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Louis de Grandpré

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Datei:Louis de Grandpre AGE V12 1803.jpg
Louis Ohier de Grandpré
„Dieses von ihm selbst uns in der Original-Zeichnung günstigst mitgetheilte Portrait, stellt den Schiffskapitän De Grandpré in dem Augenblicke dar, in welchem er das Sprachrohr ergriff, um die Schiffs-Manövres selbst zu kommandieren, als sein Schiff im Ganges strandete.“ – F. J. Bertuch: A.G.E. XII. Bd. 2. St. 1803

Louis Marie Joseph Ohier de Grandpré (* 7. Mai 1761 in Saint-Malo; † 7. Januar 1846 in Paris) war ein und französischer Schiffskapitän und Naturforscher.

Leben

Der Schiffskapitän Louis Marie Joseph Ohier de Grandpré, Ritter des Sankt-Ludwigs-Ordens, wurde am 7. Mai 1761 in Saint-Malo geboren. Seine Eltern waren Louis Athanase Ohier, Sklavenschiff-Kapitän mit irischer Abstammung, und Nicole Marie Louise Merven aus einer Familie aus dem Wallis.

Mit sechs Jahren kam er in die Schule in Rennes. Sein Interesse an der Seefahrt veranlasste ihn die Schule vorzeitig zu beenden und Matrose zu werden. Er bewährte sich im bald darauf folgenden Krieg mit England. Im März 1781 war er auf der Flotte des Vizeadmirals Pierre André de Suffren, die von Brest aus nach Indien auslief, um dort gegen die britische Flotte zu kämpfen.

Nach dem Friedensschluss von 1783 gaben ihm Reeder aus La Rochelle das Kommando über drei Schiffe für Fahrten an die westafrikanische Küste. Dabei handelte es sich wahrscheinlich um Transporte im Sklavenhandel. Am 29. November 1783 heiratete er Marie Thérèse Jehannot de Penquer (1762–1837) auf der Insel Mauritius.

1789 kaufte er in Bordeaux die Fregatte "La jeune Créole". Unter seinem Kommando und zusammen mit seiner Frau und einigen Familienmitgliedern fuhr er damit auf eine Reise nach Asien, während der er auch naturkundliche Beobachtungen machte. Als 1792 die Briten Puducherry, die französische Kolonie in Indien, besetzen, organisierte er die Flucht des französischen Gouverneurs. 1793/94 verbrachte er 10 Monate in Kapstadt in britischer Gefangenschaft. 1795 konnte er zur Marine zurückkehren. Als Royalist wurde er 1797 inhaftiert konnte aber mit Hilfe eines kräftigen Pferdes fliehen. 1801 wurde er in Temple in Paris gefangen gehalten aber bald wieder vom Polizeiminister Joseph Fouché entlassen.

In den folgenden Jahren widmete er sich den Wissenschaften und der Literatur. 1801 veröffentlichte er Bücher über seine Reisen nach Afrika und Asien. Er übersetzte Reiseberichte aus dem Englischen ins Französische von J. Barrow, J. Malham, M. Morritt und Taylor. Er veröffentlichte ein Wörterbuch der Seegeographie und ein Handbuch für Schlosser. Einige seiner Werke wurden übersetzt in Deutschland aufgelegt.

Er starb am 7. Januar 1846 in Paris.

Werke (Auswahl)

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Literatur

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