Lützelhausen
Lützelhausen Gemeinde Linsengericht
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(974)&title=L%C3%BCtzelhausen 50° 10′ N, 9° 11′ O
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dim=10000 | globe= | name=Lützelhausen | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 174 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 2,46 km²<ref name="lagis" /> | |||||
| Einwohner: | 974 (30. Juni 2022)<ref name="DF">Verteilung der Gesamteinwohner auf die einzelnen Ortsteile. (PDF; 17 MB) Vorbericht. In: Haushaltsplan 2023. Gemeinde Linsengericht, S. 23, abgerufen im Juni 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 396 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 31. Dezember 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 63589 | |||||
| Vorwahl: | 06051 | |||||
Lützelhausen ist neben Altenhaßlau (Linsengericht), Eidengesäß, Großenhausen (mit Waldrode) und Geislitz (mit Hof Eich und Eichermühle), einer der fünf Ortsteile der Gemeinde Linsengericht im hessischen Main-Kinzig-Kreis.
Geografie
Geographische Lage
Das Dorf liegt am Oberlauf des Schandelbaches, eines Nebenflusses der Kinzig, 180 m ü. NHN und 4,3 km südlich von Gelnhausen. Im Westen liegt einer der Zeugenberge des Spessarts, der Rauenberg, 280 m ü. NHN.
Lützelhausen liegt an der Landesstraße L3202, die den Ort im Südwesten mit dem Ortsteil Bernbach der Gemeinde Freigericht und im Nordosten mit der Kerngemeinde Altenhaßlau verbindet. Die Kreisstraße K897 führt im Osten zum Ortsteil Großenhausen.
Nachbargemeinden
Die Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn: die Ortsteile Altenhaßlau und Geislitz im Nord-Osten, Hof Eich im Osten und Großenhausen im Südosten, die Ortsteile Horbach und Bernbach der Gemeinde Freigericht im Südwesten. Es folgt der Ortsteil Niedermittlau der Gemeinde Hasselroth, das zu Gelnhausen gehörige Meerholz im Nordwesten sowie Gelnhausen im Norden.
| Meerholz, | Gelnhausen, | Altenhaßlau, Geislitz, |
| Niedermittlau, | Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | Hof Eich, |
| Bernbach, | Horbach, | Großenhausen, |
Geschichte
Ortsgeschichte
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Lützelhausen erfolgte unter dem Namen Lutzelnhusen im Jahr 1326.<ref name="lagis" /> In erhaltenen Urkunden wurde Lützelhausen 1556 auch als Luczelhausen erwähnt.<ref name="lagis" />
Das Dorf gehörte im Mittelalter zum Gericht Altenhaßlau, aus dem sich das Amt Altenhaßlau entwickelte, das zur Herrschaft Hanau, später zur Grafschaft Hanau und schließlich zur Grafschaft Hanau-Münzenberg gehörte. In der Zeit um das Jahr 1400 brach eine große Bergwerksanlage in sich zusammen, in der Eisen und Kupfer gewonnen wurden. Der Bergbau hat in der Gemarkung des Ortes bis heute riesige Mulden hinterlassen. Vor und nach der Reformation war das Dorf in Altenhaßlau eingepfarrt. Die Reformation hatte hier – wie in der gesamten Grafschaft Hanau-Münzenberg – nach 1597 die reformierte Richtung eingeschlagen.
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, Johann Reinhard III., 1736, erbte Landgraf Friedrich I. von Hessen-Kassel aufgrund eines Erbvertrages aus dem Jahr 1643 die Grafschaft Hanau-Münzenberg und damit auch das Dorf Lützelhausen. 1821 kam das Dorf, nunmehr im „Kurfürstentum Hessen“ genannten Hessen-Kassel gelegen, bei einer dort durchgeführten grundlegenden Verwaltungsreform zu dem neu gebildeten Landkreis Gelnhausen.
1908 wurde Lützelhausen ans Wassernetz angeschlossen, 1920 ans Stromnetz. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs siedelte sich kunststoffverarbeitende Industrie an. Einen Aufschwung durchlebte in dieser Zeit auch das Handwerk. Von 1958 bis 1960 wurde Auf dem Berg ein Hochbehälter errichtet, 1961 ein Feuerwehrhaus und 1965 eine Leichenhalle.
