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Louise Erhartt

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Datei:Luise Eckartt 001.JPG
Louise Erhartt, vor 1837

Louise Erhartt, eigentlich Luise Maria Anna Erhartt, seit 1868 Louise Gräfin von der Goltz,<ref>Erhartt, Louise (eig. Luise Maria Anna Erhartt), verh. Gräfin von der Goltz. In: Christa Jansohn (Hrsg.): Das Digitale Shakespeare Memorial Album. (shakespearealbum.de).</ref> (* 22. Februar 1844 in Wien; † 17. Mai 1916 in Wiesbaden) war eine deutsche königliche Hofschauspielerin österreichischer Herkunft.

Leben

Erhartt, die früh ihre Mutter Antonie Erhartt (14. April 1826 – 25. August 1853)<ref>Erhartt Antonie. In: Ludwig Eisenberg: Großes biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert. Verlag von Paul List, Leipzig 1903, S. 235 ({{#if:ludwigeisenberg00eiseuoft

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1864 wurde Erhartt nach Berlin geholt, wo sie in der Rolle der Julia ein erfolgreiches Debüt feiern konnte. Auch mit ihren weiteren Rollen erwies sie sich als würdige Nachfolgerin von Ida Pellet. Am 31. Mai 1878 gab sie auf Wunsch ihrer Familie ihre Abschiedsvorstellung. Es wurde am 1. Juni, dem Tag nach dieser Vorstellung berichtet:

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Noch im selben Jahr zogen sie nach Erfurt und ließen sich später in Stettin nieder.

Unterstützt durch eine glückliche äußere Begabung, waren ihre Darbietungen durch edelste Weiblichkeit, Innigkeit und Leidenschaft gekennzeichnet. In den ersten Jahren war sie zumeist in den Rollen des Gretchens, Klärchens, oder der Desdemona zu sehen. Später spielte sie die Madame Pompadour, Orsina, Lady Milford, Adelheid von Waldorf, Franziska von Hohenheim, Leonore von Este oder die Iphigenia. Auch in Repräsentationsrollen – Salondamen – trat sie erfolgreich auf.<ref>Erhartt, Luise, namhafte Schauspielerin. In: {{#if:|Meyers.|Meyers Konversations-Lexikon.}} 4. Auflage. Band 5, {{#if:||Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, }} S. 780{{#if:|–{{{3}}}}}.{{#if:| – {{{bemerkung}}}}}</ref>

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Auszeichnungen (Auswahl)

Familie

Am 20. Juni 1868 heiratete Erhartt in der St. John’s Church zu Richmond in der Grafschaft Surrey in England<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> den Generalleutnant Graf Karl August von der Goltz (15. September 1841 – 23. Januar 1921), Oberst und Kommandeur des 7. Badischen Infanterie-Regiments Nr. 142.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

  • Karl August Hans Ferdinand von der Goltz (25. August 1869 – 1954) ⚭ 12. Februar 1903 mit Paulina (geborene Freiin von Richthofen; * 10. Februar 1874). Er wurde Königlich Preußischer Leutnant im Schleswig-Holsteinischen Ulanenregiment Nr. 15 und später Major.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
    • Karl Arwed Friedrich Bolko Bonaventura von der Goltz (* 20. Dezember 1903 – 1967)

Rollen (Auswahl)

Literatur

  • Otto Franz Gensichen: Berliner Hofschauspieler. Silhouetten. Verlag Grosser, Berlin 1872, S. 36–48 (books.google.de).
  • Erhartt, Luise, namhafte Schauspielerin. In: {{#if:|Meyers.|Meyers Konversations-Lexikon.}} 4. Auflage. Band 5, {{#if:||Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, }} S. 780{{#if:|–{{{3}}}}}.{{#if:| – {{{bemerkung}}}}}
  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
  • Ludwig Eisenberg: Großes biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert. Verlag von Paul List, Leipzig 1903, S. 235–236 ({{#if:ludwigeisenberg00eiseuoft
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Einzelnachweise

<references />

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