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MEST (Gen)

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Das MEST-Gen codiert im Menschen das MEST-Protein ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}).<ref>Y. Nishita, I. Yoshida, T. Sado, N. Takagi: Genomic imprinting and chromosomal localization of the human MEST gene. In: Genomics. 36 (3), 1997, S. 539–542. doi:10.1006/geno.1996.0502</ref><ref>Entrez Gene MEST mesoderm specific transcript homolog (mouse).</ref> Eine Alternativbezeichnung lautet „Paternally expressed gene 1 (PEG1)“.

MEST ist das erste als genomisch geprägt (imprinted) erkannte Gen auf Chromosom 7 des Menschen.<ref>S. Kobayashi, T. Kohda, N. Miyoshi, Y. Kuroiwa, K. Aisaka, O. Tsutsumi, T. Kaneko-Ishino, F. Ishino: Human PEG1/MEST, an imprinted gene on chromosome 7. In: Hum Mol Genet. 6(5), 1997, S. 781–786.</ref>

MEST codiert für ein Mitglied der alpha/beta-Hydrolase-Familie und besitzt eine isoformspezifische Prägung. Der Verlust der Prägung wurde mit verschiedenen Typen von Krebs in Verbindung gebracht und beruht vermutlich auf einem Wechsel des Promotors. Das codierte Protein spielt wahrscheinlich eine Rolle in der Entwicklung des Organismus. Drei Transkript-Varianten, die für zwei verschiedene Isoformen codieren, wurden identifiziert. Ein Pseudogen wurde auf Chromosom 6 des Menschen gefunden.

Das MEST-Gen enthält die DNA-Sequenz für die microRNA-335(-5p), eine kleine RNA, die als wichtiger Regulator bei der Entstehung von malignen Tumoren erkannt wurde.<ref>O. Dohi, K. Yasui, Y. Gen, H. Takada, M. Endo, K. Tsuji, C. Konishi, N. Yamada, H. Mitsuyoshi, N. Yagi, Y. Naito, S. Tanaka, S. Arii, T. Yoshikawa: Epigenetic silencing of miR-335 and its host gene MEST in hepatocellular carcinoma. In: International Journal of Oncology. 42(2), Feb 2013, S. 411–418. doi:10.3892/ijo.2012.1724.</ref>

Einzelnachweise

<references />