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Ludwig Noll

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ludwig Noll (* 1872; † 1930) war ein deutscher anthroposophischer Arzt und Mäzen Rudolf Steiners.

Leben

Noll interessierte sich für Esoterik und kam früh mit anglo-indischen Theosophen in Kontakt. 1911 nahm er an Steiners Prager Kurs über Okkulte Physiologie teil. Als einer der finanziellen Unterstützer Steiners, honorierte er dessen Vorträge. Noll war Leiter und 1906/1907 Neubegründer der schon vor 1902 existierenden Kasseler Loge. Als Arzt wandte er auch homöopathische Behandlungsmethoden an.<ref>Helmut Zander: Anthroposophie in Deutschland. Theosophische Weltanschauung und gesellschaftliche Praxis 1884–1945 . Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2007, S. 1474.</ref>

Noll war seit 1902 ein in Kassel niedergelassener Arzt. Seit 1911 gehörte er dem Vorstand der deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft an; spätestens ab 1914 arbeitete Noll als medizinischer Berater mit Rudolf Steiner und Ita Wegman zusammen. Nach ihm ist in Kassel eine Psychiatrische Klinik benannt.

Quellen

  • Helmut Zander. Anthroposophie in Deutschland: Theosophische Weltanschauung und gesellschaftliche Praxis 1884 – 1945. Vandenhoeck & Ruprecht 2007 ISBN 978-3525554524

Einzelnachweise

<references />

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