Lepsius erstellte bei der Auswertung seiner Expedition nach Ägypten (1842–1845) eine Liste aller Monumente in Ägypten, die er als Pyramiden identifizierte. Diese Liste veröffentlichte er in seinem Hauptwerk Denkmäler aus Aegypten und Aethiopien (1849–1859).
Bei der Zusammenstellung der Liste nummerierte er die Bauwerke geographisch sortiert von Norden nach Süden, wobei Abu Roasch die nördlichste und Hawara die südlichste Stätte war. Die Nummerierung erfolgte in römischen Zahlen.
Nicht alle Objekte, die Lepsius als Pyramiden katalogisierte, erwiesen sich bei genaueren Untersuchungen als solche. Einige sind Sonnentempel, Mastabas oder sonstige massive Bauwerke von Pyramidenkomplexen, andere konnten bei späteren Untersuchungen gar nicht identifiziert werden.
Unidentifizierte Ziegelpyramide<ref group="A">Eventuell handelt es sich bei diesem von Karl Richard Lepsius als Steinpyramide von 75 Metern Länge beschriebenen Bau um eines der bisher nicht entdeckten Sonnenheiligtümer. Vgl. Ladislav Bares: A Note to the Thirteenth Dynasty at Abusir. In: Varia Aegyptiaca. Band 4, 1988, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0887-4026|0}}{{#ifeq:1|0|[!]
Unvollendete Pyramide (?)<ref group="A" >Eventuell handelt es sich bei diesem Bauwerk um einen natürlichen Hügel, vgl. Ladislav Bares: A Note to the Thirteenth Dynasty at Abusir. In: Varia Aegyptiaca. Band 4, 1988, S. 118f. Anmerkung 8.</ref>
Mastaba des Sesostrisanch<ref>Dieter Arnold: Middle Kingdom Tomb Architecture at Lisht. New York 2008, S. 13–24, Tafeln 2–7, 9–25, 62–92, 129–133.</ref>
Mastaba, vielleicht eines Sesostris<ref>Dieter Arnold: Middle Kingdom Tomb Architecture at Lisht. New York 2008, S. 24–26, Tafeln 26–31, 62–92, 129–133.</ref>
Auf den Karten, die Lepsius von den Nekropolen anfertigte, sind die oben aufgeführten Objekte eingezeichnet. Die Reihenfolge ist wie in obiger Tabelle von Norden nach Süden geordnet.