Zum Inhalt springen

Lex Saxonum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Lex Saxonum (Gesetz der Sachsen; auch sächsisches Volksrecht genannt<ref>Brockhaus, Band 16, Brockhaus-Verlag, Leipzig-Mannheim, 2006</ref>) zählt zu den frühmittelalterlichen germanischen Stammesrechten und wurde 802<ref>Peter Schmid: Grabsitten und Christianisierung im frühen Mittelalter</ref> unter Karl dem Großen erlassen, um die von ihm getroffenen harten Maßregeln gegen die zu unterwerfenden Sachsen aus dem Jahr 785 abzumildern. Die Lex Saxonum war gewissermaßen ein Kompromiss, bei dem sich fränkisches Reichsrecht und althergebrachte sächsische Stammesrechte ergänzten.

Datei:Prof. Willy Spatz (1861 - 1931), Wandgemälde im Gebäude des Düsseldorfer Oberlandesgerichts, Karl der Große läßt die Volksgesetze niederschreiben (um 802).jpg
Willy Spatz: Karl der Große läßt die Volksgesetze niederschreiben (um 802), Wandgemälde im Düsseldorfer Oberlandesgericht, um 1910

Literatur

  • Karl O. von Richthofen (Hrsg.). u. a.: Leges Saxonum. Lex Thuringorum. Edictum Theoderici regis. Remedii Curiensis episcopi capitula. Lex Ribuaria. Lex Francorum Chamavorum. Lex Romana Raetica Curiensis (Monumenta Germaniae Historica). Hahn, Hannover 1987, ISBN 3-7772-6509-8 (Repr. d. Ausg. Hannover 1875–1889)

Einzelnachweise

<references />

Weblinks