement (B.A.)
- Musikmanagement (B.A.)
- Psychologie (B.Sc.)
- Digital Technologies / Coding (B.Sc.)
Masterprogramme (Auswahl):
- Medien- und Kommunikationsmanagement (M.A.)
- Business Management (M.A.)
- Design Management (M.A.)
- International Management (M.A.)
Viele Programme beinhalten ein Praxissemester und ein Auslandssemester an einer von über 30 Partnerhochschulen weltweit.<ref>Partnerhochschulen – Hochschule Macromedia, abgerufen am 28. September 2025.</ref> Seit 2020 wird zusätzlich das hybride Studienmodell „Macromedia Studium Plus“ angeboten.<ref>Macromedia Studium Plus, abgerufen am 28. September 2025.</ref> Ein zentrales Merkmal aller Studiengänge ist der Fokus auf Zukunftskompetenzen, sogenannte Future Skills, (siehe Macromedia-Didaktikmodell mPower) sowie auf digitale Geschäftsmodelle.<ref>Lehre & Didaktik. Abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref>
Hochschule
Seit 2020 wird die Hochschule von Präsident Castulus Kolo geleitet, unterstützt von den Vizepräsidenten Florian Haumer und Joschka Mütterlein. Die Hochschule gliedert sich in zwei Fakultäten: die Fakultät für „Kultur, Medien und Psychologie“ unter der Leitung von Martin Lücke und die Fakultät für „Business, Design und Technologie“, geführt von Anna-Luisa Stöber.<ref>Hochschulleitung. Abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref>
Die Hochschule ist staatlich anerkannt und wurde vom Wissenschaftsrat institutionell reakkreditiert. Zudem ist sie systemakkreditiert durch den deutschen Akkreditierungsrat und trägt das FIBAA-Qualitätssiegel für „Excellence in Digital Education“. Im letzten Jahr hat die Hochschule zudem den VHP-Innovationspreis verliehen bekommen.<ref>VHP Innovationspreis 2024. Abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref><ref>Akkreditierungen. Abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref>
Die Macromedia University beteiligt sich regelmäßig an nationalen und internationalen Hochschulrankings wie dem CHE, U-Multirank und dem Gründungsradar.<ref>Ergebnisse Gründungsradar. Abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref>
Mitgliedschaften
Die Hochschule ist Mitglied in internationalen Fachverbänden, darunter:
- CILECT (seit 2011)<ref>CILECT-Mitgliederprofil, abgerufen am 28. September 2025.</ref>
- Cumulus Association<ref>Cumulus-Mitgliederprofil, abgerufen am 28. September 2025.</ref>
- European Media Management Association (emma)
- European Public Relations Education and Research Association (EUPRERA)
- Art Directors Club (ADC)
- Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW)
Bekannte Lehrende (Auswahl)
- Heiner Lauterbach, Schauspieler; seit 2019 Honorarprofessor für Schauspiel.<ref>Abendzeitung München: Heiner Lauterbach ist nun Hochschulprofessor, 27. Mai 2019, abgerufen am 28. September 2025.</ref>
- Marlis Prinzing, Journalistik-Professorin.<ref>Herbert von Halem Verlag: Profil Marlis Prinzing, abgerufen am 28. September 2025.</ref>
- Stephan Weichert, Medienwissenschaftler.<ref>UdK Berlin: Profil Stephan Weichert, abgerufen am 28. September 2025.</ref>
- Marcus S. Kleiner, Medien- und Kulturwissenschaftler.<ref>SRH Berlin: Profil Marcus S. Kleiner, abgerufen am 28. September 2025.</ref>
- Marcus Seibert, Drehbuchautor, Herausgeber, Schriftsteller und Übersetzer.
- Nicole Weegmann, Regisseurin. (Gastdozentin)
- Xaõ Seffcheque, Drehbuchautor und Musiker.
Filme (Auswahl)
Studierende der Hochschule produzieren regelmäßig Kurz- und Abschlussfilme, die auf Festivals gezeigt und ausgezeichnet werden. Beispiele:
- Toilets (2006), ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis.<ref>Deutscher Filmpreis für „Toilets“, abgerufen am 28. September 2025.</ref>
- Jenseits der Linie (2010), Teilnahme an Filmfestivals
- Kinderspiel (2010), Abschlussfilm
- Zwei Gesichter (2014), nominiert für den Deutschen Nachwuchsfilmpreis.<ref>Macromedia Filmstudenten nominiert, abgerufen am 28. September 2025.</ref>
- Lost and Found (2015), Abschlussfilm, Festivalteilnahmen
- Durch den Vorhang (2015), Abschlussfilm von Arkadij Khaet
- Anton (2016), Kurzfilm
- Weitere Filme erhielten Förderungen des FilmFernsehFonds Bayern und liefen auf Festivals wie dem Max Ophüls Preis.<ref>Auszeichnungen – Hochschule Macromedia, abgerufen am 28. September 2025.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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