Leptadenia pyrotechnica
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| Leptadenia pyrotechnica | ||||||||||||
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| Datei:Leptadenia pyrotechnica Marco Schmidt 0771.jpg
Leptadenia pyrotechnica | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Leptadenia pyrotechnica | ||||||||||||
| (Forssk.) Decne. |
Leptadenia pyrotechnica ist eine Pflanzenart aus der Gattung Leptadenia in der Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae) innerhalb der Familie Hundsgiftgewächse (Apocynaceae).
Beschreibung
Leptadenia pyrotechnica ist ein stark verzweigter Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis 3 Meter erreicht. Die langen Wurzeln reichen bis zu 12 m unter die Oberfläche.<ref name="Batanouny & Wahab 1973">K. H. Batanouny, A. M. Abdel Wahab: Eco-Physiological Studies on Desert Plants: VIII. Root Penetration of Leptadenia pyrotechnica (Forsk.) Decne. in Relation to Its Water Balance. In: Oeeologia (Berl.) 11, 1973, S. 151–161, doi:10.1007/BF00345129.</ref> Er besitzt meist grüne bis grau-grüne Äste und in der Regel sind keine Blätter vorhanden, weil diese früh abfallen. Sind diese doch vorhanden, stehen sie gegenständig, sie sind ungestielt, länglich bis linealisch, fast sitzend, kahl sowie etwa 2 cm lang und 3 mm breit.
Die sehr kleinen, grünlich-gelben, zwittrigen und fünfzähligen, kurz gestielten Blüten mit doppelter Blütenhülle besitzen einen Durchmesser von 2 mm und stehen in achselständigen, kleinen zymösen Blütenständen. Die Blüten sind feinhaarig und besitzen eine minimale, fleischige Nebenkrone. Die zwei Fruchtknoten sind oberständig, die Narbe und die Staubblätter sind in einem sehr kurzen Gynostegium verwachsen.
Die schmalen und kahlen, vielsamigen, grünen, gartenbohnenförmigen Früchte, Balgfrüchte sind bis zu 8–11 cm lang.<ref name="Arbonnier 2000">M. Arbonnier: Arbres, arbustes et lianes des zones seches d'Afrique de l'Ouest. CIRAD, Montpellier 2000, ISBN 2-87614-431-X.</ref> Die kleinen Samen besitzen einen langen Haarschopf.
Verbreitung
Leptadenia pyrotechnica kommt in Afrika in der Sahara und Sahel-Zone, auf der arabischen Halbinsel und im Osten bis hin nach Indien vor.<ref name="Arbonnier 2000" />
Taxonomie
Leptadenia pyrotechnica wurde 1775 von Pehr Forsskål in Flora Aegyptiaco-Arabica Seite 53 als Cynanchum pyrotechnicum erstbeschrieben. Die Art wurde 1838 von Joseph Decaisne in Annales des Sciences Naturelles; Botanique Serie 2 Band 9 Seite 269 als Leptadenia pyrotechnica <templatestyles src="Person/styles.css" />(Forssk.) Decne. in die Gattung Leptadenia gestellt.
Verwendung
Die Früchte und Blüten sind essbar. Die Blätter, junge Triebe und Blüten werden als Würze verwendet.
Aus der Rinde kann eine Faser gewonnen werden.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Leptadenia pyrotechnica. In: U. Brunken, M. Schmidt, S. Dressler, T. Janssen, A. Thiombiano, G. Zizka: West African plants – A Photo Guide. Forschungsinstitut Senckenberg, Frankfurt am Main 2008.
- Leptadenia pyrotechnica bei PROTA.
- Beschreibung in Flora of Pakistan.