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Lohfeld (Porta Westfalica)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lohfeld
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1353)&title=Lohfeld 52° 13′ N, 8° 58′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1353) 52° 13′ 26″ N, 8° 57′ 38″ O
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Höhe: 100 m ü. NN
Fläche: 8,2 km²
Einwohner: 1353 (31. Dez. 2020)<ref name=":0">SV Porta Westfalica – Ortsteile. Abgerufen am 6. Oktober 2021.</ref>
Bevölkerungsdichte: 165 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 32457
Vorwahlen: 05706, 0571
Datei:Porta Westfalica Stadtteile - Lohfeld.svg
Karte
Lage von Lohfeld in Porta Westfalica

Lohfeld ist ein Ortsteil der Stadt Porta Westfalica im Kreis Minden-Lübbecke in Ostwestfalen.

Geographie

Lohfeld liegt südlich des Wesergebirges. Der Stadtteil grenzt im Osten an den Stadtteil Eisbergen, im Norden an Wülpke und Nammen, im Westen an Hausberge sowie im Süden an Veltheim.

Geschichte

Erstmals wurde Lohfeld im Jahre 1562 als Loveldt urkundlich erwähnt. Der Bischof Georg von Minden ließ zwei Höfe ansiedeln. Der Ort gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zur Vogtei Landwehr im Amt Hausberge des Fürstentums Minden. Der Ort gehörte von 1807 bis 1813 zum Kanton Hausberge des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen und kam 1816 zum neuen Kreis Minden. Seit 1843 bildete Lohfeld eine Landgemeinde im Amt Hausberge des Kreises, wurde aber Anfang der 1850er Jahre nach Eisbergen eingemeindet.<ref>Amtsblatt der Regierung Minden 1843: Bildung des Amtes Hausberge</ref> Am 14. Oktober 1886 wurde Lohfeld wieder aus Eisbergen ausgegliedert und zu einer eigenen Gemeinde im Amt Hausberge.<ref>Amtsblatt der Regierung Minden 1886, S. 234</ref>

Am 11. Juni 1965 stürzte ein Kampfflugzeug vom Typ F-104 Starfighter der Bundeswehr ab. Der Pilot Günter Pethke (1937–1965) kam dabei ums Leben. Heute erinnert ein Gedenkstein am Europäischen Fernwanderweg E11 an das Unglück.<ref>Vor 42 Jahren stürzte Starfighter über Wesergebirge ab auf www.dewezet.de, abgerufen am 1. Mai 2018</ref>

Bevor die Gemeinde bei der kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1973 Teil der Stadt Porta Westfalica wurde, hatte sie eine Fläche von 8,20 km² sowie 1101 Einwohner.<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 118.</ref> Am 31. Dezember 2020 hatte Lohfeld 1353 Einwohner.<ref name=":0" /> Der weit überwiegende Teil ist evangelisch-lutherischer Konfession.

Charakteristisch für Lohfeld ist die Streusiedlung. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich kein zentraler Ortskern gebildet; auch die 1964 erfolgte Errichtung eines Gemeindehauses und der 1984 durchgeführte Bau der evangelischen Kirche an der Kreuzung Lohfelder Straße/Eisberger Straße haben dies nicht zur Folge gehabt.

Religion

Die evangelischen Gemeindeglieder in Lohfeld sind seit 1964 insgesamt zur Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Hausberge eingepfarrt; zuvor gehörte der östliche Teil Lohfelds zur Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Eisbergen. Seit 1. Juni 2007 ist zwischen der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Hausberge und der Evangelischen Kirchengemeinde Veltheim eine pfarramtliche Verbindung eingerichtet; für die seelsorgliche Betreuung des größten Teils der evangelischen Gemeindeglieder in Lohfeld ist seitdem der Veltheimer Pfarrstelleninhaber zuständig. Die römisch-katholischen Gemeindeglieder in Lohfeld gehören zur Katholischen Kirchengemeinde St. Walburga Hausberge.

Politik

Lohfeld gehört mit Veltheim und Eisbergen zum Bezirksausschuss V der Stadt Porta Westfalica.<ref>Gremien der Stadt Porta Westfalica. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Juni 2019; abgerufen am 20. Juni 2019.</ref> Vorsitzender ist Fritz-Günter Vogt.<ref>Bezirksausschuss V - Eisbergen/Lohfeld/Veltheim. Abgerufen am 20. Juni 2019.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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