Mackenrode (Landolfshausen)
Mackenrode Gemeinde Landolfshausen
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(276)&title=Mackenrode 51° 32′ N, 10° 4′ O
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dim=10000 | globe= | name=Mackenrode | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 270 m | |||||
| Einwohner: | 276 (31. Dez. 2024)<ref>Statistisches Berichtsheft des Landkreises Göttingen – Ausgabe 2025. (PDF; 229 kB) Landkreis Göttingen, abgerufen im September 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 | |||||
| Postleitzahl: | 37136 | |||||
| Vorwahl: | 05507 | |||||
Mackenrode ist ein Ortsteil der südniedersächsischen Gemeinde Landolfshausen im Landkreis Göttingen. Der rund 290 Einwohner zählende Ort liegt direkt östlich des Göttinger Waldes, unterhalb der Mackenröder Spitze, etwa acht Kilometer östlich von Göttingen.
Geschichte
Das Dorf gilt als ältester „rode“-Ort des Landkreises Göttingen. Mackenrode wurde in einer Urkunde Kaiser Ottos II. vom 7. Juni 973 als Makkenrod erstmals erwähnt, in welcher dieser dem Marienkloster Rechte bestätigt.<ref>Regesta imperii II Sächsisches Haus (919-1024) - II,2 Otto II. (955) 973-983, hg. Hanns Leo Mikoletzky, 1950, S. 278.</ref> Die Kirche zu Mackenrode wurde, einer Inschrift zufolge, 1735 restauriert.<ref>Hector Wilhelm Heinrich Mithoff: Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannoverschen. Zweiter Band: Fürstenthümer Göttingen und Grubenhagen : nebst dem hannoverschen Theile des Harzes und der Grafschaft Hohnstein. Helwing, Hannover 1873, S. 126.</ref> Zu Beginn des 19. Jahrhunderts bewohnten 210 Einwohner, verteilt auf 29 Häuser, den Ort. Das lutherische Kirchdorf zählte in der Franzosenzeit bis 1813 zum Departement der Leine, es unterstand dem Distrikt Göttingen und wurde in den Kanton Radolfshausen eingeteilt.<ref>Johann Georg Heinrich Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813, S. 70.</ref>
Am 1. Januar 1973 wurde Mackenrode in die Gemeinde Landolfshausen eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 208.</ref>
Sagen
- Ludwig Bechstein: Von den Schweckhäuserbergen<ref>Ludwig Bechstein: Deutsche Märchen und Sagen, Aufbau-Verlag, Berlin / Weimar 1980, DDR, Sage Von den Schweckhäuserbergen S. 285–287.</ref> (Sage über die Schweckhäuserberge zwischen den Orten Waake, Landolfshausen und Mackenrode. Angeblich stand dort auch eine Raubritterburg.)
Literatur
- Erwin Steinmetz: Das tausendjährige Mackenrode. 1973.
- Bodo Neumann: Mackenrode, Landkreis Göttingen. 2012.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />