Systematik der Wale
Diese Liste stellt die Systematik der Wale (Cetacea) dar. Es gibt etwa 90 lebende Arten, die sich in die Unterordnungen Zahnwale (Odontoceti wie Delfine und Schweinswale) und Bartenwale (Mysticeti) aufteilen. Weiterhin gibt es zahlreiche ausgestorbene Walarten; diese Liste enthält aber nur die rezenten, zurzeit bekannten Arten (wobei der Baiji vermutlich 2006 ausgestorben ist).
Unterordnung Bartenwale (Mysticeti)
Die Bartenwale (Mysticeti) bilden eine der beiden Unterordnungen der Wale (Cetacea). Sie sind in allen Meeren verbreitet. Benannt sind sie nach den Barten, Hornplatten im Oberkiefer anstatt von Zähnen, die zum Filtern von Krill dienen.<ref>Richard Sale: A Complete Guide to Arctic Wildlife, Verlag Christopher Helm, London 2006, ISBN 0-7136-7039-8, S. 443</ref>
Familie Glattwale (Balaenidae)
Glattwale (Balaenidae) haben keine Kehlfurchen, einen riesigen Kopf und sind bis zu 16 m lang. Die Barten sind lang und elastisch (bis zu neunmal so lang wie breit), und ihre Schwimmgeschwindigkeit ist vergleichsweise gering.<ref name="Martin">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Familie besteht aus zwei Gattungen mit zusammen vier Arten.
Familie Furchenwale (Balaenopteridae)
Furchenwale (Balaenopteridae) sind nach ihrer gefurchten Kehle und Brust benannt; diese Furchen dienen vermutlich einer größeren Elastizität der Haut und damit der größeren Öffnung des Mauls während der Nahrungsaufnahme. Die Furchenwale haben im Verhältnis zum Körper einen kleineren Kopf als die Glattwale, kürzere Barten und immer eine Rückenflosse (die bei manchen Vertretern der anderen Familien fehlt).<ref name="Martin" /> Zu dieser Familie gehören die größten Wale; so ist der Blauwal das größte Tier, das jemals gelebt hat.
Familie Grauwale (Eschrichtiidae)
Grauwale (Eschrichtiidae) vermitteln zwischen Glatt- und Furchenwalen; sie bestehen nur aus einer Art. Der Grauwal ist der einzige am Meeresboden (benthal) fressende Bartenwal; er filtert kleine Organismen aus dem Schlamm flacher Meere. Auch die Trächtigkeitsdauer von über einem Jahr ist für Bartenwale ungewöhnlich.<ref name="Martin" />
| Gattung Eschrichtius <templatestyles src="Person/styles.css" />Gray, 1864 – 1 Art | ||||||
| Trivialname | Wissenschaftlicher Name | Gefährdungsstufe Rote Liste der IUCN |
Population | Verbreitung | Größe | Bild |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Grauwal | Eschrichtius robustus (<templatestyles src="Person/styles.css" />Lilljeborg, 1861) |
Datei:LC IUCN 3 1.svg (Least Concern – nicht gefährdet) | 26.000 | Datei:Cetacea range map Gray Whale.png | Datei:Gray whale size.svg 14–35 Tonnen |
Datei:Gray whale.jpg |
Familie Cetotheriidae
Die Cetotheriidae sind vor allem fossil bekannt und bestehen nur aus einer rezenten Art. Von den Glattwalen unterscheiden sie sich durch ihre Rückenflosse, ihre Kieferstruktur sowie ihren verhältnismäßig kleineren Kopf.<ref name="Martin" />
| Gattung Caperea <templatestyles src="Person/styles.css" />Gray, 1864 – 1 Art | ||||||
| Trivialname | Wissenschaftlicher Name | Gefährdungsstufe Rote Liste der IUCN |
Population | Verbreitung | Größe | Bild |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zwergglattwal | Caperea marginata (<templatestyles src="Person/styles.css" />Gray, 1846) |
Datei:DD IUCN 3 1.svg (Data Deficient – ungenügende Datengrundlage) | Unbekannt | Datei:Cetacea range map Pygmy Right Whale.png | Datei:Pygmy right whale size.svg 3–3,5 Tonnen |
Datei:Caperea marginata 3.jpg |
Unterordnung Zahnwale (Odontoceti)
Die Zahnwale (Odontoceti) bilden die zweite der beiden Unterordnungen der Wale (Cetacea). Anders als die Bartenwale haben sie keine Barten, sondern Zähne, mit denen sie sich als räuberisch lebende Tiere von Fischen, Kalmaren und teilweise auch Meeressäugern ernähren. Bis auf den Pottwal sind die Zahnwale deutlich kleiner als die Bartenwale.
Familie Delfine (Delphinidae)
Delfine sind die vielfältigste und mit 38 Arten in 19 Gattungen größte Familie der Wale. Sie sind in allen Meeren verbreitet und kommen teilweise auch in Küstengebieten und Flüssen vor. Delfine, die hauptsächlich im Süßwasser leben, werden in der Überfamilie Flussdelfine (Platanistoidea) zusammengefasst und zählen nicht zu der Familie der Delfine (Delphinidae). Einige der größeren Arten, beispielsweise der Schwertwal, werden als Wale bezeichnet, obwohl sie zur Familie der Delfine gehören. Von den Schweinswalen unterscheiden sich die Delfine durch ihre charakteristische Rückenflosse.
Familie Gründelwale (Monodontidae)
Die Familie der Gründelwale umfasst zwei Gattungen mit zusammen zwei Arten: den Narwal, bei dem das Männchen einen langen Stoßzahn trägt, und dem komplett weiß gefärbten Weißwal (Beluga). Gründelwale werden etwa 6 m lang und kommen in nördlichen (vor allem arktischen) Meeren vor. Der Kopf ist stumpf gerundet mit aufgewölbter Stirn, die Brustflossen sind relativ klein und gerundet, eine Rückenfinne fehlt. Die Gründelwale fressen überwiegend am Grund, daher der Name.
| Gattung Monodon <templatestyles src="Person/styles.css" />Linnaeus, 1758 – 1 Art | ||||||
| Trivialname | Wissenschaftlicher Name | Gefährdungsstufe Rote Liste der IUCN |
Population | Verbreitung | Größe | Bild |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Narwal | Monodon monoceros <templatestyles src="Person/styles.css" />Linnaeus, 1758 |
Datei:DD IUCN 3 1.svg (Data Deficient – ungenügende Datengrundlage) | 25.000<ref>Schätzungen aus Luftaufnahmen gehen von etwa 20.000 Tieren aus. Wenn abgetauchte Tiere mit eingerechnet werden, könnten es gesamt über 25.000 sein.</ref> | Datei:Cetacea range map Narwhal.png | Datei:Narwhal size.svg 900-1,500 Kilogramm |
Datei:Pod Monodon monoceros.jpg |
| Gattung Delphinapterus <templatestyles src="Person/styles.css" />Lacépède, 1804 – 1 Art | ||||||
| Trivialname | Wissenschaftlicher Name | Gefährdungsstufe Rote Liste der IUCN |
Population | Verbreitung | Größe | Bild |
| Weißwal (Beluga) | Delphinapterus leucas (<templatestyles src="Person/styles.css" />Pallas, 1776) |
Datei:NT IUCN 3 1.svg (Near Threatened – potenziell gefährdet) | 100.000<ref>Es werden 40.000 Individuen in der Beaufortsee, 25.000 in der Hudson Bay, 18.000 in der Beringsee und 28.000 in der kanadischen Arktis geschätzt. Die Population im Sankt-Lorenz-Ästuar wird auf etwa <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />1000 ( des Vorlage:IconExternal vom 30. Januar 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. geschätzt.</ref> | Datei:Cetacea range map Beluga.png | Datei:Beluga size.svg 1,5 Tonnen |
Datei:Baluga Whales.jpg |
Familie Schweinswale (Phocoenidae)
Die Schweinswale (Phocoenidae) sind eine Familie kleiner Zahnwale mit sieben Arten in drei Gattungen. Sie sind mit den Delfinen verwandt, unterscheiden sich aber in einer Reihe anatomischer Merkmale. Besonders charakteristisch ist die Form des Kopfes und der Zähne. Am bekanntesten in Europa ist der Gewöhnliche Schweinswal (Phocoena phocoena) mit Vorkommen in Nord- und Ostsee.
| Gattung Neophocaena <templatestyles src="Person/styles.css" />Palmer, 1899 – 2 Arten | ||||||
| Trivialname | Wissenschaftlicher Name | Gefährdungsstufe Rote Liste der IUCN |
Population | Verbreitung | Größe | Bild |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Östlicher Glattschweinswal | Neophocaena asiaeorientalis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Pilleri & <templatestyles src="Person/styles.css" />Gihr, 1972) |
Datei:VU IUCN 3 1.svg (Vulnerable – gefährdet) | Datei:Neophocaena phocaenoides -Miyajima Aquarium -Japan-8a.jpg | |||
| Glattschweinswal | Neophocaena phocaenoides (<templatestyles src="Person/styles.css" />G. Cuvier, 1829) |
Datei:VU IUCN 3 1.svg (Vulnerable – gefährdet)<ref>Ihre Neigung, nahe an der Küste zu bleiben, setzt sie einer erhöhten Gefahr durch Fischfang aus.</ref> | Unbekannt<ref>Es gibt keine guten Schätzungen über die Häufigkeit. Ein Vergleich zweier Studien (späte 1970er und 1999/2000) zeigt einen Rückgang in der Population sowie im Vorkommen.</ref> | Datei:Cetacea range map Finless Porpoise.PNG | Datei:Finless porpoise size.svg 30–45 Kilogramm |
|
| Gattung Phocoena <templatestyles src="Person/styles.css" />G. Cuvier, 1816 – 4 Arten | ||||||
| Trivialname | Wissenschaftlicher Name | Gefährdungsstufe Rote Liste der IUCN |
Population | Verbreitung | Größe | Bild |
| Gewöhnlicher Schweinswal | Phocoena phocoena (<templatestyles src="Person/styles.css" />Linnaeus, 1758) |
Datei:LC IUCN 3 1.svg (Least Concern – nicht gefährdet) | Unbekannt<ref>Mehrere Untersuchungen wurden durchgeführt, doch aufgrund fehlender Daten ist eine Gesamtschätzung nicht möglich. Im östlichen Pazifik:
Zentralkalifornien 4120, Nordkalifornien 9250, Oregon und Washington 26.175. Im Atlantik: Golf von Maine 67.500, Skagerrak 36.046, Nordsee 279.367, Irland und westliches UK 36.280.</ref> |
Datei:Cetacea range map Harbour Porpoise.PNG | Datei:Harbour porpoise size.svg 75 Kilogramm |
Datei:Porpoise touching.jpg |
| Kalifornischer Schweinswal | Phocoena sinus <templatestyles src="Person/styles.css" />Norris & <templatestyles src="Person/styles.css" />McFarland, 1958 |
Datei:CR IUCN 3 1.svg (Critically Endangered – vom Aussterben bedroht) | 500<ref>Es wurden nur wenige ernsthafte Schätzungen gemacht; die Zahlen schwanken um einen Durchschnitt von etwa 500.</ref> | Datei:Cetacea range map Vaquita.PNG | Datei:Vaquita size.svg 50 Kilogramm |
Datei:Vaquita6 Olson NOAA.jpg |
| Brillenschweinswal | Phocoena dioptrica, Australophocoena dioptrica (<templatestyles src="Person/styles.css" />Lahille, 1912) |
Datei:DD IUCN 3 1.svg (Data Deficient – ungenügende Datengrundlage) | Unbekannt<ref>Es ist nichts über die Häufigkeit dieser Art bekannt. Es war die am häufigsten angetroffene Art bei Untersuchungen auf Feuerland.</ref> | Datei:Cetacea range map Spectacled Porpoise.PNG | Datei:Spectacled porpoise size.svg 60–84 Kilogramm |
|
| Burmeister-Schweinswal | Phocoena spinipinnis <templatestyles src="Person/styles.css" />Burmeister, 1865 |
Datei:DD IUCN 3 1.svg (Data Deficient – ungenügende Datengrundlage) | Unbekannt<ref>Es gibt keine Daten zur Häufigkeit.</ref> | Datei:Cetacea range map Burmeister's Porpoise.PNG | Datei:Burmeister's porpoise size.svg 50–75 Kilogramm |
|
| Gattung Phocoenoides <templatestyles src="Person/styles.css" />Andrews, 1911 – 1 Art | ||||||
| Trivialname | Wissenschaftlicher Name | Gefährdungsstufe Rote Liste der IUCN |
Population | Verbreitung | Größe | Bild |
| Weißflankenschweinswal | Phocoenoides dalli (<templatestyles src="Person/styles.css" />True, 1885) |
Datei:LC IUCN 3 1.svg (Least Concern – nicht gefährdet) | 1.100.000<ref>Eine aktuelle Schätzung für den Nordpazifik und die Beringsee ist 1.186.000.</ref> | Datei:Cetacea range map Dall's Porpoise.PNG | Datei:Dall's porpoise size.svg 130–200 Kilogramm |
Datei:Dalls Porpoise Underwater.JPG |
Familie Pottwale (Physeteridae)
Für Pottwale ist der große, quadratische Kopf typisch, der etwa 1/3 der Gesamtlänge ausmacht. Das Blasloch ist etwas zur linken Seite verschoben, die Haut ist faltig und das obere Gebiss enthält keine Zähne.
