Letisko Milana Rastislava Štefánika
| Letisko Milana Rastislava Štefánika | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Flughafenterminal | ||||||
| Kenndaten | ||||||
| ICAO-Code | LZIB | |||||
| IATA-Code | BTS | |||||
| Koordinaten | 48° 10′ 12″ N, 17° 12′ 45″ O
{{#coordinates:48,17|17,2125|primary
|
dim=10000 | globe= | name= | region=SK-BL | type=airport
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| Höhe über MSL | 133 m (436 ft) | |||||
| Verkehrsanbindung | ||||||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 9 km nordöstlich von Bratislava, 73 km östlich von Wien | |||||
| Strasse | E58 E75 D1 | |||||
| Nahverkehr | Oberleitungsbusse der DPB | |||||
| Basisdaten | ||||||
| Eröffnung | 1951 | |||||
| Betreiber | Airport Bratislava, a.s. (BTS) | |||||
| Fläche | 477 ha | |||||
| Terminals | 1 und GAT | |||||
| Passagiere | 2.438.215<ref name="statistics2025">Letisko Bratislava vybavilo v roku 2025 najvyšší počet cestujúcich vo svojej histórii. BTS.aero, 13. Januar 2026, abgerufen am 29. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (2025) | |||||
| Luftfracht | 11.136 t<ref name="stats24">Bratislava Airport Handles 1,948,008 Passengers in 2024. BTS.aero, 14. Januar 2025, abgerufen am 1. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (2024) | |||||
| Flug- bewegungen |
28.098<ref name="stats24" /> (2024) | |||||
| Kapazität (PAX pro Jahr) |
5 Mio.<ref name="terminalhistory">History of the project. BTS.aero, abgerufen am 29. Januar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | |||||
| Beschäftigte | 513<ref name="annualreport">Annual report. BTS.aero, abgerufen am 1. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (2023) | |||||
| Start- und Landebahnen | ||||||
| 13/31 | 3190 m × 45 m Beton | |||||
| 04/22 | 2900 m × 60 m Beton | |||||
Der Letisko Milana Rastislava Štefánika (IATA: BTS, ICAO: LZIB) oder Letisko Bratislava ist der internationale Verkehrsflughafen der slowakischen Hauptstadt Bratislava. Der größte und wichtigste Flughafen des Landes liegt 9 km nordöstlich des Stadtzentrums im Stadtteil Ružinov und fertigte im Jahr 2024 rund 1,9 Mio. Passagiere ab.<ref name="stats24" />
Geschichte
Der Flughafen wurde in den Jahren 1947 bis 1951 erbaut. Vorgänger war der heute geschlossene Flughafen im Stadtteil Vajnory mit dem ersten regelmäßigen Linienflug im Jahre 1923. Der zwischenzeitlich abgerissene und ersetzte Terminalbereich A wurde 1970 gebaut, die beiden Start- und Landebahnen in den 1980er Jahren verlängert.
Im Jahr 1993 wurde der Flughafen nach dem Politiker Milan Rastislav Štefánik benannt, der bei einem Flugzeugabsturz bei Bratislava im Jahr 1919 ums Leben kam. Das Hauptgebäude A wurde in den 1990er Jahren saniert; 1994 erfolgte die Eröffnung des Bereichs B.
Im Februar 2005 landete anlässlich des Gipfeltreffens zwischen George W. Bush und Wladimir Putin die Air Force One auf dem Flughafen Bratislava. Ein Jahr später wurde der Terminalteil C fertiggestellt und eröffnet.
Im Zuge der Privatisierungen von slowakischen Staatsbetrieben wurde auch der Flughafen im August 2005 ausgeschrieben. Zuerst gab es 35 Bewerber, die im Herbst in einem Vorauswahlverfahren auf fünf reduziert wurden. Im Januar 2006 bekam das österreichische Konsortium TwoOne, bestehend aus dem in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden österreichischen Flughafen Wien-Schwechat, mit dem schon seit längerem eine Kooperation besteht, Raiffeisen International und der slowakischen Finanzgruppe Penta Investments SR, den Zuschlag und erwarb 66 % Anteil am Flughafen. Nach einem Regierungswechsel im Sommer 2006 hat jedoch die slowakische Wettbewerbsbehörde aufgrund formaler Mängel den Verkauf an dieses Konsortium verboten. Die neue slowakische Regierung hat in diesem Zusammenhang beschlossen, diesen Flughafen nicht zu privatisieren. Jedoch schließen Experten für die Zukunft die Zusammenarbeit der beiden Flughäfen aufgrund der geographischen Nähe nicht aus.
Am 17. Dezember 2008 hat der Bau eines neuen Terminals begonnen. Am 9. Juni 2010 wurde ein Teil des neuen Terminals eröffnet und bis ins Frühjahr 2011 das alte Terminal A abgerissen.<ref>Development phases structure. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. November 2011; abgerufen am 2. März 2018.</ref>
Im Jahr 2011 wurde von der Regierung geplant, über eine Ausschreibung einen strategischen Partner für 30 Jahre zu gewinnen.<ref>Privater Investor soll Bratislavaer Flughafen betreiben auf Radio Slovakia International vom 17. März 2011, abgerufen am 5. April 2011</ref> Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Flughafenbetreiber zu 50,3 % im Besitz des nationalen Immobilienfonds der Slowakei ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und zu 49,7 % im Besitz des Transportministeriums ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).<ref name="annualreport" />
Im Juli 2012 wurde der letzte Teil des neuen Terminals mit einer Kapazität von 5 Millionen Passagieren eröffnet. Mit einer Investitionssumme von 96 Millionen Euro zählt das neue Terminal zu den größten Infrastrukturinvestitionen der Slowakei.<ref>Martin Dichler: Inbetriebnahme des neuen Terminals am Flughafen Bratislava/Pressburg. In: Austrian Wings. 16. Juli 2012, abgerufen am 15. August 2012.</ref> Seit 2014 befindet sich der Flughafenbetreiber vollständig im Besitz des slowakischen Transportministeriums.<ref name="annualreport" />
Aufgrund der COVID-19-Pandemie war der zivile Flugverkehr in der Slowakei ab dem 13. März 2020 größtenteils verboten.<ref name="prohibited">Civil flights to Slovakia are prohibited as of March 13. BTS.aero, 13. März 2020, abgerufen am 18. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach der Aufhebung des Verbots wurde am 16. Juni 2020 wieder ein erster Linienflug durchgeführt.<ref name="resumed">Bratislava Airport: Commercial Air Traffic Resumed. BTS.aero, 16. Juni 2020, abgerufen am 18. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Lage und Verkehrsverbindung
Der Flughafen befindet sich im Stadtgebiet von Bratislava, an der Autobahn D1, die bis zu dieser Ausfahrt von Bratislava kommend ohne Vignette benutzt werden darf. Der städtische Linienoberleitungsbus Nummer 61 verbindet den Flughafen mit dem Hauptbahnhof/Zentrum von Bratislava, die Fahrt dauert etwa 25 Minuten.<ref name="ground transport">To the airport. BTS.aero, abgerufen am 18. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Flughafen ist 55 km vom Flughafen Wien-Schwechat entfernt und hat sein Einzugsgebiet in den vier Ländern Österreich, Slowakei, Tschechien und Ungarn. Es besteht auch eine direkte Busverbindung zwischen Wien, dem Flughafen Schwechat, dem Busbahnhof Bratislava und dem Flughafen.
Flughafenanlagen
Start- und Landebahnen
Der Flughafen Bratislava verfügt über zwei sich kreuzende Start- und Landebahnen. Die Start- und Landebahn mit der Kennung 13/31 ist 3190 Meter lang und 45 Meter breit, auf der Bahn 31 können aufgrund einer versetzten Schwelle jedoch nur 2950 Meter genutzt werden. Für den Flughafen ist sie die wichtigste Start- und Landebahn und kann von Großraumflugzeugen bis zur Größe einer Boeing 747 genutzt werden. Die zweite Start- und Landebahn trägt die Kennung 04/22 und ist 2900 Meter lang und 60 Meter breit.<ref name="annualreport" /><ref name="about">About Airport. BTS.aero, abgerufen am 1. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Terminal
Der Flughafen Bratislava besitzt ein Terminal mit zwei Bereichen und ein General Aviation Terminal. Der im Juli 2012 eröffnete Bereich dient der Abfertigung von Flügen innerhalb des Schengen-Raums, in diesem stehen acht Flugsteige zur Verfügung. Im Bereich B werden an fünf Flugsteigen Flüge aus dem bzw. in den Nicht-Schengen-Raum abgefertigt.<ref name="about" /> Der frühere Bereich C dient seit Juli 2016 als General Aviation Terminal.<ref name="annualreport" />
Fluggesellschaften und Ziele
Der Flughafen Bratislava ist der Heimatflughafen der Fluggesellschaften AirExplore, Go2Sky und Travel Service Slovakia. Air Slovakia hatte bis zur Einstellung des Flugbetriebs im Frühjahr 2010 ihren Hauptsitz am Flughafen Bratislava, auch die insolvente Sky Europe betrieb hier eine Basis. Von 2013 bis 2020 war die Frachtfluggesellschaft Air Cargo Global ebenfalls am Flughafen Bratislava ansässig.
Größte Fluggesellschaft vor Ort ist derzeit Ryanair, welche seit März 2015 auch eine Basis am Flughafen Bratislava betreibt.<ref name="ryanair passenger">Ryanair's 15 millionth passenger has crossed the gates of Bratislava Airport. BTS.aero, 8. Januar 2024, abgerufen am 18. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="ryanair base1">Ryanair opens new base at Bratislava Airport. BTS.aero, 30. März 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Februar 2016; abgerufen am 18. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref name="ryanair base2">Ryanair Announces Third Based Aircraft for Bratislava and 5 New Routes. BTS.aero, 21. Januar 2025, abgerufen am 1. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im aktuellen Sommerflugplan werden Linienflüge zu Zielen in Afrika, Asien und Europa angeboten. Die meisten Ziele befinden sich dabei in Europa.<ref name="flights">Flights Map. BTS.aero, abgerufen am 1. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Eine Verbindung Wien-Bratislava wurde angekündigt, später jedoch zurückgezogen.<ref>Niki begräbt Idee des Mini-Flugs. In: aeroTELEGRAPH. 20. April 2015, abgerufen am 3. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es wäre mit einer Flugzeit von ca. 20 Minuten der kürzeste internationale Flug.
