Liste der Baudenkmäler in Rödinghausen
Die Liste der Baudenkmäler in Rödinghausen enthält die denkmalgeschützten Bauwerke auf dem Gebiet der Gemeinde Rödinghausen im Kreis Herford in Nordrhein-Westfalen (Stand: Juni 2021). Diese Baudenkmäler sind in der Denkmalliste der Gemeinde Rödinghausen eingetragen; Grundlage für die Aufnahme ist das Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (DSchG NRW).
Denkmalliste
| Bild | Bezeichnung | Lage | Beschreibung | Bauzeit | Eingetragen seit |
Denkmal- nummer | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ev. Kirche Bieren weitere Bilder |
Ev. Kirche Bieren | Bieren Bahnhofstraße 101 Karte{{#coordinates:52.236434|8.526345 |
name=Denkmal 1: Ev. Kirche Bieren, Bahnhofstraße 101|region=DE-NW|type=landmark}} | Evangelisch-lutherisch. Errichtet anstelle einer älteren Fachwerkklus.<ref name="KIRCHEBIEREN">Die Bierener Kirche. Evangelische Kirchengemeinde Rödinghausen, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Januar 2016; abgerufen am 20. Januar 2016.</ref><ref name="KIRCHEBIERENBOTZET">Botzet, Rolf: Die Geschichte von Klus und Kirche in Bieren. Erschienen anlässlich der 100. Wiederkehr des Kirchbaus in Bieren im Jahr 1909. 1. Auflage. Gemeinde Rödinghausen, 2009, ISBN 978-3-9811504-2-1.</ref> | 1908/1909<ref name="KIRCHEBIEREN" /><ref name="KIRCHEBIERENBOTZET" /> | 20. September 1984 | 1 |
| Bartholomäuskirche Rödinghausen weitere Bilder |
Bartholomäuskirche Rödinghausen | Rödinghausen Alte Dorfstraße 33 Karte{{#coordinates:52.25491896644496|8.477990627288818 |
name=Denkmal 2: Bartholomäuskirche, Alte Dorfstraße 33|region=DE-NW|type=landmark}} | Sandstein. Im Wesentlichen Gotik mit romanischem Turm. Archäologische Untersuchungen und Auswertung historischer Quellen deuten auf einen hölzernen Vorgängerbau aus dem 9. Jahrhundert hin, dem spätestens im 12. Jahrhundert ein steinerner Kirchenbau nachfolgte, der vermutlich in der Mitte des 12. Jahrhunderts romanische Elemente erhielt. 1233 erste urkundliche Erwähnung. Im 16. Jahrhundert abermaliger Umbau und Erweiterung im gotischen Stil unter dem Patronat der Bussches, die Gut Waghorst besaßen. Letzter größerer Bauabschnitt erfolgte 1893, als die Querhausarme angefügt wurden. Zur Innenausstattung zählen unter anderem eine Kanzel von 1588 im Stil der frühen Renaissance, zwölf spätgotische Apostelfiguren (um 1520), ein dreiflügliger hölzerner Altar aus dem Jahr 1520 und eine seltene plattdeutsche Bibel, die 1596 von David Volderus herausgegeben wurde.<ref name="STBARTH1">Redaktion baukunst-nrw: Bartholomäuskirche. In: Baukunst-nrw. Führer zu Architektur und Ingenieurbaukunst in NRW. Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 7. November 2011.</ref><ref name="STBARTH2">Rolf Botzet; Friedhelm Mailänder; Jürgen Tiemann: Die Bartholomäuskirche in Rödinghausen. Eine kurze Beschreibung ihrer Geschichte und Kunstwerke 2003. Gemeinde Rödinghausen, 2003, ISBN 3-9801709-8-5 (Fotos von Thomas Eilbracht).</ref><ref name="STBARTH3"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DIE RÖDINGHAUSENER BARTHOLOMÄUS-KIRCHE ( vom 21. März 2013 im Internet Archive)</ref> | ab 1233 belegt<ref name="STBARTH2" /> | 20. September 1984 | 2 |
| Michaelkirche Westkilver weitere Bilder |
Michaelkirche Westkilver | Bruchmühlen Westkilverstraße 51 Karte{{#coordinates:52.222357746526704|8.461296558380127 |
name=Denkmal 3: Michaelkirche, Westkilverstraße 51|region=DE-NW|type=landmark}} | Heutige Kirche entstand 1904 durch historisierende Erweiterung einer alten gotischen Steinkapelle aus dem Jahr 1471. 1929 Turmbau.<ref name="WESTKILVER">Die Geschichte der Michael-Kirche. Evangelische Kirchengemeinde Westkilver, abgerufen am 4. November 2011.</ref><ref name="SCHAUKASTEN">vgl. Infokasten Datei:Kilver Juni 2009 118.jpg</ref> | 1471<ref name="SCHAUKASTEN" />/ 1904<ref name="WESTKILVER" />/ 1930<ref name="WESTKILVER" /> | 20. September 1984 | 3 |
| Glockenturm in Dono weitere Bilder |
Glockenturm in Dono | Bieren Donoer Straße 33 Karte{{#coordinates:52.24384124083359|8.547905087471008 |
name=Denkmal 4: Glockenturm in Dono, Donoer Straße 33|region=DE-NW|type=landmark}} | Stählerne Bauernschaftsglocke von 1877. Vorgängerglocke (Gussjahr unbekannt) aus Bronze wurde 1877 als Hofglocke an den Bauern Große-Schütte (Oberbauerschaft) verkauft. Der heute die Glocke tragende Stahlmast wurde vom EMR 1928 gestiftet und diente zuvor als Strommast. 2011 restauriert.<ref name="STUKENHOEFENDONO" /> | 1877/1928<ref name="STUKENHOEFENDONO" /><ref>Glocken-Wiederbelebung in Rödinghausen. Radio Herford, 9. Juli 2011, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 30. Oktober 2011. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> | 22. Mai 1984 | 4 |
| Gut Böckel weitere Bilder |
Gut Böckel | Bieren Rilkestraße 18 Karte{{#coordinates:52.2244083100587|8.51766586303711 |
name=Denkmal 5: Gut Böckel, Rilkestraße 18|region=DE-NW|type=landmark}} | Umlaufende Gräfte gliedern die Anlage in Hauptburg mit dem Herrenhaus und Vorburg mit Wirtschaftsgebäuden und Wassermühle sowie in den außerhalb der Gräfte liegenden Teil, der neben weiteren Wirtschaftsgebäuden einen Landschaftspark von Rudolph Jürgens aus dem Jahr 1900 umfasst. Das Gut wurde erstmals 1350 erwähnt; diese ältesten Teile sind jedoch nicht erhalten. Heutige Hauptanlage mit dem zweiflügligen Herrenhaus entstand im barocken Stil 1682. 1885 wurde ein Neubauflügel im Stil der Neorenaissance angefügt.<ref name="BÖCKEL1">Rolf Botzet: Gut Böckel. In: Baukunst-nrw. Führer zu Architektur und Ingenieurbaukunst in NRW. Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 5. November 2011.</ref><ref name="LWLBÖCKEL">Gutspark Böckel. Landschaftsverband Westfalen-Lippe, 30. Juni 1999, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juli 2009; abgerufen am 5. November 2011.</ref><ref name="BÖCKEL2">Rolf Botzet: Gutspark Böckel. In: Baukunst-nrw. Führer zu Architektur und Ingenieurbaukunst in NRW. Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 5. November 2011.</ref> | ab 1350,<ref name="BÖCKEL1" /> Herrenhaus 1682–1885<ref name="BÖCKEL1" /> |
20. September 1984 | 5 |
| Haus Kilver weitere Bilder |
Haus Kilver | Bruchmühlen Westkilverstraße 19 Karte{{#coordinates:52.23368724057246|8.466811180114746 |
name=Denkmal 6: Haus Kilver, Westkilverstraße 19|region=DE-NW|type=landmark}} | Ehemalige Wasserburg (Graben teils erhalten) mit zweiflügeligem Herrenhaus. Herrenhaus entstand 1605 im Stil der Renaissance durch Umbau eines Vorgängerbaus. Komplex umfasst neben dem Herrenhaus ein Dreschhaus und die Vorburg mit Fachwerkhaus aus dem Jahr 1798. Das Gut bzw. dessen heutige Vorgängerbauwerke wurden 851 in sächsischer Zeit erstmals erwähnt und zählt zu den ältesten bis heute existierenden Bauwerken der Region.<ref name="WITTEKINDSLAND" /><ref name="KILVER">Rolf Botzet: Haus Kilver. In: Baukunst-nrw. Führer zu Architektur und Ingenieurbaukunst in NRW. Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 31. Oktober 2011.</ref> | (851 erwähnt) / 1605 / 1789<ref name="WITTEKINDSLAND" /><ref name="KILVER" /> | 20. September 1984 | 6 |
| Postgebäude in Bruchmühlen weitere Bilder |
Postgebäude in Bruchmühlen | Bruchmühlen Meller Straße 2 Karte{{#coordinates:52.200913171214815|8.455760478973389 |
name=Denkmal 7: Postgebäude in Bruchmühlen, Meller Straße 2|region=DE-NW|type=landmark}} | ehemals preußisches Postamt, ab 1986 Apotheke, heute Anwaltskanzlei. Historisierender Backsteinbau in neugotischem Stil.<ref name="POST">Michael Woll: Alte Post Bruchmühlen. Im Lauf der Zeit. Neue Osnabrücker Zeitung, 26. November 2010, abgerufen am 15. Oktober 2015.</ref> | 1905<ref name="POST" /> | 20. September 1984 | 7 |
| Johanneskirche Schwenningdorf weitere Bilder |
Johanneskirche Schwenningdorf | Schwenningdorf An der Kirche 1 Karte{{#coordinates:52.2574540070943|8.49393367767334 |
name=Denkmal 8: Johanneskirche Schwenningdorf, An der Kirche 1|region=DE-NW|type=landmark}} | Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche. 1854 geweiht, 1857 fertig gestellt, 1931 um Westturm und Anbau erweitert<ref name="NORDIC" /> | 1857<ref name="NORDIC" /> | 8. Februar 1985 | 8 |
| Glockenturm in Schwenningdorf (Stukenhöfen) weitere Bilder |
Glockenturm in Schwenningdorf (Stukenhöfen) | Schwenningdorf Stukenhöfener Straße 9 Karte{{#coordinates:52.252942059588875|8.51966142654419 |
name=Denkmal 9: Glockenturm in Schwenningdorf (Stukenhöfen), Stukenhöfener Straße 9|region=DE-NW|type=landmark}} | Bauernschaftsglocke. Bronzene Vorgängerglocke aus dem Jahr 1837 musste 1917 zur Rüstungsproduktion abgeliefert werden. Jetzige stählerne Glocke stammt aus dem Jahr 1921. Der Eichenstamm, der heute die Glocke trägt, wurde 1983 auf Gut Hollwinkel geschlagen.<ref name="STUKENHOEFENDONO"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Glocken der Gemeinde Rödinghausen ( vom 18. Januar 2013 im Internet Archive)</ref> | 1921/1983<ref name="STUKENHOEFENDONO" /> | 22. Mai 1984 | 9 |
| - frei - | 10 | ||||||
| Oberschulten Hof | Oberschulten Hof | Rödinghausen Kirchweg 16 Karte{{#coordinates:52.25470880113083|8.476231098175049 |
name=Denkmal 11: Oberschulten Hof, Kirchweg 16|region=DE-NW|type=landmark}} | Vierständriges Westfalenhaus, ehemals „Rödinghausen Nr. 1“, beachtenswert ist das abseitige Backhäuschen sowie der zugehörige Rententeil (siehe Nr. 24). Wohnteil 1985 durch Brand fast völlig zerstört. Wiederaufbau 1986.<ref name="WITTEKINDSLAND" /><ref name="OBERSCHULTEN">Rolf Botzet: Oberschulten Hof. In: Baukunst-nrw. Führer zu Architektur und Ingenieurbaukunst in NRW. Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 26. Oktober 2011.</ref><ref name="FEUER">vgl. Inschrift Datei:2011-10-27 Rödinghausen. Oberschultenhof (3).jpg</ref> | 16. Jh.<ref name="OBERSCHULTEN" /> 1816<ref>vgl. Inschrift Datei:Rödinghausen 2009-01-10 066.jpg</ref>/ 1986<ref name="FEUER" /> | 1. April 1986 | 11 |
| - frei - | 12 | ||||||
| Grenzstein Nr. 415 weitere Bilder |
Grenzstein Nr. 415 | Rödinghausen In der Wiese (Hagenbrink) Karte{{#coordinates:52.2451517949651|8.465062379837036 |
name=Denkmal 13: Grenzstein Nr. 415, In der Wiese (Hagenbrink)|region=DE-NW|type=landmark}} | Grenzstein der um 1837 errichteten Grenzsteinlinie zwischen Hannover und Preußen. Grenzstein Nr. 1 befindet sich in Wiedensahl. Der letzte Grenzstein befindet sich bei Bad Laer (Nr. 590). Ein H bzw. ein P markieren die jeweiligen Staatsgebiete. Die hannoveraner Seite trägt meist die Jahreszahl 1837, während die preußische Seite die Nummer des Grenzsteines trägt. Heute markiert die Grenzsteinlinie bis auf wenige Ausnahmen die Grenze zwischen den Ländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.<ref name="GRENZSTEINE">Jörg Feldmann, Tanya van der Wacht: Grenzsteinlinie Hannover-Preußen 1837 von Wiedensahl bis Bad Laer. In: Geschichtsspuren.de. 14. April 2009, abgerufen am 28. Oktober 2011.</ref><ref>Kgl. Preußische Regierung zu Minden (Hrsg.): Amtsblatt der kgl. Preußische Regierung zu Minden. Jahrgang 1845. Bruns, Minden 1845 (Digitalisat bei Google Books [abgerufen am 25. Oktober 2011]).</ref> | 1837<ref name="GRENZSTEINE" /> | 5. November 1987 | 13 |
| Grenzstein Nr. 404, Rödinghausen weitere Bilder |
Grenzstein Nr. 404, Rödinghausen | Rödinghausen Linkerhagen Karte{{#coordinates:52.255897535575656|8.465394973754883 |
name=Denkmal 14: Grenzstein Nr. 404, Rödinghausen, Linkerhagen|region=DE-NW|type=landmark}} | siehe Nr. 13 | 1837<ref name="GRENZSTEINE" /> | 5. November 1987 | 14 |
| Fachwerk-Kötterhaus weitere Bilder |
Fachwerk-Kötterhaus | Rödinghausen Heerstraße 75 a Karte{{#coordinates:52.24412043480807|8.479728698730469 |
name=Denkmal 15: Fachwerk-Kötterhaus, Heerstraße 75 a|region=DE-NW|type=landmark}} | Hallenhaus für die Kötter des 1824 errichteten Hofes „Unterster Heermeier“ (Heerstraße 71, ehemals Rödinghausen Nr. 3). 1990 restauriert durch das Westfälische Amt für Denkmalpflege. Auffällig sind die spiralförmigen Geckpfähle.<ref name="WITTEKINDSLAND">Wittekindsland. Kreis Herford, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. August 2006; abgerufen am 30. Oktober 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref name="HEERSTRASSE2"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>
|
1830<ref name="HEERSTRASSE2" /> | 17. Februar 1988 | 15 |
| Brücke über der Bahnstrecke Bünde-Bassum am Haltepunkt „Neue Mühle“ weitere Bilder |
Brücke über der Bahnstrecke Bünde-Bassum am Haltepunkt „Neue Mühle“ | Schwenningdorf 32289 Schwenningdorf-Rödinghausen, Gemarkung Schwenningdorf, Flur 3, Flurstück 245 Karte{{#coordinates:52.26415212188044|8.520669937133789 |
name=Denkmal 16: Brücke über der Bahnstrecke Bünde-Bassum am Haltepunkt "Neue Mühle", 32289 Schwenningdorf-Rödinghausen, Gemarkung Schwenningdorf, Flur 3, Flurstück 245|region=DE-NW|type=landmark}} | Der Russ am Sandstein zeugt vom einstigen Dampflokverkehr. Die südliche Seite ziert das Wappen der Grafschaft Ravensberg. Die nördliche Seite zeigt das Wappen des Fürstentums Minden, das einige Kilometer nördlich der Brücke lag. Über die Brücke führt der auch hier nicht asphaltierte Wittekindsweg.<ref name="BRUECKE">Rolf Botzet: Eisenbahnbrücke „Neue Mühle“. In: Baukunst-nrw. Führer zu Architektur und Ingenieurbaukunst in NRW. Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 26. Oktober 2011.</ref> | um 1899<ref name="BRUECKE" /> | 9. August 1989 | 16 |
| Grenzstein Nr. 400 weitere Bilder |
Grenzstein Nr. 400 | Rödinghausen In der Gehle Karte{{#coordinates:52.26768464155842|8.466156721115112 |
name=Denkmal 17: Grenzstein Nr. 400, In der Gehle|region=DE-NW|type=landmark}} | siehe Nr. 13 | 1837<ref name="GRENZSTEINE" /> | 9. August 1989 | 17 |
| Grenzstein Nr. 402 weitere Bilder |
Grenzstein Nr. 402 | Rödinghausen Großer Kellenberg Karte{{#coordinates:52.260376348247775|8.460642099380493 |
name=Denkmal 18: Grenzstein Nr. 402, Großer Kellenberg|region=DE-NW|type=landmark}} | siehe Nr. 13 | 1837<ref name="GRENZSTEINE" /> | 9. August 1989 | 18 |
| Grenzstein Nr. 418 weitere Bilder |
Grenzstein Nr. 418 | Bruchmühlen Kollmühle Karte{{#coordinates:52.22761541185984|8.457638025283813 |
name=Denkmal 19: Grenzstein Nr. 418, Kollmühle|region=DE-NW|type=landmark}} | siehe Nr. 13 | 1837<ref name="GRENZSTEINE" /> | 9. August 1989 | 19 |
| - frei - | 20 | ||||||
| Aussichtsturm „Nonnenstein“ weitere Bilder |
Aussichtsturm „Nonnenstein“ | Rödinghausen Flur 2, Flurstück 56 Karte{{#coordinates:52.26192609597597|8.479369282722473 |
name=Denkmal 21: Aussichtsturm "Nonnenstein", Flur 2, Flurstück 56|region=DE-NW|type=landmark}} | Sandstein. 1968 von 9 auf 14 m erhöht. Erbaut anstelle eines älteren Holzturmes als Kaiser-Wilhelm-Turm auf dem höchsten Berg Rödinghausens (274 m ü. NN) auf der Grenze zu Preußisch Oldendorf-Börninghausen.<ref name="NORDIC">Die Sehenswürdigkeiten im „Nordic Walking Park Rödinghausen“. (PDF; 2,3 MB) Gemeinde Rödinghausen, abgerufen am 31. Oktober 2011.</ref><ref name="BISMARCK1">Bismarckturm Rödinghausen. 12. August 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Februar 2011; abgerufen am 31. Oktober 2011.</ref><ref name="BISMARCK2">31 Bismarcktürme in NRW. Von Aachen bis Wuppertal. 12. August 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. November 2011; abgerufen am 31. Oktober 2011: „die Bismarcksäule in Rödinghausen wurde direkt neben einem Kaiser-Wilhelm-Turm (heute Aussichtsturm auf dem Nonnenstein) errichtet.“</ref> | 1897<ref name="NORDIC" /> | 1. März 1991 | 21 |
| Fachwerk-Nebengebäude weitere Bilder |
Fachwerk-Nebengebäude | Schwenningdorf Hansastraße 36 Karte{{#coordinates:52.24932625948768|8.522542119026184 |
name=Denkmal 22: Fachwerk-Nebengebäude, Hansastraße 36|region=DE-NW|type=landmark}} | Hallenhaus. Baufällig: Lehmausfachung ist löchrig und Flechtwerk liegt teils frei, Balken und Geckpfahl sind teils stark verwittert. | 1730<ref>vgl. Inschrift Datei:2011-10-27 Rödinghausen. Baudenkmal. Hansastraße (9).jpg</ref> | 9. April 1991 | 22 |
| Fachwerkgebäude weitere Bilder |
Fachwerkgebäude | Rödinghausen Sachsenweg 43 Karte{{#coordinates:52.2465345682586|8.470560908317566 |
name=Denkmal 23: Fachwerkgebäude, Sachsenweg 43|region=DE-NW|type=landmark}} | Hallenhaus | 9. April 1991 | 23 | |
| Fachwerkgebäude-Altenteiler weitere Bilder |
Fachwerkgebäude-Altenteiler | Rödinghausen Flur 3, Flurstück 17 Karte{{#coordinates:52.254709|8.477261 |