| Gattung Physeter <templatestyles src="Person/styles.css" />Linnaeus, 1758 – 1 Art | ||||||
| Trivialname | Wissenschaftlicher Name | Gefährdungsstufe Rote Liste der IUCN |
Population | Verbreitung | Größe | Bild |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Pottwal | Physeter macrocephalus <templatestyles src="Person/styles.css" />Linnaeus, 1758, Syn.: Physeter catodon |
Datei:VU IUCN 3 1.svg (Vulnerable – gefährdet) | 200.000–2.000.000<ref>Die weltweite Population ist unbekannt. Grobe Schätzungen, die auf Beobachtung kleiner Gebiete und Extrapolation beruhen, kommen auf 200.000 bis 2.000.000 Individuen.</ref> | Datei:Cetacea range map Sperm Whale 4.PNG | Datei:Sperm whale size.svg 25–50 Tonnen |
Datei:Mother and baby sperm whale.jpg |
| Gattung Kogia <templatestyles src="Person/styles.css" />Gray, 1846 – 2 Arten | ||||||
| Trivialname | Wissenschaftlicher Name | Gefährdungsstufe Rote Liste der IUCN |
Population | Verbreitung | Größe | Bild |
| Kleiner Pottwal | Kogia simus (<templatestyles src="Person/styles.css" />Owen, 1866), Syn.: Kogia sima |
Datei:LC IUCN 3 1.svg (Least Concern – nicht gefährdet) | Unbekannt<ref name="ReferenceA">Globale Abschätzungen sind nicht vorhanden. Eine Studie der Population im Ostpazifik geht von 11.000 Individuen aus.</ref> | Datei:Cetacea range map Dwarf Sperm Whale.png | Datei:Dwarf sperm whale size.svg 250 Kilogramm |
Datei:Dwarf sperm whale (NOAA Pitman).jpg |
| Zwergpottwal | Kogia breviceps (<templatestyles src="Person/styles.css" />Blainville, 1838) |
Datei:LC IUCN 3 1.svg (Least Concern – nicht gefährdet) | Unbekannt<ref name="ReferenceA" /> | Datei:Kogia breviceps range.png | Datei:Pygmy sperm whale size.svg 400 Kilogramm |
Datei:Kogia breviceps.jpg |
Familie Schnabelwale (Ziphiidae)
Die Schnabelwale (Ziphiidae) sind eine Familie der Zahnwale. Obwohl sie sechs Gattungen mit zusammen 22 Arten umfassen und damit nach den Delfinen die artenreichste Walfamilie sind, ist sehr wenig über sie bekannt. Das hängt damit zusammen, dass sie ausgesprochen selten in Küstennähe anzutreffen sind. Viele der Arten wurden erst in jüngerer Vergangenheit beschrieben. Durch ihre besondere Kiefer- und Kopfgeometrie können sie Beutefische mit Unterdruck in ihr Maul einsaugen (suction feeding), anstatt sie auf herkömmliche Weise mit ihren Zähnen zu fangen.<ref name="Martin" />
Familie Amazonas-Flussdelfine (Iniidae)
Die Familie der Amazonas-Flussdelfine besteht aus drei Arten, die im Bereich des Amazonas im Süßwasser vorkommen. Alle Flussdelfine ernähren sich von Fischen, die sie mit ihren vielen kleinen Zähnen in ihren lang gezogenen Kiefern fangen. Ihre breiten Brustflossen machen sie zu wendigen Schwimmern und ihr Kopf ist beweglich.
In der hier verwendeten Systematik enthält die Familie Iniidae drei Arten in einer Gattung.
Familie Chinesische Flussdelfine (Lipotidae)
Diese Familie besteht nur aus dem Chinesischen Flussdelfin und ist damit monotypisch.
| Gattung Lipotes <templatestyles src="Person/styles.css" />Miller, 1918 – 1 Art | ||||||
| Trivialname | Wissenschaftlicher Name | Gefährdungsstufe Rote Liste der IUCN |
Population | Verbreitung | Größe | Bild |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Chinesischer Flussdelfin | Lipotes vexillifer <templatestyles src="Person/styles.css" />Miller, 1918 |
Datei:CR IUCN 3 1.svg (Critically Endangered – vom Aussterben bedroht), evtl. Datei:EX IUCN 3 1.svg (Extinct – ausgestorben) | 13<ref>Bei einer Untersuchung Ende 2006 konnten keine Exemplare mehr gefunden werden. 1997 waren es noch 13, und 1986 wurde die Population auf 300 geschätzt.</ref> | Datei:Cetacea range map Chinese River Dolphin.PNG | Datei:Baiji size.svg 130 Kilogramm |
|
Familie Pontoporiidae
Diese Familie besteht nur aus dem La-Plata-Delfin und ist damit monotypisch.
| Gattung Pontoporia <templatestyles src="Person/styles.css" />Gray, 1846 – 1 Art | ||||||
| Trivialname | Wissenschaftlicher Name | Gefährdungsstufe Rote Liste der IUCN |
Population | Verbreitung | Größe | Bild |
|---|---|---|---|---|---|---|
| La-Plata-Delfin | Pontoporia blainvillei (<templatestyles src="Person/styles.css" />Gervais & <templatestyles src="Person/styles.css" />d’Orbigny, 1844) |
Datei:VU IUCN 3 1.svg (Vulnerable – gefährdet) | 4000–4500 | Datei:Cetacea range map La Plata River Dolphin.PNG | Datei:La plata dolphin size.svg 50 Kilogramm |
Datei:Pontoporia blainvillei.jpg |
Familie Gangesdelfine (Platanistidae)
Ursprünglich wurde der Familie der Gangesdelfine nur eine Art (der Gangesdelfin) zugeordnet. Basierend auf der Skelettstruktur und unterschiedlicher Fettkomposition, wurde in den frühen 1970er-Jahren der Indusdelfin als eigene Art beschrieben.<ref>Pilleri, G., Marcuzzi, G. and Pilleri, O., 1982. Speciation in the Platanistoidea, systematic, zoogeographical and ecological observations on recent species. Investigations on Cetacea, 14: 15–46.</ref> 1998 wurden die Ergebnisse dieser Studie hinterfragt und die Klassifikation auf den alten Status (eine Art) zurückgesetzt. Nach dieser Auffassung gibt es zwei Unterarten in der Gattung Platanista: Platanista gangetica gangetica (den Gangesdelfin) und Platanista gangetica minor (den Indusdelfin).<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
| Gattung Platanista <templatestyles src="Person/styles.css" />Wagler, 1830 – 2 Arten | ||||||
| Trivialname | Wissenschaftlicher Name | Gefährdungsstufe Rote Liste der IUCN |
Population | Verbreitung | Größe | Bild |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gangesdelfin | Platanista gangetica (<templatestyles src="Person/styles.css" />Roxburgh, 1801) |
Datei:EN IUCN 3 1.svg (Endangered – stark gefährdet) | 20<ref>Schätzungen gehen von weniger als 20 Gangesdelfinen aus.</ref> | dunkelblau die Verbreitung des Gangesdelfins, hellblau die des Indusdelfins | Datei:South Asian river dolphin size comparison.svg 200 Kilogramm |
|
| Indusdelfin | Platanista minor <templatestyles src="Person/styles.css" />Owen, 1853 |
Datei:EN IUCN 3 1.svg (Endangered – stark gefährdet) | 1100<ref>Schätzungen gehen von 1100 Indusdelfinen aus.</ref> | dunkelblau die Verbreitung des Gangesdelfins, hellblau die des Indusdelfins | Datei:South Asian river dolphin size comparison.svg 200 Kilogramm |
Datei:Schnabeldelphin-drawing.jpg |
Literatur
- Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung
- Mead, James G.; Brownell, Robert L., Jr. (16. November 2005). „Order Cetacea (pp. 723-743)“. In Wilson, Don E., and Reeder, DeeAnn M., eds. Mammal Species of the World: A Taxonomic and Geographic Reference (3rd ed.). Baltimore: Johns Hopkins University Press, 2 vols. (2142 pp.). ISBN 978-0-8018-8221-0. OCLC 62265494.
Weblinks
- Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Red List of Threatened Species.] IUCN, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. November 2006 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung
- Don E. Wilson & DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): Cetacea in Mammal Species of the World. A Taxonomic and Geographic Reference (3rd ed).
Einzelnachweise und Anmerkungen
<references />