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Liebfrauenbasilika (Zwolle)

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Datei:Exterieur - Zwolle - 20229686 - RCE.jpg
Liebfrauenbasilika in Zwolle
Datei:Zwolle Peperbus.jpg
Turm der Liebfrauenbasilika
Datei:Zwolle Basiliek.JPG
Innenansicht der Liebfrauenbasilika

Die Liebfrauenbasilika ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine katholische Kirche in der niederländischen Stadt Zwolle.

Geschichte

Die heutige Kirche entstand in vier Bauphasen. Der Chor entstand in den Jahren 1394 bis 1399. Anschließend folgten der Bau des Querhauses und des östlichsten Mittelschiffjochs, das 1417 vollendet wurde. 1454 stand das Kirchenschiff. Von 1463 bis 1484 wurde der Turm gebaut, der im Volksmund wegen des Aussehens der 1540 aufgesetzten Laterne mit Kuppel „Peperbus“ (Pfefferstreuer) genannt wird.

Zwischen 1580 und 1810 wurde die Kirche für profane Zwecke genutzt. 1809 wurde sie den Katholiken übergeben,<ref>Otto Lankhorst: La jeunesse du cardinal Van Rossum et son lien avec le Salland, sa région d'origine. In: Trajecta. Religie, cultuur en samenleving in de Nederlanden, ISSN 0778-8304, Jg. 19/20 (2010–2011), Heft 1/2, S. 27–37, hier S. 30.</ref> die sie nach Reparaturen 1811 für den Gottesdienst in Gebrauch nahmen. Die während einer Restaurierung 1871 angefügten Seitenschiffe wurden 1975 wieder entfernt. 1999 erhob Papst Johannes Paul II. die Kirche zur Basilica minor. Seit 2006 liegen die Überreste des Thomas von Kempen in der Liebfrauenbasilika.

Architektur

In ihrer wiederhergestellten ursprünglichen Form ist die Liebfrauenkirche eine in Backstein errichtete Saalkirche mit Querhaus und Chor. Das Kirchenschiff ist im Innern als kreuzrippengewölbte Wandpfeilerkirche gestaltet, der Chorraum schließt in fünf Seiten des Achtecks. Der vorgesetzte strebepfeilerlose Kirchturm geht nach drei Geschossen in einen 1540 aufgesetzten oktogonalen Aufsatz in Renaissanceformen mit kuppelförmigem Abschluss über.

Ausstattung

Der Kirchenraum hat weitgehend seine historistische Ausstattung bewahrt, darunter das Triumphkreuz mit Johannes und Maria, Baldachinaltar, Dreisitz und Chorgestühl. Die Farbverglasung der Kirche mit Szenen aus dem Marienleben (Mariä Geburt, Mariä Tempelgang, Marientod, Aufnahme Mariens in den Himmel) schuf die Düsseldorfer Glasmalerwerkstatt Hertel & Lersch.

Orgel

Datei:Basiliek O.L. Vrouw ten Hemelopneming Zwolle interior (cropped).jpg
Orgel

Die Orgel wurde 1896 von dem Orgelbauer Michael Maarschalkerweerd (Utrecht) erbaut. Das Orgelgehäuse stammt aus dem Jahr 1697. Es wurde für die Orgel in der Observantenkirche in Münster erbaut. Nach der Schließung der Kirche während der Französischen Besetzung Westfalens wurde das Orgelgehäuse nach Zwolle verkauft. Das Instrument hat 38 Register auf drei Manualen und Pedal.<ref>Informationen zur <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Orgel (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. September 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.olvbasiliekzwolle.nl und zur Disposition</ref>

I Hauptwerk C–f3
Prestant 16′
Quintadeen 16′
Prestant 08′
Violon 08′
Roerfluit 08′
Octaaf 04′
Roerfluit 04′
Quint 03′
Octaaf 02′
Mixtuur III–VI
Cornet V
Basson 16′
Trompet 08′
II Positif C–f3
Bourdon 16′
Vioolprestant 08′
Zachtgedekt 08′
Fl Harmoniek 08′
Salicionaal 08′
Prestant 04′
Flûte dolce 04′
Woudfluit 02′
Mixtuur II–III
Trompet 08′
III Schwellwerk C–f3
Holpijp 8′
Fl. Travers 8′
Viola di Gamba 8′
Vox Celeste 8′
Flute Octaviante 4′
Piccolo 2′
Vox Humana 8′
Pedal C–d1
Open Subbas 16′
Gedekt 16′
Violon 16′
Octaaf 08′
Violoncello 08′
Open Fluit 04′
Bazuin 16′
Trombone 08′

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 30′ 43″ N, 6° 5′ 25″ O

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