name=Denkmal 24: Fachwerkgebäude-Altenteiler, Flur 3, Flurstück 17|region=DE-NW|type=landmark}} | Altenteiler des Hofes Oberschulte (siehe Nr. 11). Seltene Bauform eines Doppel-Heuerlingskottens<ref name="WITTEKINDSLAND" /> | 1729<ref>vgl. Inschrift Datei:2011-10-27 Rödinghausen. Oberschultenhof-Altenteiler (2).jpg</ref> | 29. Juli 2002 | 24 |
| Kirchhofmauer Bartholomäuskirche weitere Bilder |
Kirchhofmauer Bartholomäuskirche | Rödinghausen Alte Dorfstraße 33 Karte{{#coordinates:52.254850|8.478276 |
name=Denkmal 25: Kirchhofmauer Bartholomäuskirche, Alte Dorfstraße 33|region=DE-NW|type=landmark}} | vor 1400 | 25. Februar 2014 | 25 | |
| Wohn- und Wirtschaftsgebäude, ehemaliges Viehhaus<ref name="bvrat" /> | Wohn- und Wirtschaftsgebäude, ehemaliges Viehhaus<ref name="bvrat" /> | Schwenningdorf Windmühlenfeld 6 Karte{{#coordinates:52.242966|8.487287 |
name=Denkmal 26: Wohn- und Wirtschaftsgebäude, ehemaliges Viehhaus<ref name="bvrat" />, Windmühlenfeld 6|region=DE-NW|type=landmark}} | Bis in die 1950er-Jahre gab es auf dem ehemaligen Hof noch Mühlenbetrieb. Die historische Bausubstanz des Wohnhauses wurde 2019 instand gesetzt.<ref>Oliver Karnau: Denkmal des Monats August 2019: Das Wohnhaus im Windmühlenfeld 6 in Rödinghausen-Schwenningdorf. LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. September 2019; abgerufen am 8. September 2019.</ref> | 1846<ref name="bvrat" /> | 22. März 2018 | 26 |
| Bauerschaftsglocke Ostkilver | Ostkilver Kilverstraße 12 Karte{{#coordinates:52.223020|8.484970 |
name=Denkmal 27: Bauerschaftsglocke Ostkilver, Kilverstraße 12|region=DE-NW|type=landmark}} | Die aus Bronze gegossene Glocke mit der inschriftlichen Datierung Anno 1659. Weiterhin trägt sie die Aufschrift: „soll deo gloria“. Sie soll aus der Glockengießerei Johann Engelke aus Minden sein. Ihre Funktion bestand in der Möglichkeit auch an den Orten zu läuten, wo es keine Kirche gab und damit über eine bestimmte Entfernung kommunizieren zu können. | 1659 | 26. September 2019 | 27 | |
| Eisenbahnüberführung Bahnhofstraße Bieren | Eisenbahnüberführung Bahnhofstraße Bieren | Bieren Bahnhofstraße Karte{{#coordinates:52.233753|8.517795 |
name=Denkmal 28: Eisenbahnüberführung Bahnhofstraße Bieren, Bahnhofstraße|region=DE-NW|type=landmark}} | Bei der Eisenbahnüberführung in Rödinghausen-Bieren handelt es sich um ein einbogiges Überführungsbauwerk mit Tonnengewölbe aus dem Jahre 1899. Die Ein- und Ausfahrten werden durch Flügelmauern begleitet. Das Bauwerk ist in Werkstein mit gespitzter Oberfläche ausgeführt, wobei die Mauerwerksflächen (mit Ausnahme der Gewölbeuntersicht) durch sehr breite, tieferliegende Fugen gekennzeichnet sind. Schildwand und Flügelmauern sind mit Werksteinplatten belegt. | 1899 | 26. September 2019 | 28 |
Siehe auch
- Der Kreisgrenzstein auf der Gemeindegrenze Rödinghausen / Preußisch Oldendorf bei Schwenningdorf-Neue Mühle (bei 52° 15′ 48,8″ N, 8° 31′ 6,6″ O
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|globe=
|name=Kreisgrenzstein. Baudenkmal Nr. 17 der Stadt Preußisch Oldendorf
|region=DE-NW
|type=landmark
}}) ist auf der Denkmalliste der Nachbargemeinde Preußisch Oldendorf eingetragen, siehe dazu Eintrag Nr. 17 der Denkmalliste Preußisch Oldendorfs.
