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Llano River

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Vorlage:Infobox Fluss Vorlage:Infobox Fluss Vorlage:Infobox Fluss Der Vorlage:Lang (von Vorlage:EsS = Ebene, Flachland) ist ein etwa 183 km langer rechter Nebenfluss des texanischen Colorado River.

Verlauf

Der Fluss entsteht am Zusammenfluss seiner beiden Quellflüsse Vorlage:Lang und Vorlage:Lang bei Junction. Er fließt in überwiegend östlicher Richtung. Der Llano River mündet nahe der Siedlung Kingsland in den Lake Lyndon B. Johnson, einen Stausee des Colorado. Der Fluss fließt auf seinem Weg durch die texanischen Countys Kimble, Mason und Llano in ostnordöstlicher Richtung, bis er kurz hinter der Stadt Llano für die letzten etwa 30 km vor der Mündung nach Südosten abbiegt.<ref name="gnis_lr" />

Geschichte

Zum Zeitpunkt der ersten Erforschung des Llanos durch Europäer, Domingo Ramón 1711, Pedro de Rábago y Terán 1754 und José Mares 1787/88, lebten im zentralen Texas um den Fluss die Sana Indianer, ein Stamm der Tonkawa, nach diesen wurde der Fluss Vorlage:Lang bzw. Vorlage:Lang benannt, seinen heutigen Namen erhielt er später im 19. Jahrhundert, kurz bevor um die Mitte des 19. Jahrhunderts erste europäischstämmige Siedler im Tal des Llano siedelten, als erste kamen von Fredericksburg ausgehend deutschstämmige Siedler, in den 1850er-Jahren entstanden dann mit Castell, Hedwigs Hill und Llano die ersten städtischen Siedlungen. In den 1870er-Jahren entstanden um die neue Eisenbahnlinie die Siedlungen Kingsland und Junction. Doch war auch zum Jahrtausendwechsel ein Großteil des Flusses unerschlossen.<ref name="HoTO-LR">Vorlage:Handbook of Texas</ref>

North und South Llano River

Der North Llano River entspringt im zentralen Sutton County und fließt für etwa 40 km in östlicher Richtung bis zum Zusammenfluss mit dem South Llano River;<ref name="HoTO-LR" /> wichtige Zuflüsse sind der etwa 13 km lange „Stark Creek“ (Quelle bei Vorlage:Coordinate, Mündung in den North Llano bei Vorlage:Coordinate)<ref>Vorlage:Handbook of Texas</ref>, der 27 km lange „Maynard Creek“ (Quelle bei Vorlage:Coordinate, Mündung bei Vorlage:Coordinate)<ref>Vorlage:Handbook of Texas</ref>, der „Copperas Creek“, der mit seinem längsten Quellzufluss, dem East Copperas Creek, 45 km lang ist<ref>Vorlage:Handbook of Texas</ref> und der 20 km lange „Bear Creek“, der mit seinem längsten Quellzufluss, dem West Bear Creek 41 km lang ist (Quelle des Bear Creek bei Vorlage:Coordinate, des West Bear Creek bei Vorlage:Coordinate; Mündung in den North Llano bei Vorlage:Coordinate).

Der South Llano River entspringt im nordwestlichen Edwards County und fließt für etwa 49 km in nordöstlicher Richtung bis zum Zusammenfluss mit dem North Llano River.<ref name="HoTO-LR" /> Der South Llano River gilt – neben dem Colorado – als einer der Kandidaten für den „San Clemente“ genannten Fluss, an dem der spanische Forschungsreisende Juan Domínguez de Mendoza 1683 für sechs Wochen verweilte.<ref>Vorlage:Handbook of Texas</ref> Am Zusammenfluss mit dem North Llano hat der South Llano eine durchschnittliche Abflussmenge von 2,10 m³/s.<ref>Vorlage:Webarchiv (englisch)</ref> Wichtige Zuflüsse sind der 24 km lange „Cedar Creek“, der bei Junction in den Lake Junction mündet, der 55 km lange „Paint Creek“ (Quelle bei Vorlage:Coordinate, Mündung in den South Llano bei Vorlage:Coordinate), sowie die „Seven Hundred Springs“ (Vorlage:Coordinate), wo in einem Karstgebiet aus Kalksteinhöhlen zahlreiche Quellen austreten, die zusammen die elftgrößte Quelle des Staates Texas bilden.<ref>Vorlage:Handbook of Texas</ref> Am South Llano wurde 1990 der 2 km² große South Llano River State Park eingerichtet, der ein wichtiges Brutgebiet des Rio-Grande-Truthahns (Meleagris gallopavo intermedia) darstellt.<ref>South Llano River State Park. Website des Texas Parks and Wildlife Department (englisch, spanisch)</ref>

Natur

Der Llano River und seine beiden Quellflüsse sind wenig erschlossen und großteils im Naturzustand. Ihre Betten graben sie überwiegend durch solides Gestein (überwiegend Granit und Kalkstein). Sie sind das Jagdgebiet zahlreicher Greifvögel, wie Weißkopf- und Steinadler, sowie zahlreicher Eisvögel und Habichtartige. Das klare und bergflussartige Wasser wird von Kanu- und Raftingsportlern und auch von Anglern wegen seines Fischreichtums (hauptsächlich Barsch-Arten) geschätzt.<ref>Raye Carrington: Llano River. In: Angler Guide Texas auf anglerguide.com (englisch)</ref>

Einzelnachweise

<references> <ref name="osm"> Vorlage:Internetquelle</ref> <ref name="osm_nlr"> Vorlage:Internetquelle</ref> <ref name="osm_slr"> Vorlage:Internetquelle</ref> <ref name="usgs4">Vorlage:Internetquelle</ref> <ref name="usgs4_nlr">Vorlage:Internetquelle</ref> <ref name="usgs4_slr">Vorlage:Internetquelle</ref> </references>

Weblinks

Vorlage:Commonscat Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten