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Lubowo (See)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Jezioro Lubowo
Liebausee
Datei:Liebausee.jpg
Liebausee, Badestelle am Nordufer
Geographische Lage Powiat Strzelecko-Drezdenecki, Woiwodschaft Lebus, Polen
Zuflüsse Lubiatka
Abfluss Lubiatka
Ufernaher Ort Drezdenko
Daten
Koordinaten 52° 45′ 1″ N, 15° 49′ 14″ OKoordinaten: 52° 45′ 1″ N, 15° 49′ 14″ O
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Höhe über Meeresspiegel 35,1 m ü. NHN
Fläche 15,2 km²<ref name="Daten"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />gorzow.pios.gov.pl (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. April 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gorzow.pios.gov.pl</ref>
Volumen 4,052.7 Mio. m³<ref name="Daten" />
Maximale Tiefe 8,0 m<ref name="Daten" />
Mittlere Tiefe 4,0 m<ref name="Daten" />

Der See Lubowo (deutsch Liebausee) ist ein See in der Puszcza Notecka (Netzer Heide) in der Woiwodschaft Lebus in Polen.

Geographie

Der Lubowo liegt ca. zehn Kilometer südlich der Stadt Drezdenko (Driesen) und zwei Kilometer westlich der Ortschaft Grotów (Modderwiese). Er wird vom Entwässerungskanal Lubiatka (Lubiathfließ) durchquert.

Namensgebung

Der amtliche polnische Name des Sees ist Lubowo. In amtlichen Publikationen wird jedoch mitunter auch der Name Jezioro Morawy verwendet. Im Umland des Sees ist der Name Jezioro Lubiatowskie gebräuchlich.

Datei:Stauwehr lubiathfließ am liebausee.jpg
Reste des alten Stauwehrs

Nutzung

Heutige Nutzung

Der See ist Naherholungsgebiet für die Stadt Drezdenko und die Dörfer des Umlandes. Am nordwestlichen Ufer liegt ein im Sommer genutztes Pfadfinderlager.

Frühere Nutzung

Der Liebausee diente bis Kriegsende als Rückstaubecken im Entwässerungssystem des Netzebruchs. Über das Lubiathfließ mit der Noteć (Netze) verbunden, konnte bei Hochwasser das Stauwehr am nordwestlichen Ufer geschlossen werden, das zufließende Wasser des Lubiathfließes überschwemmte dann die flachen Waldflächen am südlichen Ufer. Am Stauwehr wurde auch ein Kleinkraftwerk betrieben, den gewonnenen Strom nutzte damals ein Sägewerk, dessen Grund heute das Pfadfinderlager einnimmt.

Fußnoten

<references />