In der Liste der Baudenkmale in Großräschen sind alle denkmalgeschützten Gebäude der brandenburgischen Stadt Großräschen und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2020. Die Bodendenkmale sind in der Liste der Bodendenkmale in Großräschen aufgeführt.
name=Lindenstraße 21, 09120366, Gehöft, bestehend aus Wohnhaus und fünf Wirtschaftsgebäuden|region=DE-BB|type=building}})
Gehöft, bestehend aus Wohnhaus und fünf Wirtschaftsgebäuden
Das Gehöft wird auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts datiert. Das Wohnhaus ist ein zweigeschossiger Ziegelbau mit Satteldach.<ref name="bldam2"/>
name=Lindenstraße 29, 09120482, Gehöft, bestehend aus Wohnhaus, drei Wirtschaftsgebäuden und Schmiede|region=DE-BB|type=building}})
Gehöft, bestehend aus Wohnhaus, drei Wirtschaftsgebäuden und Schmiede
Die Entstehung des Anwesens wird auf die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts datiert. Das Wohnhaus ist ein eingeschossiger Fachwerkbau mit Satteldach, das Torhaus, ebenfalls ein Fachwerkbau, ist laut Inschrift auf 1830 datiert.<ref name="bldam2"/>
Die evangelische Kirche wurde wahrscheinlich im 15. Jahrhundert erbaut und 1992 renoviert. Der Altaraufsatz stammt aus dem Jahre 1656/1657. Die Kanzel ist wahrscheinlich im Jahre 1683 errichtet worden.<ref name="Dehio" />
Eingeweiht wurde das Denkmal im Jahre 1939. Ausgestattet wurde es mit einer in der Kunstgießerei entstanden Skulptur des Bildhauers Willi Schirmer.<ref name="bldam2" />
name=Großräschener Straße 7, 09120851, Gemeindeamtsgebäude mit Einfriedung und westliches Nebengebäude|region=DE-BB|type=building}})
Gemeindeamtsgebäude mit Einfriedung und westliches Nebengebäude
zweigeschossiger massiver Klinkerbau mit Walmdach von Heinrich Otto Vogel; Nebengebäude an der Grenze zum linken Nachbargrundstück, massiv erbaut, anderthalbgeschossig, achtachsig
name=Am Bahnhof 1, 09120406, Bahnhof Großräschen, bestehend aus Empfangsgebäude, Güterschuppen, Stellwerksgebäude und Vorplatz|region=DE-BB|type=building}})
Bahnhof Großräschen, bestehend aus Empfangsgebäude, Güterschuppen, Stellwerksgebäude und Vorplatz
Das Ensemble entstand in den Jahren 1872 bis 1874 und wurde nach 1900 erweitert. Das Hauptgebäude ist ein ein- und zweigeschossiger Ziegelbau mit Satteldach.<ref name="bldam2"/>
name=Friedhofstraße, 09120614, Grabmal Schlotthauer, auf dem Friedhof-Mitte|region=DE-BB|type=building}})
Grabmal Schlotthauer, auf dem Friedhof-Mitte
Das Grabmal der Johanna Schlotthauer befand sich ursprünglich auf dem Friedhof in Bückgen, welcher Ende der 1980er Jahre einem Tagebau weichen musste. 2006 wurde es restauriert und an seinen heutigen Standort verbracht.<ref name="bldam2"/>
name=Seestraße 58, 66, 68, 70, 09120372, Betriebsberufsschule der Ziegler, mit Nebengebäude und Einfriedung (heute Friedrich-Hoffmann-Oberschule)|region=DE-BB|type=building}})
Die heutige Kirche wurde 1768 erbaut, dabei wurden Teile des Vorgängerbaues verwendet. Der Turm wurde 1914 hinzugefügt. Die Ausstattung im Inneren stammt aus dem Jahre 1768. Die Kanzel bildet mit der Pfarrloge eine Einheit.<ref name="Dehio" />
<references>
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Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.</ref>