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Märkischer Heimatschutz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Märkische Heimatschutz (kurz: MHS) war ein regionales Kameradschaftsnetzwerk im Nordosten des Landes Brandenburg. Es wurde am 24. November 2001 in Kerkow (Uckermark) gegründet<ref>Verfassungsschutzbericht des Landes Brandenburg 2005: Seite 60.</ref> und am 4. November 2006 in der Schorfheide zu großen Teilen aufgelöst.<ref>Internetwache Polizei Brandenburg: Rechtsextremer "Märkischer Heimatschutz" gab Selbstauflösung bekannt.</ref><ref>Verfassungsschutzbericht des Landes Brandenburg 2006: Seite 24. (PDF; 12 MB)</ref> Der MHS unterhielt Sektionen in den Städten Angermünde, Prenzlau, Oranienburg, Strausberg, Eberswalde, Schwedt. Länderübergreifend gab es auch eine Abteilung in Berlin, die vom späteren Szeneaussteiger Gabriel Landgraf im September 2004 gegründet und geführt wurde. Geführt wurde der MHS von Gordon Reinholz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Märkische Heimatschutz - Porträt einer Brandenburger Neonazi-Kameradschaft: Seite 5f. (Memento vom 12. Juni 2007 im Internet Archive)</ref> Organisatorisch lehnte er sich an den Thüringer Heimatschutz (kurz: THS) an.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />