Löpsingen
Löpsingen Große Kreisstadt Nördlingen
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1092)&title=L%C3%B6psingen 48° 53′ N, 10° 32′ O
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| Höhe: | 417 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 10,77 km²<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 1092 (1. Jan. 2026)<ref>Stadtteile. Abgerufen am 11. April 2026.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 101 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 | |||||
| Postleitzahl: | 86720 | |||||
| Vorwahl: | 09081 | |||||
Löpsingen (Rieser Schwäbisch Löpse) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Nördlingen im schwäbischen Landkreis Donau-Ries in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Löpsingen hat eine Fläche von 10,766 km². Sie ist in 1057 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 10185,87 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Löpsingen (096735). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 11. April 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 11. April 2026.</ref> Zum Gemeindeteil zählen die Einöden Angerhof und Sulzhof.
Lage
Das Pfarrdorf befindet sich nahezu im Zentrum des Nördlinger Rieses.
Geschichte
Löpsingen wurde im Güterverzeichnis des Klosters Fulda aus dem 8. Jahrhundert erstmals erwähnt.
Durch Bischof Heinrich II. von Augsburg (1047 bis 1063) kamen um die Mitte des 11. Jahrhunderts Güter in Löpsingen an die bischöfliche Kirche in Augsburg. Heinrichs Nachfolger Embriko wendete die bischöflichen Besitzungen in Löpsingen seinem Domkapitel zu. Der Besitz des Augsburger Domkapitels im Ort umfasste den Meierhof, 13 Huben und den Kirchensatz. Diese Besitzungen unterstanden seit spätestens 1200 der Vogtei der Grafen von Oettingen. Diesen gelang es im Laufe der Zeit, den Einfluss des Domkapitels weitgehend zurückzudrängen und die Dorfherrschaft über den gesamten Ort an sich zu bringen. Der Ort unterstand dem Oberamt Alerheim. 1806 fiel Löpsingen mit der Mediatisierung des Fürstentums Oettingen-Wallerstein an das Königreich Bayern.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden Häftlinge vom Zuchthaus Kaisheim gezwungen in einer Munitionsfabrik in Löpsingen zu arbeiten.<ref>Weinmann, Martin (Redaktion): Das nationalsozialistische Lagersystem, Zweitausendeins, Frankfurt am Main, 4. Ausgabe, 2004. Ein Nachdruck vom Catalogue of Camps and Prisons, International Tracing Service (ITS) 1948–1952, S. 552.</ref>
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Löpsingen am 1. Januar 1973 in die Stadt Nördlingen eingemeindet.<ref> </ref>
Baudenkmäler
Löpsingen hat zwei Kirchen: die evangelische St. Michaelskirche (Chor um ca. 1260, Schiff Ende des 15. Jahrhunderts) und die katholische Filialkirche St. Pius (aus dem Jahre 1965), die zur Pfarrei St. Martin in Deiningen gehört.<ref>Deiningen: St. Martin. Abgerufen am 22. Februar 2021.</ref> Während die evangelische Michaelskirche den Ortskern prägt, liegt St. Pius im Neubaugebiet am südöstlichen Ortsrand. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Persönlichkeiten
- Gottlob Haußleiter (1857–1934), evangelisch-lutherischer Theologe, Missionsinspektor und Hochschullehrer
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/376969886X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Marco Wunder, Johann Martin: Löpsingen. Die Geschichte eines Rieser Dorfes. Selbstverlag, Löpsingen 2013, ISBN 978-3-943599-21-3 [nicht ausgewertet]
Weblinks
- Löpsingen
- Stadt Nördlingen: Löpsingen
- Löpsingen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische StaatsbibliothekVorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise
<references />
Baldingen | Dürrenzimmern | Grosselfingen | Bruckmühle | Grünenbaind | Herkheim | Hobelmühle | Holheim | Kleinerdlingen | Klötzenmühle | Löpsingen | Nähermemmingen | Nördlingen | Pfäfflingen | Schmähingen | Walkmühle | Wiesmühle
Sonstige Wohnplätze: Angerhof | Aumühle | Bergmühle | Heutal | Lohmühle | Schwallmühle | Stegmühle | Sulzhof
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- Ort im Landkreis Donau-Ries
- Geographie (Nördlingen)
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Donau-Ries)
- Gemeindeauflösung 1972
- Kirchdorf (Siedlungstyp)
- Gemarkung im Landkreis Donau-Ries