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Lucius Scribonius Libo (Konsul 16)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Lucius Scribonius Libo war ein römischer Senator zu Beginn der Kaiserzeit.

Lucius Scribonius Libo war vermutlich der Enkel (nach älteren Rekonstruktionen der Sohn) des gleichnamigen Konsuls von 34 v. Chr.<ref>Ronald Syme, The Augustan aristocracy (1986), S. 256–257.</ref> Seine Großtante war Scribonia, zeitweilige Ehefrau des Kaisers Augustus. Über seine Mutter Pompeia Magna war er Urenkel des Triumvirn Gnaeus Pompeius Magnus.<ref>Sie war eine Tochter von Pompeia, Tochter des Pompeius Magnus, und des Lucius Cornelius Cinna; vgl. Syme, The Augustan aristocracy (1986), S. 257, und das Stemma in Prosopographia Imperii Romani VII, II, S. 103.</ref>

Er war ordentlicher Konsul (zusammen mit Sisenna Statilius Taurus) in der ersten Hälfte des Jahres 16 n. Chr. In diesem Jahr wurde sein Bruder, der Prätor Marcus Scribonius Libo Drusus, wegen Verschwörung gegen den Kaiser Tiberius angeklagt und nahm sich das Leben.<ref>Tacitus, Annalen 2,27–32.</ref> Lucius Libo war Septemvir epulonum<ref>CIL 14, 2502.</ref> und möglicherweise Besitzer von Steinbrüchen in Luna.<ref>CIL 11, 6948.</ref>

Literatur

Anmerkungen

<references />