Ab 1972 wurde eine Umgehungsstraße zur Entlastung von Lützelhausen gebaut. Im Zuge von weiteren Straßenbegradigungsarbeiten wurde 1977–78 die alte Schule und das alte Rathaus abgerissen. Die wichtigste Einrichtung des Dorfes ist die Turnhalle. Sie entstand 1988/89 Auf dem Berg und verfügt über fünf moderne Tennisplätze.
Hessische Gebietsreform (1970–1977)
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Lützelhausen zum 31. Dezember 1971 in die im September 1970 neu gegründete Gemeinde Linsengericht als Ortsteil eingegliedert.<ref name="DEZ71">Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Dezember 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 3, S. 84, Punkt 93 Abs. 41 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,0 MB]).</ref><ref></ref><ref></ref> Seit 1974 gehört Linsengericht-Lützelhausen zum durch die Gebietsreform neu entstandenen Main-Kinzig-Kreis. Für Lützelhausen wurden ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 284 kB) § 5. In: Webauftritt. Gemeinde Linsengericht, abgerufen im Juni 2024.</ref>
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Lützelhausen angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
- vor 1458: Heiliges Römisches Reich, Grafschaft Hanau
- ab 1458: Heiliges Römisches Reich, Grafschaft Hanau-Münzenberg, Amt Altenhaßlau
- ab 1643: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel (als Pfand), Grafschaft Hanau-Münzenberg, Amt Altenhaßlau
- ab 1803: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hanau, Amt Altenhaßlau<ref group="Anm.">Durch den Reichsdeputationshauptschluss.</ref>
- 1806–1810: Kaiserreich Frankreich,<ref group="Anm.">Infolge der Napoleonischen Kriege.</ref> Fürstentum Hanau, Amt Altenhaßlau (Militärverwaltung)
- 1810–1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Hanau, Distrikt Gelnhausen
- ab 1816: Kurfürstentum Hessen,<ref group="Anm.">Infolge der Beschlüsse des Wiener Kongresses.</ref> Fürstentum Hanau, Amt Altenhaßlau<ref name="KHK1818" />
- ab 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Gelnhausen<ref>Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend, Anlage: Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken. Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. (kurhess GS 1821) S. 76.</ref><ref group="Anm.">Trennung von Justiz (Justizamt Gelnhausen) und Verwaltung.</ref>
- ab 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
- ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Amt Altenhaßlau
- ab 1867: Königreich Preußen,<ref group="Anm.">Infolge des Deutschen Krieges.</ref> Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gelnhausen
- ab 1871: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gelnhausen
- ab 1918: Deutsches Reich,<ref group="Anm.">Infolge des Ersten Weltkriegs entsteht die Weimarer Republik.</ref> Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gelnhausen
- ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Nassau, Kreis Gelnhausen
- ab 1945: Amerikanische Besatzungszone,<ref group="Anm.">Infolge des Zweiten Weltkriegs.</ref> Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Gelnhausen
- ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Gelnhausen
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Gelnhausen
- ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gelnhausen
- ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gelnhausen, Gemeinde Linsengericht<ref group="Anm.">Am 31. Dezember 1971 als Ortsbezirk zur Gemeinde Linsengericht.</ref>
- ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis, Gemeinde Linsengericht
Bevölkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Lützelhausen 951 Einwohner. Darunter waren 30 (3,2 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 144 Einwohner unter 18 Jahren, 435 zwischen 18 und 49, 204 zwischen 50 und 64 und 168 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 402 Haushalten. Davon waren 105 Singlehaushalte, 123 Paare ohne Kinder und 129 Paare mit Kindern, sowie 42 Alleinerziehende und 3 Wohngemeinschaften. In 66 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 286 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerentwicklung
Belegte Einwohnerzahlen sind:<ref name="lagis" />
- 1587: 9 Schützen, 2 Spießer
- 1632: 14 Dienstpflichtige
- 1753: 30 Haushaltungen mit 147 Personen
- 1812: 48 Feuerstellen, 313 Seelen
| Lützelhausen: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2022 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1812 | 313 | |||
| 1834 | 269 | |||
| 1840 | 305 | |||
| 1846 | 353 | |||
| 1852 | 334 | |||
| 1858 | 294 | |||
| 1864 | 268 | |||
| 1871 | 253 | |||
| 1875 | 304 | |||
| 1885 | 301 | |||
| 1895 | 317 | |||
| 1905 | 341 | |||
| 1910 | 378 | |||
| 1925 | 381 | |||
| 1939 | 372 | |||
| 1946 | 506 | |||
| 1950 | 521 | |||
| 1956 | 515 | |||
| 1961 | 539 | |||
| 1967 | 614 | |||
| 1970 | 624 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 2000 | ? | |||
| 2011 | 951 | |||
| 2022 | 974 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />; Gemeinde Linsengericht<ref name="DF" /> | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
| • 1885: | 300 evangelische (= 99,67 %), ein katholischer (= 0,33 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
| • 1961: | 493 evangelische (= 91,47 %), 45 katholische (= 8,35 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
Politik
Für Lützelhausen besteht ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.<ref name="HS" /> Der Ortsbeirat besteht aus acht Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 56,94 %. Dabei wurden gewählt: fünf Mitglieder der SPD, zwei Mitglieder der „Bürgerliste Lützelhausen“ (FWG) sowie ein Mitglied des Bündnis 90/Die Grünen.<ref>Ortsbeiratswahl Lützelhausen. In: Votemanager. Gemeinde Linsengericht, abgerufen im Juni 2024.</ref> Der Ortsbeirat wählte Hans-Bernd Gerhold (SPD) zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeirat Lützelhausen. In: Rats-Info-System. Gemeinde Linsengericht, abgerufen im Juni 2024.</ref>
Öffentliche Einrichtungen
Nahverkehr
Ganzjährig verkehrt die Buslinie MKK-63, des KVG und schafft öffentlichen Verkehrsanschluss zu allen Ortsteilen der Gemeinde Linsengericht, nach Gelnhausen und an die Kinzigtalbahn (Hessen) (Bahnhof Gelnhausen) sowie ins Freigericht. Es gilt der Tarif des Rhein-Main-Verkehrsverbundes.
Freiwillige Feuerwehr Linsengericht Süd-West
Die Freiwillige Feuerwehr Lützelhausen wurde am 1. Januar 2026 mit der Feuerwehr Großenhausen zur Feuerwehr Linsengericht Süd-West zusammengelegt. Die Feuerwehr Linsengericht Süd-West besteht aus der Einsatzabteilung, der Kinderfeuerwehr, der Jugendfeuerwehr, sowie der Ehren- und Altersabteilung.
Einsatz- und Gefahrenschwerpunkte sind:
- Gewerbepark Birkenhain/Freigericht/Linsengericht.
- Gewerbepark Am Weinberg I und zukünftig Am Weinberg II
- einfache technische Hilfeleistung,
- Linsengerichter Wald
- Mehrere Gewerbebetriebe innerhalb der Ortschaften
- Wasserförderung lange Wegstrecken.
Die Einsatzabteilung besteht (Stand 2026) aus 57 Frauen und Männern. Die Jugendfeuerwehr zählt 25 Mitglieder<ref>Freiwillige Feuerwehr Lützelhausen, aufgerufen am 17. Januar 2023</ref>. Die Kinderfeuerwehr besteht aus 20 Kindern.
Ausbildungszeiten sind für die Aktiven (ab 17 Jahren) Mittwochs ab 19:30 Uhr, für die Jugendfeuerwehr (ab 10 Jahren) Montags 18:00 bis 19:30 Uhr und für die Kinderfeuerwehr (ab 6 Jahren) Gruppe 1 Montags von 17:30 bis 18:30 Uhr, Gruppe 2 Dienstags 17:00 bis 18:00 Uhr.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kindertagesstätten
Die Gemeinde Linsengericht verfügt über vier Kitas in kommunaler Hand. Damit besteht die Möglichkeit der Kinderbetreuung für alle Ortsteil. „Durch weitere Träger wird das Angebot ergänzt und vervollständigt“<ref>[1], aufgerufen am 24. Juni 2024</ref>.
