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Ludolf I. von Dassel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ludolf I. von Dassel (* um 1115; † nach 1166) war Graf von Dassel (urkundlich 1153–1166).

Sein Vater war Graf Reinold I. von Dassel. Sein jüngerer Bruder war der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel.

Er war mindestens zweimal bei Kaiser Friedrich Barbarossa in Goslar.<ref>Nathalie Kruppa: Die Grafen von Dassel (1097–1337/38). Bielefeld 2002, S. 21, 155 f.</ref> Vermutlich starb auch er, wie sein Bruder Rainald, auf dem Feldzug von Friedrich Barbarossa 1167 in Italien an Malaria (Sumpffieber)<ref>Nathalie Kruppa: Die Grafen von Dassel (1097–1337/38). Bielefeld 2002, S. 156, 159.</ref> oder an Ruhr.<ref>Peter Herde: Die Katastrophe vor Rom im August 1167, eine historisch epidemiologische Studie zum vierten Italienzug Friedrich I. Barbarossa. In: Sitzungsberichte der wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1991.</ref>

Ehe und Kinder

Möglicherweise heiratete er Mechthild von Schauenburg-Holstein, Tochter von Adolf I. und Hildewa. Seine eigenen Kinder sind:

Einzelnachweise

<references />