Zum Inhalt springen

Mörz (Münstermaifeld)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mörz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(200)&title=M%C3%B6rz 50° 15′ N, 7° 24′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(200) 50° 15′ 11″ N, 7° 23′ 50″ O
 {{#coordinates:50,253025|7,397273|primary
dim=10000 globe= name=Mörz region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Einwohner: 200[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 31. Dezember 1975
Postleitzahl: 56294
Vorwahl: 02605
Lage von Mörz in Rheinland-Pfalz

Mörz ist ein Stadtteil von Münstermaifeld im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Bis zum 31. Dezember 1975 war Mörz eine eigenständige Gemeinde.

Geographische Lage

Mörz ist ein östlich von Münstermaifeld gelegener Ort auf dem Maifeld.

Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung von Mörz erfolgte 1140 im „Maximiner Urbar“ als „Muderce“.<ref name="Dorfgeschichte">Dorfgeschichte Mörz. Stadt Münstermaifeld, abgerufen am 25. Januar 2020.</ref>

Um das Jahr 1200 besaß die Reichsabtei St. Maximin in Trier bereits Besitz in Mörz. Der Grundbesitz der Abtei, darunter eine großzügige Hofanlage, wurde 1812 während der Säkularisation in der napoleonischen Zeit versteigert.<ref>Stadt Münstermaifeld: Die Stadtteile von Münstermaifeld. Abschnitt „Mörz“. Abgerufen am 25. Januar 2020.</ref>

Nach der Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Trier und ab 1796 zu Frankreich fiel Mörz 1815 an Preußen.<ref name="Dorfgeschichte" />

Am 31. Dezember 1975 wurde Mörz – zusammen mit vier weiteren Gemeinden – nach Münstermaifeld eingemeindet.<ref name="GV2016p172">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Politik

Der Stadtteil Mörz ist einer von fünf Ortsbezirken, die per Hauptsatzung in Münstermaifeld gebildet wurden. Die Wahl eines Ortsbeirats ist nicht vorgesehen.<ref>Stadt Münstermaifeld: Hauptsatzung. § 2 bis 4. 11. Juli 2019, abgerufen am 25. Januar 2020.</ref>

Andrej Kühn wurde 2019 Ortsvorsteher von Mörz. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 54,41 % gewählt worden.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Maifeld, Verbandsgemeinde, letzte Ergebniszeile. Abgerufen am 25. Januar 2020.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit 81,2 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.<ref>Wahl der Ortsvorsteherin / des Ortsvorstehers des Ortsbezirks Mörz der Stadt Münstermaifeld, 9. Juni 2024. Verbandsgemeinde Maifeld, abgerufen am 3. Juni 2025.</ref>

Kühn ist Nachfolger von Achim Weidung, der das Amt über 20 Jahre ausübte.<ref>Andrej Kühn: Als Ortsvorsteher kandidieren. Kandidat für das Ortsvorsteheramt in Mörz. SPD Münstermaifeld, Michael Schwab, abgerufen am 3. Juni 2025.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sowohl im Ort selbst, als auch in der Umgebung, gibt es einige kulturelle Einzeldenkmäler, darunter auch drei der historischen Mühlen im etwa ein Kilometer entfernten Schrumpftal.<ref>Schrumpftal. Stadt Münstermaifeld, abgerufen am 25. Januar 2020.</ref>

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Münstermaifeld<ref>Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler: Kreis Mayen-Koblenz (PDF; 5,8 MB). Koblenz 2010.</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Mörz ist über eine Kreisstraße mit dem zwei Kilometer westlich gelegenen Hauptort Münstermaifeld verbunden. Dort mündet die K42 in die Landesstraße L82. In die Gegenrichtung fächert sich das Straßennetz weiter auf. Die K42 führt in nordöstliche Richtung über Moselsürsch wieder zu L82, während die abzweigende K43 östlich nach Kattenes und die K41 schließlich zum südöstlich gelegenen Löf verläuft.

Persönlichkeiten

  • Joseph Wolf (1820–1899), Tiermaler, wurde am 22. Januar 1820 in Mörz geboren<ref>Joseph-Wolf-Jahr 2020. Stadt Münstermaifeld, abgerufen am 3. Februar 2020.</ref>
  • Thomas Anders (* 1963), Pop- und Schlagersänger, Musikproduzent und Songwriter, wurde am 1. März 1963 unter seinem bürgerlichen Namen Bernd Weidung in Mörz geboren<ref>Berühmtheiten. Stadt Münstermaifeld, abgerufen am 3. Februar 2020.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende