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Ludwig Merckle (Unternehmer, 1965)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ludwig Merckle (* 8. Juni 1965 in Hamburg) ist ein deutscher Unternehmer.

Leben

Ludwig Merckle ist der älteste Sohn von Ruth und Adolf Merckle, verheiratet mit Ehefrau Ursula<ref>Adolf Merckle. Traueranzeige. In: Schwäbische Zeitung vom 9. Januar 2009.</ref> und Vater von zwei Kindern.<ref name="Forbes">#369 Ludwig Merckle. In: Billionaires. Forbes.com, abgerufen am 6. Mai 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er studierte Wirtschaftsinformatik an der Universität Mannheim und trat ab 1997 die Nachfolge seines Vaters Adolf Merckle in der Merckle Unternehmensgruppe an, zunächst als Kopf der Firmengruppe Merckle/Ratiopharm, später dann als Geschäftsführer der Holding.<ref>Handelsblatt Nr. 146 vom 1. August 2005, Seite 16.</ref>

Im Mai 2009 nahm Ludwig Merckle das Alleinerbe seines verstorbenen Vaters an, um somit die Restrukturierung und Entschuldung der Merckle Unternehmensgruppe zu ermöglichen.

Zufolge der Forbes-Milliardärs-Liste belief sich Merckles Vermögen im Dezember 2025 auf 18,1 Milliarden US-Dollar.<ref name="Forbes" />

Positionen

Ehrungen und Auszeichnungen

  • 2011 „Familienunternehmer des Jahres“ durch das Handelsblatt für die erfolgreiche Sanierung der Merckle Unternehmensgruppe.<ref>Laudatio durch Günther Oettinger. Handelsblatt, 27. Dezember 2011. Abgerufen am 31. Januar 2018.</ref>
  • 2017 „Familienunternehmer des Jahres“ durch die Intes Akademie für beispielhafte Leistungen im Hinblick auf den langfristigen Erhalt der Unternehmensgruppe als Familienunternehmen.<ref>Ludwig Merckle ist Familienunternehmer des Jahres. Südwest Presse, 11. November 2017. Abgerufen am 31. Januar 2018.</ref>
  • 2022 „Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg“ durch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut für herausragende unternehmerische Leistungen und zum Dank für besondere Verdienste um die baden-württembergische Wirtschaft.<ref>[1] Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, 1. Dezember 2022. Abgerufen am 18. Oktober 2023.</ref>

Einzelnachweise

<references />

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