Leptocereus quadricostatus
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| Leptocereus quadricostatus | ||||||||||||
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| Datei:Leptocereus quadricostatus.jpg
Leptocereus quadricostatus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Leptocereus quadricostatus | ||||||||||||
| (Bello) Britton & Rose |
Leptocereus quadricostatus ist eine Pflanzenart in der Gattung Leptocereus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton quadricostatus leitet sich von den lateinischen Worten quadr- für ‚vier‘ und costatus für ‚gerippt‘ ab und verweist auf die vierrippigen Triebe der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2004, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 197.</ref>
Beschreibung
Leptocereus quadricostatus wächst strauchig mit einem bis 20 Zentimeter dicken Stamm, erreicht Wuchshöhen von 2 bis 4 Metern und bildet häufig Dickichte. Die zahlreichen, übergebogenen bis aufrechten Triebe sind trüb dunkelgrün. Die obersten Triebsegmente weisen Durchmesser von 3,5 bis 6 Zentimetern auf. Es sind 3 bis 4 niedrige und dünne Rippen vorhanden. Die nadeligen Dornen sind bis 4 Zentimeter lang.
Die röhrenförmigen, gelblich bis grünlich weißen Blüten erscheinen an endständigen cephaliumähnlichen Bildungen. Sie sind bis 4 Zentimeter lang und weisen Durchmesser von 2 Zentimeter auf. Ihr Perikarpell und die Blütenröhre sind mit kurzen Dornen besetzt. Die kugel- bis eiförmigen Früchte werden bei Reife rot und sind 3 bis 5 Zentimeter lang.
Systematik, Verbreitung und Gefährdung
Leptocereus quadricostatus ist im Südwesten von Puerto Rico verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Cereus quadricostatus wurde 1881 von Domingo Bello y Espinosa veröffentlicht.<ref>Domingo Bello y Espinosa: Apuntes para la flora de Puerto Rico. In: Anales de la Sociedad Espanola de Historia Natural. Band 10, 1881. S. 276 (online).</ref> Nathaniel Lord Britton und Joseph Nelson Rose stellten sie 1913 in die Gattung Leptocereus.<ref>N. L. Britton, J. N. Rose: Studies in Cactaceae I. In: Contributions from the United States National Herbarium. Band 16, 1913, S. 242 (online).</ref> Ein weiteres nomenklatorisches Synonym ist Neoabbottia quadricostata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Bello) Guiggi (2020).
Leptocereus quadricostatus wurde in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN von 1997 als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als stark gefährdet geführt. Bei der Neubearbeitung der Liste 2003 wurde die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. vom Aussterben bedroht, eingestuft. Nach einer weiteren Überarbeitung der Liste 2013 wird die Art jetzt wieder als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als stark gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Gann, G.D. & Taylor, N.P., 2011. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 357.
Einzelnachweise
<references />