Verkehrszahlen
Define $value1 = 283.714 Define $value2 = 293.326 Define $value3 = 368.203 Define $value4 = 480.011 Define $value5 = 893.614 Define $value6 = 1326.493 Define $value7 = 1937.642 Define $value8 = 2024.142 Define $value9 = 2218.592 Define $value10 = 1710.018 Define $value11 = 1665.704 Define $value12 = 1585.064 Define $value13 = 1416.010 Define $value14 = 1373.078 Define $value15 = 1355.625 Define $value16 = 1564.311 Define $value17 = 1756.808 Define $value18 = 1942.069 Define $value19 = 2292.712 Define $value20 = 2290.242 Define $value21 = 405.097 Define $value22 = 480.152 Define $value23 = 1406.284 Define $value24 = 1813.660 Define $value25 = 1948.008 Define $value26 = 0 Define $value27 = 0 Define $value28 = 0 Define $value29 = 0 Define $value30 = 0
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| Jahr | Fluggastaufkommen | Luftfracht (Tonnen) | Flugbewegungen |
|---|---|---|---|
| 2023 | 1.948.008 | 11.136 | 28.098 |
| 2023 | 1.813.660 | 11.082 | 26.386 |
| 2022 | 1.406.284 | 18.042 | 24.283 |
| 2021 | 480.152 | 19.623 | 17.831 |
| 2020 | 405.097 | 24.739 | 13.797 |
| 2019 | 2.290.242 | 20.449 | 28.745 |
| 2018 | 2.292.712 | 24.458 | 30.366 |
| 2017 | 1.942.069 | 26.246 | 27.322 |
| 2016 | 1.756.808 | 22.895 | 25.690 |
| 2015 | 1.564.311 | 21.098 | 24.622 |
| 2014 | 1.355.625 | 19.448 | 21.481 |
| 2013 | 1.373.078 | 21.271 | 22.935 |
| 2012 | 1.416.010 | 22.577 | 23.412 |
| 2011 | 1.585.064 | 20.534 | 25.358 |
| 2010 | 1.665.704 | 17.717 | 27.220 |
| 2009 | 1.710.018 | 11.902 | 29.481 |
| 2008 | 2.218.592 | 6.960 | 34.873 |
| 2007 | 2.024.142 | 1.969 | 31.599 |
| 2006 | 1.937.642 | 5.055 | 31.149 |
| 2005 | 1.326.493 | 3.633 | 30.380 |
| 2004 | 893.614 | 6.972 | 27.133 |
| 2003 | 480.011 | 10.883 | 21.214 |
| 2002 | 368.203 | 4.831 | 17.472 |
| 2001 | 293.326 | 3.171 | 15.853 |
| 2000 | 283.714 | 2.878 | 16.407 |
Zwischenfälle
- Am 12. Dezember 1954 schlug eine Douglas DC-3/C-47A-10-DK der tschechoslowakischen CSA (Luftfahrzeugkennzeichen OK-WDK) 14,5 Kilometer nordnordöstlich des Flughafens Bratislava in einem Wald auf. Im Anflug waren offensichtlich die Pitotrohre durch Niederschlag blockiert, so dass keine zuverlässige Geschwindigkeits- oder Höhenanzeige mehr erfolgen konnte. Die Staurohrheizung wurde im Wrack ausgeschaltet vorgefunden. Alle 4 Besatzungsmitglieder, die einzigen Insassen auf dem Frachtflug, wurden getötet.<ref>Flugunfalldaten und -bericht DC-3 OK-WDK im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 24. November 1966 wurde eine Iljuschin Il-18V der bulgarischen TABSO (LZ-BEN) nach dem Start 8 Kilometer vom Flughafen Bratislava (Tschechoslowakei) entfernt in das umliegende Gebirge geflogen. Alle 82 Personen an Bord wurden getötet.<ref>Unfallbericht IL-18V LZ-BEN, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 28. Dezember 2018.</ref>
- Am 28. Juli 1976 stürzte eine Iljuschin Il-18V der ČSA (Luftfahrzeugkennzeichen OK-NAB) kurz nach dem Durchstarten aufgrund eines Triebwerksausfalls in den nordwestlich des Flughafens gelegenen See Zlaté piesky. Von den sechs Crewmitgliedern und 73 Passagieren überlebten drei Passagiere (siehe ČSA-Flug 001).<ref>Unfallbericht IL-18V OK-NAB, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 29. Januar 2019.</ref>
Weblinks
- Homepage des Flughafens Bratislava-M.R.Štefánik (englisch, slowakisch)
Einzelnachweise
<references />
Bratislava | Košice | Nitra | Piešťany | Poprad-Tatry | Prievidza | Sliač | Žilina