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Lyskowo

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Vorlage:Infobox Ort in Russland Lyskowo (Vorlage:RuS) ist eine Stadt in der Oblast Nischni Nowgorod (Russland) mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geografie

Die Stadt liegt etwa 90 km südöstlich der Oblasthauptstadt Nischni Nowgorod bei der Mündung des Flüsschens Sundowik in die hier zum Tscheboksarsker Stausee aufgestauten Wolga.

Lyskowo ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Geschichte

Die Ansiedlung Lyskowo wurde erstmals 1410 urkundlich erwähnt.

Durch Lyskowo verlief die alte Straße von Moskau über Nischni Nowgorod nach Kasan. Wegen dieser günstigeren Lage gegenüber dem Verwaltungszentrum des damaligen Kreises (Ujesds) Makarjew am anderen Wolgaufer wurde im Verlauf des 19. Jahrhunderts ein Großteil der Behörden nach Lyskowo verlagert, dessen Bedeutung somit wuchs, obwohl Makarjew offiziell Kreisstadt blieb.

1925 wurde der Rajon Lyskowo gebildet und dem Ort als dessen neuem offiziellen Verwaltungszentrum das Stadtrecht verliehen.

Bevölkerungsentwicklung

Datei:Lyskovo Voznesenskaya church.jpg
Himmelfahrtskirche in Lyskowo
Jahr Einwohner
1897 7.800
1939 11.160
1959 16.167
1970 21.429
1979 24.335
1989 25.029
2002 23.901
2010 21.880

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In Lyskowo sind die Christi-Verklärungs-Kirche (Vorlage:Lang/Spasso-Preobraschenski sobor) von 1711 und die Auferstehungskirche (Vorlage:Lang/Wosnessenskaja zerkow) von 1838 erhalten.

Im nahen Dorf Kirikowo steht die Mariä-Verklärungs-Kirche (Vorlage:Lang/Uspenskaja zerkow) von 1692. Auf dem Hügel Olenja Gora (Hirschberg) am Wolgaufer sind Überreste einer Festung aus dem 14. bis 16. Jahrhundert erhalten.

Am gegenüberliegenden Wolgaufer liegt die Siedlung städtischen Typs Makarjewo mit dem bedeutenden, 1435 gegründeten Makarios-Scholtowodski-Dreifaltigkeitskloster.

Die Stadt besitzt ein Heimatmuseum.

Wirtschaft und Infrastruktur

In Lyskowo gibt es Betriebe des Geräte- und Maschinenbaus sowie der Textil- und Lebensmittelindustrie.

Die Stadt liegt an der Fernstraße M7 Moskau–Nischni Nowgorod–KasanUfa (Teil der Europastraße 22).

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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