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Liste der Könige von Uruk

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Die Könige von Uruk (um 2770–1802 v. Chr.) sind u. a. in folgender Auflistung erfasst:<ref>Hartmut Schmökel: Handbuch der Orientalistik. (Hrsg. Spuler, Berthold) Band 2: Keilschriftforschung und Alte Geschichte Vorderasiens. 3. Abschnitt: Geschichte des Alten Vorderasien. E. J. Brill, Leiden, 1957.</ref>

Die Sumerische Königsliste ist ein Listenwerk, in dem die Könige die in dem Zeitraum „als das Königtum vom Himmel herabkam“ bis zum Ende der I. Dynastie von Isin regiert haben sollen in einer Folge von Dynastien aufführt. In dem Gebiet soll es vor der großen Flut (Sintflut) fünf Städte gegeben haben: Eridu, Badtibira, Larak, Sippar und Šuruppak. Eridu galt dabei als Ausgangsort der Zivilisation. Die Liste der Könige von Uruk ist ein Teil der Königsliste und beginnt nach der Flut.<ref>Königsliste. In: Götter und Mythen im Vorderen Orient. E. Klett, Stuttgart 1965, S. 92–93 (Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe).</ref>

Erste Dynastie

Zweite Dynastie

Dritte Dynastie

  • Lugalzagisi<ref>Hans Baumann: Zeittafel mit Königsnamen. In: Im Lande Ur die Entdeckung Altmesopotamiens. Maier, Ravensburg 1972, ISBN 3-473-39229-4, S. 139–140 (Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe).</ref> (2371–2347 v. Chr.)

Vierte Dynastie

unter der Oberherrschaft der Könige von Akkad<ref name="Meyer551">Eduard Meyer: Geschichte des Altertums. 3. Auflage. Band 1, 2. Hälfte. J. G. Cotta, Stuttgart / Berlin 1913, S. 551 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>

  • Ur-nigin
  • Ur-gigir
  • Kudda
  • Pulur-ili
  • Ur-utu

Fünfte Dynastie

  • Utuḫengal<ref name="Meyer551" /> von Uruk (2119–2112, auch Utu-hengal geschrieben)

Sechste Dynastie

  • Sin-Kaschid (1885–1852)
  • Sin-Eribam (1852–?)
  • Sin-Gamil (?–1823)
  • Anam (1823–1818)
  • Irdanene (1818–?)
  • Rim-Anum (um 1810)
  • Nabi-Ilischu (?–1802)

1802 v. Chr. fällt Uruk unter die Herrschaft der Könige von Larsa und anschließend an das Alt-Babylonische Reich

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />