Luboš Bartoň
| Luboš Bartoň | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 7. April 1980 (46 Jahre und 44 Tage) | |
| Geburtsort | Česká Lípa, Tschechoslowakei | |
| Größe | 202 cm | |
| Position | Flügelspieler | |
| College | Valparaiso University | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1996–1998 Datei:Flag of the Czech Republic.svg BK Děčín 1998–2002 Vereinigte Staaten Valparaiso Crusaders 2002–2003 Italien Fortitudo Bologna 2003–2005 Italien Pallacanestro Virtus Roma 2005–2008 Spanien Joventut de Badalona 2008–2010 Spanien FC Barcelona 2010–2012 Spanien Baloncesto Fuenlabrada 2012 Spanien Joventut Badalona 2012–2013 Datei:Flag of the Czech Republic.svg USK Prag 2013 Deutschland Phantoms Braunschweig 2013 Datei:Flag of the Czech Republic.svg BK Děčín 2013–2014 Spanien Valencia Basket Club 2014–2015 Datei:Flag of the Czech Republic.svg ČEZ Basketball Nymburk 2015–2016 Spanien FC Barcelona II | ||
| Nationalmannschaft | ||
| Tschechien | ||
Luboš Bartoň (* 7. April 1980 in Česká Lípa, Tschechoslowakei) ist ein tschechischer Basketballtrainer und ehemaliger -spieler. Der tschechische Nationalspieler spielte nach dem Studium in den Vereinigten Staaten als Profi drei Jahre in Italien und dann sieben Jahre in Spanien. Mit den katalanischen Vereinen Barcelona (Euroleague 2009/10) und Badalona (ULEB Cup 2007/08, FIBA Eurocup 2005/06) gewann er je einmal die drei wichtigsten europäischen Vereinswettbewerbe. Nachdem er 2013 auch kurzzeitig in der deutschen Basketball-Bundesliga für die Phantoms Braunschweig gespielt hatte, kehrte er in der Saison 2013/14 noch einmal für einen kurzzeitigen Vertrag in die spanische Liga ACB zurück.
Karriere
Bartoň begann seine Karriere in der Jugendabteilung des Vereins aus Děčín, in der Nähe seines Geburtsortes im Norden Tschechiens. Sein Profidebüt gab er beim selben Verein in der Saison 1996/97 und spielte dort auch die Meisterschaft 1997/98. Anschließend spielte er von 1998 bis 2002 Basketball an der Valparaiso University im US-Bundesstaat Indiana und zog zur Saison 2002/03 nach Italien, nachdem er bei Fortitudo Bologna einen Vertrag unterzeichnete. Zur Saison 2003/04 wechselte er zu Pallacanestro Virtus Roma und spielte dort auch die Meisterschaft 2004/05. Von Italien aus zog er weiter nach Spanien, nachdem er einen Vertrag bei Joventut de Badalona unterzeichnet hatte.
2008 wechselte er dann zum FC Barcelona, wo er bis 2010 spielte.<ref>Lubos Barton / FCBarcelona.cat. FC Barcelona, 2009, abgerufen am 30. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Spielerprofil Stand 2009).</ref> 2009 gewann er mit der Mannschaft die spanische Meisterschaft und 2010 die Euroleague. Hernach unterschrieb er bei Baloncesto Fuenlabrada. Bis 2012 spielte Barton für Fuenlabrada, ehe er für einige Wochen nach Katalonien zurückkehrte und erneut bei Joventut Badalona aushalf. In der folgenden Saison 2012/13 schloss er sich erst im Dezember 2012 zunächst in der tschechischen Heimat dem USK Prag unter Trainer Ken Scalabroni an, wechselte dann aber im Januar 2013 schließlich nach Deutschland und erhielt einen Vertrag bis Saisonende beim abstiegsbedrohten Erstligisten New Yorker Phantoms Braunschweig,<ref>Christian Schiebold: Braunschweig: Lubos Barton soll Phantoms vor dem Abstieg bewahren. Braunschweiger Zeitung, 28. Januar 2013, abgerufen am 30. Januar 2013.</ref> die in der Vergangenheit bereits von Scalabroni trainiert wurden. Barton bestritt 16 Bundesligaeinsätze für Braunschweig (8,6 Punkte je Begegnung).<ref>Lubos Barton. In: Basketball-Bundesliga. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 12. November 2023.</ref> Nach dem geglückten Klassenerhalt spielte Barton in der folgenden Saison zunächst bei seinem Stammverein in Děčín, bevor er im Dezember 2013 für einen kurzzeitigen Vertrag in die spanische Liga ACB zurückkehrte, wo er für den Valencia Basket Club spielte.<ref>VALENCIA BASKET hires Barton short-term. ULEB, 16. Dezember 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Dezember 2013; abgerufen am 16. Dezember 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2015 gewann er mit ČEZ Basketball Nymburk die tschechische Meisterschaft.<ref>Lubos Barton. In: Liga ACB. Abgerufen am 11. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zum Abschluss seiner Spielerlaufbahn verstärkte er die zweite Mannschaft des FC Barcelona in der zweithöchsten spanischen Spielklasse.<ref>Barton, Lubos. In: Federación Española de Baloncesto. Abgerufen am 11. November 2023.</ref>
Barton wurde in der Nachwuchsabteilung des FC Barcelona als Trainer tätig und betreute vier Jahre ebenfalls die tschechische U18-Nationalmannschaft. Im Spieljahr 2019/20 gehörte er dem Trainerstab der Baylor University in den Vereinigten Staaten an. 2022/23 war er Assistenztrainer von Aíto García Reneses beim spanischen Erstligisten Bàsquet Girona<ref>Lubos Barton se convierte en el segundo entrenador del Bàsquet Girona. In: Mundo Deportivo. 13. Juli 2022, abgerufen am 11. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und 2023 Co-Trainer der tschechischen Herrennationalmannschaft.<ref name=":0" /> Im August 2023 führte Bartoň die tschechische Studentennationalmannschaft zum Gewinn der Sommeruniversiade.<ref>Světová univerziáda v Číně je historickým úspěchem basketbalistů. Tři hráči „zlatého týmu“ jsou studenty ČZU - Česká zemědělská univerzita. In: Zivauni. 11. August 2023, abgerufen am 6. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Zum Spieljahr 2023/24 kehrte er an die US-amerikanische Valparaiso University zurück und wurde im Trainerstab für die Bereiche Spielerverpflichtungen und Spielerweiterentwicklung zuständig.<ref name=":0">Lubos Barton - Men's Basketball Coaches. In: Valparaiso University. Abgerufen am 11. November 2023.</ref> Im Sommer 2025 wurde er in seinem Heimatland Trainer von USK Prag.<ref>Basketbalisty USK Praha bude trénovat Luboš Bartoň (45), přináší zkušenost z Barcelony i Ameriky. In: Idnes. 4. Juli 2025, abgerufen am 6. Dezember 2025.</ref>
Erfolge
- Tschechisches All-Star-Team 1998
- MCC Newcomer des Jahres 1998/99
- All-MCC 2nd Team 2000/01
- MCC Spieler des Jahres 2001/02
- All-MCC 1st Team 2001/02
- FIBA-EuroCup-Sieger 2006
- Spanischer Pokalsieger 2008
- ULEB-Cup-Sieger 2008
- Spanischer Meister 2009
- Euroleague-Sieger 2010
- Tschechischer Meister 2015
- Mitglied der tschechischen Jugend- und Herrennationalmannschaft
- Teilnahme an den Europameisterschaften 1999 (wurde zweitbester Werfer des Turniers mit durchschnittlich 18,7 Punkten pro Spiel), 2007, 2013, 2015<ref>Lubos Barton. In: FIBA. Abgerufen am 11. November 2023.</ref>
Weblinks
- Lubos Barton – Übersicht über Teilnahmen an internationalen FIBA-Turnieren
- Vorlage:ULEB-Spielerprofil
- Vorlage:ACB-Spielerprofil
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Legabasket: Lubos Barton ( vom 8. Februar 2012 im Internet Archive) – Spielerprofil auf den Statistikseiten der Serie A (italienisch)
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bartoň, Luboš |
| ALTERNATIVNAMEN | Barton, Lubos (Schreibweise ohne diakritische Zeichen) |
| KURZBESCHREIBUNG | tschechischer Basketballspieler |
| GEBURTSDATUM | 7. April 1980 |
| GEBURTSORT | Česká Lípa, Tschechoslowakei |
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