Lochermühle
Lochermühle Stadt Bergisch Gladbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Locherm%C3%BChle 51° 0′ N, 7° 9′ O
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Lage von Lochermühle in Bergisch Gladbach
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Lochermühle ist der Name eines Ortsteils und einer Straße im Stadtteil Sand von Bergisch Gladbach.
Geschichte
Der Name Lochermühle bezeichnet das ehemalige Fabrikgelände der Rheinischen Wollspinnerei, das sich zu beiden Seiten der Strunde südlich von Rommerscheid erstreckt. Die dort angesiedelte Locher Mühle war am Ende des 16. Jahrhunderts als Pleißmühle<ref>Pleiß von pleistern = verputzen, glätten, polieren mit Kalk (Rüstungen mussten poliert werden, um glänzend und rostabweisend zu sein), siehe Jakob und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch, Leipzig 1854–1961, Band 13, bearbeitet von Matthias von Lexer, Leipzig 1889, Reprint München 1991</ref> angelegt worden. In den 1960er Jahren wurde die Produktion eingestellt und das Gelände anderweitig genutzt. Dort befindet sich seit dieser Zeit der so genannte Strunde-Park mit vorwiegend Gewerbebetrieben und Einkaufsmärkten aber auch mit Wohnbebauung. Der Siedlungs- und Mühlenname bezog sich auf die Geländeformation des Strundetals.<ref>Andree Schulte, Bergisch Gladbach, Stadtgeschichte in Straßennamen, herausgegeben vom Stadtarchiv Bergisch Gladbach, Band 3, und vom Bergischen Geschichtsverein Abteilung Rhein-Berg e. V., Band 11, Bergisch Gladbach 1995, S. 178 f., ISBN 3-9804448-0-5</ref>
Aus Carl Friedrich von Wiebekings Charte des Herzogthums Berg 1789 geht hervor, dass Lochermühle zu dieser Zeit Teil der Honschaft Sand war.<ref name="Fabricius2">Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz; Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794; Bonn; 1898</ref>
Unter der französischen Verwaltung zwischen 1806 und 1813 wurde das Amt Porz aufgelöst und Lochermühle wurde politisch der Mairie Gladbach im Kanton Bensberg zugeordnet. 1816 wandelten die Preußen die Mairie zur Bürgermeisterei Gladbach im Kreis Mülheim am Rhein. Mit der Rheinischen Städteordnung wurde Gladbach 1856 Stadt, die dann 1863 den Zusatz Bergisch bekam.
Der Ort ist auf der Topographischen Aufnahme der Rheinlande von 1824, auf der Preußischen Uraufnahme von 1840 und ab der Preußischen Neuaufnahme von 1892 auf Messtischblättern regelmäßig ohne Namen verzeichnet.
| Jahr | Einwohner | Wohn-
gebäude |
Kategorie | Abweichende
Bezeichnung |
|---|---|---|---|---|
| 1822<ref name="Mützell">Vorlage:Wörterbuch Preußischer Staat</ref> | 5 | Walkmühle und Spinnerei | Loch | |
| 1830<ref name="Restorff">Vorlage:Beschreibung Rheinprovinz 1830</ref> | 16 | Tuchwalkmühle und Wollenspinnerei | Loch | |
| 1845<ref>Vorlage:Uebersicht Ortschaften Cöln</ref> | 12 | 1 | Walkmühle und Wollspinnerei | |
| 1871<ref name="Gemeindelexikon1871">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1871</ref> | 37 | 1 | Mühle | |
| 1885<ref name="Gemeindelexikon1885">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1885</ref> | 30 | 3 | Wohnplatz | |
| 1905<ref name="Gemeindelexikon1905">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1905</ref> | 21 | 4 | Wohnplatz |
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />
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