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Lindormen (Schiff, 1626)

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style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | Lindormen
Datei:Fehmarn1644.jpg
Die „Lintworm“ (b) in einem Druck aus dem Theatrum Europaeum
Die „Lintworm“ (b) in einem Druck aus dem Theatrum Europaeum
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Flagge DanemarkDatei:Naval Ensign of Denmark.svg Dänemark
Schiffstyp Linienschiff
Stapellauf 1626
Verbleib gesunken am 3. Oktoberjul. / 13. Oktober 1644greg. vor Puttgarden (Fehmarn)
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 38,2 m (Lüa)
Breite 8,8 m
Verdrängung 770 t
 
Besatzung 200–296 Mann
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Rigg" |Takelung und Rigg
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" style="border-color: #FFFFFF;" summary="militärisch relevante Daten" |
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Bewaffnung

34 Geschütze

Die Lindormen – benannt nach einer Seeschlange („Lindwurm“) der Nordischen Mythologie – war ein Orlogschiff dritter Klasse der dänischen Marine mit 38 bis 40 Kanonen, einer Breitseite von 480 (235 Kilogramm bei 38 Geschützen) bis 576 Pfund und einer Besatzung von 200 bis 296 Mann.<ref>oceania.pbworks.com</ref> Erbaut wurde sie 1626 in Itzehoe von dem Holländer Peter Michelsen (Peter Michaelsen)<ref name="Lindormen">FEHMARN BELT FIXED LINK MARINE ARCHAEOLOGICAL REPORT The Excavations on the Wreck of Lindormen. (PDF) vikingeskibsmuseet.dk, abgerufen am 22. Mai 2023.</ref>, dem späteren Bürgermeister von Itzehoe.<ref>Biographische Daten auf carolinevej.dk</ref> Ihre Verdrängung betrug 280 schwedische läst (770 Tonnen), die Länge 120 seeländische Fuß (etwa 38 Meter).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sailing Warships (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. September 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/felipe.mbnet.fi</ref> Sie weist damit ähnliche Abmessungen auf wie die 1631 ebenfalls in Itzehoe erbaute schwedische Tre Kronor.

Einsatz und Versenkung

In der Seeschlacht auf der Kolberger Heide war sie mit 38 Geschützen Flaggschiff des zweiten Geschwaders unter dem Kommando des in Mecklenburg geborenen Admiral Køn Jochum (Joachim) Grabow (1594–1667).<ref></ref> Auch in der Seeschlacht bei Fehmarn am 13. Oktober 1644, in der die dänische Flotte gegen eine vereinigte schwedisch-holländische Flotte kämpfte, war sie das Flaggschiff des zweiten Geschwaders unter Grabow. Ihr Kapitän war Hendrik Mont.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 1. Januar 2016 im Internet Archive)</ref> Nachdem sie die holländische Swante Arend versenkt hatte, wurde sie von einem schwedischen Brander in Brand gesetzt, explodierte und sank. Grabow sprang über Bord, wurde gefangen genommen und nach Wismar verbracht.

Das Wrack liegt ca. 3 Kilometer nördlich von Puttgarden auf Position 54° 32′ N, 11° 15′ OKoordinaten: 54° 31′ 38″ N, 11° 15′ 27″ O

 {{#coordinates:54,527156|11,257378|primary
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  }}<ref name=":vikingeskibsmuseetLindormen">Frederik Hyttel, Bente Sven Majchczack, Jörgen Denker, Martin Segschneider: The Excavations on the Wreck of Lindormen. (pdf) vikingeskibsmuseet.dk, 2015, abgerufen am 23. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es wurde seit 2006 durch Taucher untersucht und 2012 dokumentiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website von Florian Huber, Unterwasserarchäologe (Memento vom 14. Juli 2017 im Internet Archive)Vorlage:Abrufdatum</ref>

Weitere Schiffe mit diesem Namen

Das erste dänische Orlogschiff mit diesem Namen wurde 1606 in Dienst gestellt und strandete 1612 bei Dragør. Ein weiteres Linienschiff 3. Klasse mit dem Namen Lindormen und 44 Kanonen stand von 1654 bis 1705 im Dienst. Die 1868 erbaute Lindormen war ein Küstenpanzerschiff, das 1907 verschrottet wurde. Insgesamt trugen bereits zwölf Schiffe in der dänischen Flotte diesen Namen.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />