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Limbach (Hünstetten)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Limbach
Gemeinde Hünstetten
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(669)&title=Limbach 50° 15′ N, 8° 11′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(669) 50° 14′ 41″ N, 8° 10′ 31″ O
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Höhe: 328 m ü. NHN
Fläche: 5,85 km²<ref>Zahlen + Fakten. In: Webauftritt. Gemeinde Hünstetten, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. August 2016; abgerufen im November 2018.</ref>
Einwohner: 669 (31. Dez. 2020)<ref>Hünstetten EWO-Statistik 2. Halbjahr 2020. (PDF; 601 KB) Gemeinde Hünstetten, S. 1, PDF S. 1, abgerufen im Mai 2022.</ref>
Bevölkerungsdichte: 114 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 65510
Vorwahl: 06126
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Limbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Hünstetten im südhessischen Rheingau-Taunus-Kreis.

Geographie

Limbach liegt im Taunus nördlich des Hauptkamms zwischen Limburg und der Landeshauptstadt Wiesbaden. In geringer Entfernung zum Ort verläuft östlich die Bundesstraße 417. Die heutige Bundesstraße war um 1000 unter dem Namen Hühnerstraße bekannt und eine wichtige Handelsstraße. Durch den Ort führt die Landesstraße 3275. An der Kreuzung dieser beiden Straßen findet sich die Hühnerkirche.

Geschichte

Im Jahre 1287 wurde das Dorf erstmals erwähnt. Der Ort war Besitzung verschiedener Klöster. Die evangelische Kirche wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Eine Schule ist 1781 genannt.

Am 31. Dezember 1971 schlossen sich im Zuge der Gebietsreform in Hessen die damaligen Gemeinden Beuerbach, Kesselbach, Ketternschwalbach, Limbach, Strinz-Trinitatis und Wallbach freiwillig zur neuen Gemeinde Hünstetten zusammen.<ref></ref> Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher gebildet.<ref>Hauptsatzung. (PDF; 17 kB) §; 6. In: Webauftritt. Gemeinde Hünstetten, abgerufen im Februar 2019.</ref> Im zentral gelegenen Wallbach wurde für die Gemeindeverwaltung ein Neubaukomplex errichtet.

Unweit des Dorfes ist ein ehemaliges amerikanisches Munitionsdepot gelegen. Das etwa 340.000 m² große Grundstück mit über 20 Bunkern wurde inzwischen von der Hessischen Polizeischule bezogen.

Persönlichkeiten

Inhaber des Bundesverdienstkreuz

  • Richard Baumann, Landwirt

Ritterkreuzträger

  • Waldemar Mehl, Korvettenkapitän

Wappen

Das Wappen besteht aus einem blauen Schild, der durch einen schrägen Silberbalken von rechts oben nach links unten geteilt wird. In der oberen Hälfte ist ein goldener Blätterkranz abgebildet, in der unteren Hälfte befinden sich drei goldene Blüten.

Infrastruktur

  • Neben dem Grillplatz gibt es ein Bürgerhaus, das sich direkt an der Hauptstraße befindet.
  • In Limbach gibt es eine Rennbahn für Windhunde, eine Seltenheit in Deutschland.
  • Der kleine Ort ist bekannt für seine Triathlontalente in der TSG Limbach 1974 e. V., die, seit 2004 (Erwachsene, gegründet von Jürgen Klotz und Thomas Nagelschmidt) und 2009 (Jugend, gegründet von Jürgen Klotz und Armin Borst) bestehend, seit 2018 in Startgemeinschaft mit der Triathlon-Equipe Elz als SG Limbach/Elz antreten. Zum 50. Jubiläumsjahr 2024 gelang 2023 der Durchmarsch durch die Regionalliga-Mitte in die 2. Triathlonbundesliga-Süd. Die Aufsteiger waren unter Leitung von Trainer Armin Borst: Tom Borst, Moritz Spitz (beide Hünstetten), Soma Marton Bárdi (Bad Camberg), Marius Holl (Elz), Simon Krause, Thorben Such (beide Limburg), Tobias Behle (Hünfelden), Yannick Noah Reitz (Idstein) und Oskar Weber (Rotenburg ad Fulda). Eine zweite Mannschaft spielt in der Hessenliga. Die Senioren (Ü40) gehören der höchsten hessischen Seniorenliga an. Sich selbst nennen sich TriHünen, in Anlehnung an die Örtlichkeit Hünstetten und die in der Umgebung zu findenden keltischen Hünengräber.

Weblinks

Commons: Limbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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