Mülheimer Bergwerks-Verein
Die Mülheimer Bergwerks-Verein AG (MBV) mit Sitz in Mülheim an der Ruhr war ein deutsches Bergbauunternehmen im Kaiserreich und der Weimarer Republik.
Der MBV wurde 1898 durch August Thyssen, Joseph Thyssen, Hugo Stinnes, die Mülheimer Bankiers Rudolf Trostorff, Gustav und Leo Hanau gegründet<ref name="HdAG99">Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften, 4. Ausgabe 1899/1900, Band 1, S. 1335 f.</ref> und diente zunächst der Zusammenfassung mehrerer wenig produktiver, veralteter Zechen zu einem leistungsstarken Bergbauunternehmen.<ref>Portal Rheinische Geschichte: Eintrag zu Hugo Stimmes.</ref>
Zum MBV gehörten zunächst die Zechen Wiesche, Hagenbeck mit Kokerei, Humboldt, Rosenblumendelle<ref name="HdAG99" />, später auch Neuschölerpad und Hobeisen.<ref>Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften, 15. Ausgabe 1910/1911, Band 1, S. 856.</ref>
1927 schloss der MBV eine Interessengemeinschaft mit der Zeche Mathias Stinnes.<ref>Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften, 33. Ausgabe 1928, Band 3, S. 4240.</ref> 1956 wurde der MBV mit der Steinkohlenbergwerke Mathias Stinnes AG verschmolzen.<ref>Zeitschrift des Geschichtsvereins Mülheim a.d. Ruhr, Band 55, 1980, S. 55.</ref>
Weblinks
- Dokumente und Zeitungsartikel zur Mülheimer Bergwerks-Verein in den Historischen Pressearchiven der ZBW
Einzelnachweise
<references />