Schulen
Grund- und Hauptschulen
Grund- und Hauptschulen in der Gemeinde Linsengericht sind:
- Hasela-Grundschule, früher Grund- und Hauptschule in Altenhaßlau,
- Martinsschule, eine Förderschule für den Schwerpunkt geistiger Entwicklung, seit 1980<ref>Martinsschule Linsengericht, aufgerufen am 24. Juni 2024</ref>,
- Brentano-Schule mit den Abteilungen: Förderschule mit Schwerpunkt Lernen, Förderschule mit Schwerpunkt Sprachheil-Förderung, sowie das Beratungs- und Förderzentrum,
- Montessori-Schule<ref>Montessori-Schule mit Kindergarten, aufgerufen am 16. Juni 2024</ref>.
Weiterführende Schulen
Weiterführende Schulen in der Region sind:
- Kopernikusschule im Freigericht, eine Kooperative Gesamtschule,
- Käthe-Kollwitz-Schule Langenselbold, eine Integrierte Gesamtschule,
- Alteburg-Schule in Kassel, eine Haupt- und Realschule,
- Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen, ein Gymnasium mit Mittagsbetreuung.
Vereine
Zahlreiche Vereine prägen das kulturelle und das gesellschaftliche Leben in Lützelhausen. Unter ihnen sind:
- Freiwillige Feuerwehr Lützelhausen e. V.
- Gesangverein „Sängerlust“ Lützelhausen 1896 e. V.
- Kunstturnvereinigung Main-Kinzig 75 e. V.
- Musikverein Lützelhausen 1962 e. V.
- Theaterverein „Riwwelkuche“
- Turnverein Lützelhausen 1913 e. V.
Hinzu kommen übergeordnete Vereine, die Linsengericht insgesamt umfassen.
Sehenswürdigkeiten
Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Linsengericht-Lützelhausen
Wirtschaft
Im Jahr 2001 erfolgte die Erschließung des Gewerbegebietes Birkenhain, zusammen mit der Gemeinde Freigericht, welches eine Fläche von 15 ha hat. Dort siedelte sich, auf der Gemarkung Lützelhausen, Logistik, Produktion und Handel an.
2020 wurde das Gewerbegebiet Am Weinberg erschlossen. Es hat eine Fläche von 3 ha und beherbergt die Firma DeBeer Breidenbach, welche unterschiedliche Kunststoffteile produziert. Weiterhin hat sich die Firma Gebäudereinigung Daniel Baumann GmbH dort angesiedelt, welche mit über 250 Mitarbeitern Gebäudereinigungen aller Art anbieten.
Seit 2025 läuft die Erweiterung des Gewerbegebietes. Es entsteht Am Weinberg II mit 7,6 ha.<ref>Startseite. 18. August 2025, abgerufen am 19. August 2025.</ref>
Im Ort liegt eine Gewerbefläche von 1 ha, welche aktuell als Lager und Versand genutzt wird.
Literatur
- Walter Engel: Die urkundlichen Ersterwähnungen der Linsengerichter Ortsteile in einer kurzen Zusammenfassung – Altenhaßlau – Eidengesäß – Geislitz mit Hof Eich, Großenhausen mit Waldrode – Lützelhausen. In: Mitteilungsblatt des Zentrums für Regionalgeschichte 30 (2005), S. 9. ISSN 0940-4198
- Heinrich Reimer: Historisches Ortslexikon für Kurhessen. Marburg 1926., S. 213.
- Vorlage:HessBib
- Vorlage:HessBib
Weblinks
- Ortsteil Lützelhausen In: Webauftritt der Gemeinde Linsengericht.
- Lützelhausen. Ortsgeschichte, Infos. In: www.geschichte-linsengericht.de. Private Website
- Lützelhausen, Main-Kinzig-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen <references group="Anm." />
Einzelnachweise <references> <ref name="lagis"> Lützelhausen, Main-Kinzig-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2019). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="KHK1818"> Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818. Verlag d. Waisenhauses, Kassel 1818, S. 198 f. (online bei Google BooksSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="Z2011E"> Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 28 und 82, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021.</ref> </references>
Altenhaßlau | Eidengesäß | Geislitz mit Hof Eich und Eichermühle | Großenhausen mit Waldrode | Lützelhausen