Zum Inhalt springen

Libertine Wien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Libertine Sadomasochismus-Initiative Wien
(Libertine Wien)
colspan="2" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" class="notheme wikidata-content" | [[Datei:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|250x125px|rahmenlos|Logo]]
Rechtsform gemeinnütziger Verein
Gründung 1986<ref>Über die LIBERTINE Wien? old.libertine.at, abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref>
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Gründer u. A. Hermes Phettberg
Sitz Wien
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Anlaufstelle und Interessensvertretung für Freunde des BDSM
Vorsitz Robert Matzinger<ref name="Seite2">Stefan Schlögl: Sie lieben und sie schlagen sich. Seite 2/3: "Es geht um Lust – nicht um blindes Hinschlagen." Die Zeit, 21. November 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Dezember 2019; abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref>
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website https://www.libertine.at/

Libertine Wien (vollständiger Name: Libertine Sadomasochismus-Initiative Wien) ist ein Wiener BDSM-Verein. Der 1986 gegründete Verein war die erste sadomasochistische Gruppe Österreichs und ist nach eigenen Angaben die älteste entsprechende Gruppe im gesamten deutschsprachigen Raum.<ref>Nina Mayrhofer: Phetter Prediger. Die Tageszeitung, 11. Januar 2003, abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref>

Zielsetzung

Die Ziele des Vereins sind einerseits die Unterstützung von Einzelpersonen und andererseits der Abbau von Stereotypen und Vorurteilen gegenüber sadomasochistischer Sexualität.<ref name="Seite1">Stefan Schlögl: Sie lieben und sie schlagen sich. Die Zeit, 21. November 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. Dezember 2019; abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref> Der Verein sieht hierbei BDSM als Teil einer vielfältigen erotischen Kultur. Er betreibt verschiedenartige Stammtische, Diskussions- und Kulturveranstaltungen und veranstaltet regelmäßig Feste.

Neben individuellen Informationen zum Thema BDSM zählen Öffentlichkeitsarbeit zu den Vereinsaktivitäten. Diese Ziele werden durch ehrenamtliche Vereinsmitglieder verfolgt und stehen auch Personen offen, die keine Vereinsmitglieder sind. So nimmt der Verein jährlich an der Regenbogenparade in Wien teil.<ref>Oliver Plischek: "Many Colours - One Community" - Die 22. Regenbogenparade in Wien! meinbezirk.at, 19. Juni 2017, abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref><ref>Bericht: Regenbogenparade Wien 2022. libertine.at, 18. Juni 2022, abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref> Im Jahr 2007 war der Verein am Wiener Life Ball in der Eröffnungssequenz zu sehen.<ref>Wien: Sa., 26.5.2007, LIFEBALL, Grand Opening, Crystal of Hope, Libertine. smnews.de, 24. Mai 2007, abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref>

Bedeutung

Der Verein nimmt Modellcharakter für die Entwicklung selbstorganisierter sadomasochistischer Strukturen im österreichischen Raum ein. Er diente als ein bedeutendes Vorbild für den Übergang ursprünglich überwiegend digital vernetzter Organisationsstrukturen in entsprechende lokale Strukturen in ganz Österreich. Ihre Gründung hatte eine wichtige Katalysatorfunktion für die Entstehung neuer Organisationen im BDSM-Bereich.

Heute existieren ähnliche Strukturen in ganz Österreich. In Linz und Graz entstanden nach ihrem Vorbild Gruppen, die ebenfalls unter dem Namen Libertine agieren und mit der Wiener Gruppe eng vernetzt sind.<ref>Libertine Gruppen. libertine.at, abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref>

Der Verein ist mit anderen Gruppen vernetzt.<ref>Links, Gruppen, Lokale, Locations. libertine.at, abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref> Libertine Wien war Mitglied der inzwischen aufgelösten Bundesvereinigung Sadomasochismus e.V.<ref>Vernetzung. bvsm.de, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Mai 2017; abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref>

Bekanntestes und Gründungsmitglied des Vereins war Hermes Phettberg.

Die Vereinszeitschrift mit dem Namen Unter Druck erschien von 1986 bis Dezember 2002 in unregelmäßigen Abständen.<ref name="Seite2" /> Die Auflage der letzten Ausgabe (Nr. 49) betrug 1.000 Exemplare.<ref>Zeitung „Unter Druck“. libertine.at, abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref>

Veranstaltungen und andere Angebote

Der Verein bietet ein umfangreiches Spektrum unterschiedlicher Veranstaltungen wie beispielsweise offene und öffentliche Stammtische und Einsteigertreffen für Interessierte an. Weiterhin organisiert der Verein regelmäßig Workshops zu unterschiedlichen Themen wie beispielsweise „Bondage“, „Polyamory“ oder „Die Erotisierung der Popkultur“ und regelmäßige Gesprächsgruppen zu unterschiedlichsten Aspekten des Themas BDSM.<ref name="Seite2" /> Der Verein bietet auf seiner Website aktuelle Informationen über die Wiener BDSM-Szene und Beratung zum Thema BDSM an, weiterhin betreibt er ein Info- und Beratungstelefon sowie eine Mailingliste. Er vermittelt auf Wunsch Kontakte zu mit dem Thema BDSM vertrauten Psychologen, Medizinern, Rechtsanwälten und Vertretern anderer relevanter Berufsgruppen, die in persönlichen Krisen- und Notfällen als qualifizierte Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />