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Les Halles (Métro Paris)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Paris transit icons - Métro.svg Les Halles
Datei:Metro de Paris - Ligne 4 - Les Halles 01.jpg
Tarifzone 1
Linie(n) Vorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/core
Ort Paris I
Eröffnung 27. April 1908
Verbundene
Stationen
Châtelet – Les Halles
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Datei:Les Halles (metro de Paris) - Entree.jpg
Zugang in der Rue Rambuteau
Datei:Vedere a Halelor din Paris de pe Biserica Saint Eustache.jpg
Die Markthallen von der Kirche Saint-Eustache aus gesehen, 1870
Datei:Saint Eustache church Paris P1060101.JPG
Saint-Eustache, Blick vom Jardin des Halles, 2010

Les Halles <templatestyles src="IPA/styles.css" />[le al] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Anonymât (Kvardek du)-Les Halles.wav"></phonos> ist eine unterirdische Station der Linie 4 der Pariser Métro. Zu den S-Bahn-ähnlichen RER-Linien A, B und D kann am unterirdisch verknüpften Bahnhof Châtelet - Les Halles umgestiegen werden. Zusammen mit den fünf Stationen des U-Bahnhofs Châtelet bilden sie den bedeutendsten Knotenpunkt im Pariser Métro- und Schnellbahnnetz. Mit etwa 35.000 Fahrgästen täglich war die Station Les Halles 2004 eine der zwanzig am stärksten frequentierten Stationen der Métro.<ref>Sommaire. (PDF; 1,1 MB) S. 16, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Juni 2012; abgerufen am 16. Juli 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stif.info</ref>

Lage

Die Station befindet sich im Quartier des Halles des 1. Arrondissements von Paris. Sie liegt unter einer Parkanlage am Einkaufszentrum Forum des Halles zwischen der Rue Rambuteau und der Rue Berger.

Name

Namensgebend sind die ehemaligen Markthallen Halles de Paris. Als öffentlicher Marktplatz wurde die Örtlichkeit im Jahr 1135 geschaffen, 1183 kamen feste Gebäude hinzu. Von 1850 bis 1856 entstanden zehn Hallen in Stahlbauweise,<ref>Gérard Roland: Stations de métro d’Abbesses à Wagram. Christine Bonneton, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-86253-382-7, S. 130 f.</ref> die zwischen 1971 und 1974, nach der Verlagerung des Großmarkts nach Rungis, abgerissen wurden.

Geschichte

Die ursprüngliche Station wurde am 27. April 1908 in Betrieb genommen, sechs Tage nach der Eröffnung des ersten Abschnitts der Linie 4 von Porte de Clignancourt nach Châtelet. 1977 wurde diese Station zugunsten eines wenige Meter weiter östlich gelegenen Neubaus (eröffnet am 3. Oktober 1977) aufgegeben. Diese Lösung vereinfachte die Umsteigebeziehung zum am 9. Dezember 1977 eröffneten RER-Bahnhof Châtelet – Les Halles. Die alte Station und die zuführenden Streckentunnel wurden abgerissen.<ref name="JT183f">Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 183 f.</ref>

Beschreibung

Die erste Station wies unter einem elliptischen, weiß gefliesten Deckengewölbe mit gekrümmten Seitenwänden Seitenbahnsteige an zwei parallelen Streckengleisen auf.<ref>Jean Tricoire: op. cit. S. 184.</ref> Sie wurde in Belgischer Bauweise errichtet und hatte die Pariser Standardlänge von 75 m. Mitte der 1960er Jahre wurde sie auf 90 m verlängert.

In einer offenen Baugrube entstand die aktuelle Station.<ref name="JT183f" /> Ihr Querschnitt ist rechteckig, sie ist 110 m lang.<ref>Brian Hardy: Paris Metro Handbook. 3. Auflage. Capital Transport Publishing, Harrow Weald 1999, ISBN 1-85414-212-7, S. 36.</ref> Vom Straßenraum weist sie nur einen Zugang in der Rue Rambuteau auf.

Fahrzeuge

Auf der Linie 4 verkehrten bis 1928 5-Wagen-Züge aus zunächst drei zweimotorigen, später zwei viermotorigen Triebwagen und Beiwagen. Sie wurden durch Sprague-Thomson-Züge abgelöst, die in den Jahren 1966/67 sukzessive durch gummibereifte 6-Wagen-Züge der Baureihe MP 59 ersetzt wurden.<ref name="JT183f" /> Seit 2011 ist auf der Linie 4 die Baureihe MP 89 CC<ref group="Anm." name="mp89-cc-ca">CC bedeutet „Conduite Conducteur“ (fahrergesteuert), CA steht für „Conduite Automatique“ (automatisch gesteuert).</ref> im Einsatz. Die Umstellung auf fahrerlose Züge der Baureihen MP 89 CA<ref group="Anm." name="mp89-cc-ca" />, MP 05 und MP 14 hat am 12. September 2022 begonnen und soll bis Ende 2023 abgeschlossen sein.<ref>L'automatisation de la ligne 4 est en marche ! RATP, 12. September 2022, abgerufen am 24. September 2022.</ref>

Umgebung

  • Parkanlage Jardin Nelson-Mandela (bis 2010: Jardin des Halles) am Ort der ehemaligen Großmarkthallen
  • Pfarrkirche Saint-Eustache in der Rue Rambuteau

Anmerkungen

<references group="Anm." />

Weblinks

Commons: Les Halles (Paris Metro) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Gérard Roland: Stations de métro. D'Abbesses à Wagram. Bonneton, Paris 2003, ISBN 2-86253-307-6.

Einzelnachweise

<references />

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Étienne Marcel
← Porte de Clignancourt
Datei:Paris m 4 jms.svg Châtelet
Bagneux – Lucie Aubrac →

Koordinaten: 48° 51′ 44,6″ N, 2° 20′ 45,5″ O

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