- Von der preußisch-hannoveranischen Grenzsteinlinie sind auch auf Rödinghauser Gebiet bzw. nahe der Grenze weitere Grenzsteine erhalten. Da sie sich naturgemäß fast immer auf der niedersächsisch-nordrhein-westfälischen Grenze bzw. sich nach kleineren Grenzkorrekturen in unmittelbarer Nähe der Landesgrenze befinden, sind diese eventuell geschützt durch den Eintrag auf der Denkmalliste der Stadt Melle. Bekannt ist der Grenzstein Nr. 401 mit ungewöhnlichen Markierung „W“ (statt „P“) bei 52° 15′ 49,6″ N, 8° 27′ 47,5″ O
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|name=nicht denkmalgeschützter Grenzstein Nr. 401
|region=DE-NW
|type=landmark
}}. Bekannt sind ferner der Grenzstein Nr. 403 bei 52° 15′ 28,5″ N, 8° 27′ 31,1″ O
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|name=Grenzstein Nr. 403 in der Stadt Melle
|region=DE-NI
|type=landmark
}} und Nr. 412x<ref>Hinweis: Genaue Bezeichnung unleserlich. Möglicherweise auch 412h oder 412d oder 412D</ref><ref name="GRENZSTEINEOSLAND">Eberhard Gutberlett: Grenzsteine östliches Osnabrücker Land. Abgerufen am 31. Oktober 2011.</ref> bei 52° 14′ 53,4″ N, 8° 28′ 9″ O
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|name=nicht denkmalgeschützter Grenzstein Nr. 412D/d/h
|region=DE-NW
|type=landmark
}}. Grenzstein 412x gehört zu einer Reihe späterer Setzungen, die erst 1865 nachträglich zwischen den Grenzsteinen von 1837 erfolgten. Grenzbegleitend sind auf Rödinghauser Gebiet die Reste der historischen Landwehre und Grenzhügel in Teilbereichen immer noch sichtbar. Ein auffälliger, rund 3 Meter tiefer Graben verläuft beispielsweise zwischen den Steinen 402 und 403 im Wald am Südhang des Wiehengebirges.
- Eine fast baugleiche Brücke wie die denkmalgeschützte beim Haltepunkt Neue Mühle befindet sich weiter südlich auf Bünder Gebiet bei 52° 13′ 18,4″ N, 8° 31′ 43,9″ O
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|name=nicht denkmalgeschützte Brücke über die Ravensberger Bahn in Bünde
|region=DE-NW
|type=landmark
}}. Diese Brücke ist jedoch nicht denkmalgeschützt.
Literatur
- Rolf Botzet (Autor), Robert Mesterheide (Fotograf): Radkultourroute Rödinghausen: Natur- und Baudenkmäler Sehenswürdigkeiten. 1. Auflage. Gemeinde Rödinghausen, 2007, ISBN 3-9811504-0-6, S. 22.
- Rolf Botzet, Wilhelm Lindemann (Illustrator): Rödinghausen, Die Denkmäler - Zeugnisse von Kunst, Kultur und Natur. Gemeinde Rödinghausen, 1991, ISBN 3-9801709-2-6, S. 24.
Weblinks
Einzelnachweise
<references> <ref name="bvrat">Beschlussvorlage, Vorlagen-Nr. 441/2014-2020, vom 01.03.2018. (PDF; 94 kB) In: Website des Wir in Rödinghausen e. V. Gemeinde Rödinghausen, 1. März 2018, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 8. September 2019. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> </references>
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