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Lina Buscham

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Lina Buscham (* 19. Oktober 1889 in Brüssel als Lina Becker<ref name="HVZ19381017">Honnefer Volkszeitung, 17. Oktober 1938, S. 4 (zeitpunkt.nrw)</ref><ref>Honnefer Volkszeitung, 20. Juni 1950, S. 5 (zeitpunkt.nrw)</ref>; † 28. Juni 1978) war eine deutsche Politikerin (FDP) und Landtagsabgeordnete in Nordrhein-Westfalen.

Leben und Beruf

Buscham besuchte die Schule Sacré-Cœur in Brüssel mit Ausnahme eines Jahres in der Ursulinen-Schule in Kassel. Danach besuchte sie drei Jahre die Frauenschule (École Professionelle) in Brüssel. Anschließend absolvierte sie Abendkurse (Université Populaire) sowie Privatunterricht in Englisch, Italienisch und Kunstgewerbe. Sie half im Elektro- und Radiofachgeschäft ihres Ehemannes Adolf (1883–1948), den sie 1913 geheiratet hatte. Ehrenamtlich engagierte sie sich als Vorsitzende des Frauenringes Siebengebirge. Lina Buscham hatte zwei Kinder, darunter einen 1938 im Alter von 24 Jahren im Einsatz als Fliegergefreiter ums Leben gekommenen Sohn.<ref name="HVZ19381017" /><ref>Honnefer Volkszeitung, 21. Oktober 1938, S. 5 (zeitpunkt.nrw)</ref><ref>Honnefer Volkszeitung, 3. November 1956, S. 7 (zeitpunkt.nrw)</ref> Sie wurde auf dem Neuen Friedhof in Bad Honnef beigesetzt.

Datei:Bad Honnef Linzer Straße Neuer Friedhof Grabstein Familie Lina Buscham (2).jpg
Grabstein der Familie Buscham auf dem Neuen Friedhof in Bad Honnef

Politik

Mitglied der FDP war Buscham seit 1946. Sie war Vorsitzende des Frauenausschusses im Landesverband der FDP und von 1950 bis 1958 Vorsitzende des Ausschusses für Frauenfragen der Bundespartei. Ab 1948 war sie stellvertretende Bürgermeisterin in Bad Honnef.

Vom 5. Juli 1950 bis 4. Juli 1954 war Buscham Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen, der sie zum Mitglied der zweiten Bundesversammlung wählte, die 1954 Theodor Heuss als Bundespräsident wiederwählte.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.kgparl.deBiografische Notiz (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot auf www.kgparl.de, abgerufen am 13. April 2017.</ref>

Weblinks

Lina Buscham beim Landtag Nordrhein-Westfalen

Einzelnachweise

<references />

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