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Löpitz

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Löpitz
Gemeinde Nobitz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(8)&title=L%C3%B6pitz 50° 57′ N, 12° 24′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(8) 50° 56′ 35″ N, 12° 24′ 7″ O
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Höhe: 225–233 m ü. NN
Fläche: 70 ha<ref name="Gindex">Gemarkung Löpitz, Gemeinde Nobitz. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: ca. 8<ref>Ortsteil Löpitz. In: Webauftritt. Gemeinde Nobitz, abgerufen im November 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1923
Eingemeindet nach: Burkersdorf
Postleitzahl: 04603
Vorwahl: 03447
Datei:Nobitz Ortsteile.svg
Karte
Lage von Löpitz in der Einheitsgemeinde Nobitz
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Löpitz ist ein Ortsteil der Gemeinde Nobitz im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.

Lage

Der Weiler liegt südlich von Altenburg, nördlich von Saara und östlich der Bundesstraße 7. Die Höhe der Gemarkung ist mit 225–233 über NN angegeben. Löpitz liegt auf der Wasserscheide zwischen Pleiße im Osten und Blauer Flut im Westen.

Geschichte

Im Jahre 1181–1214 ermittelte der Autor die urkundliche Ersterwähnung des Weilers.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 170</ref> Die Gemeinde geht von 1181 aus. Der ursprüngliche Ortsname „Lubuwiz“ (1181) bzw. „Lubewiz“ (1220) ist vom slawischen Wort „ljub“ = lieb abgeleitet. Burggraf Albrecht von Altenburg übergab 1220 dem Bergerkloster zu Altenburg 3 Hufen der hiesigen Flur.

Löpitz gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201</ref><ref>Die Orte des Amts Altenburg ab S. 83</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte er bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; abgerufen am 23. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Im Jahr 1923 wurde Löpitz nach Burkersdorf eingemeindet. Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Löpitz als Ortsteil von Burkersdorf mit dem Kreis Altenburg an den Bezirk Leipzig, der seit 1990 als Landkreis Altenburg zu Thüringen gehörte und 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging. Durch Eingemeindung der Gemeinde Burkersdorf mit ihren Ortsteilen kam Löpitz am 1. Januar 1973 zur Gemeinde Lehndorf. Mit dem Aufgehen der Gemeinde Lehndorf in der Einheitsgemeinde Saara wurde Löpitz am 1. Januar 1996 ein Ortsteil dieser Gemeinde, bis diese wiederum am 31. Dezember 2012 zu Nobitz kam. Während im Jahr 1880 30 Personen im Weiler wohnten, waren es im Jahr 2012 nur noch zehn.<ref>Löpitz auf der Website der Gemeinde Nobitz, abgerufen am 21. Januar 2016.</ref>

Weblinks

Commons: Löpitz (Nobitz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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