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Leolaco

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{{#if: beschäftigt sich mit dem Berg Leolaco in der Gemeinde Bobonaro. Für den Berg Leolaco in der Gemeinde Manufahi siehe Leolaco (Dai-Sua).

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Vorlage:Infobox Berg

Der osttimoresische Berg Leolaco (Foho Leolaco, Leo-Laco, Leolaku, manchmal Loelaco oder Loelaku) liegt in der Gemeinde Bobonaro, östlich des Ortes Maliana, an der Grenze zwischen den Verwaltungsämtern Cailaco und Maliana. Mit einer Höhe von Vorlage:Höhe dominiert er als höchster Berg der Region die Landschaft, weswegen er auch teilweise Foho Cailaco genannt wird.<ref>Karte von 1989</ref>

Geographie

Datei:The steep, knife-edged Mt Loelaco from the Maliana-Suai road, May 2005.jpg
Von Süden aus gesehen

Er erhebt sich als eine Nord-Süd-Richtung langgestreckte Steilwand auf einer Länge von fast sieben Kilometern aus der Ebene, wobei die Formation nur selten mehr als einen Kilometer breit wird. Der höchste Gipfel liegt im Süden Cailacos, wo die drei Sucos Raiheu, Atudara und Manapa aufeinandertreffen. Von hier an folgt die Grenze zwischen Raiheu und Manapa dem Bergkamm, während die Westgrenze Atudaras zu Manapa entlang der 1500-Meter-Höhenlinie westlich des Bergkamms verläuft. Erst zwischen Goulolo und Meligo sinkt der Berg unter Vorlage:Höhe. In Maliana reicht nach dem zweiten Gipfel Vorlage:Höhe die 1000-Meter-Grenze noch weit bis in den Suco Ritabou.<ref name="Atlas Bobonaro">Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Bobonaro, abgerufen am 25. September 2022.</ref>

Hier an der Südspitze liegen die Orte Maganutu und Lonbia (im Suco Ritabou, bei etwa Vorlage:Höhe), Leotaek und Nunutana im Suco Raifun bei etwa Vorlage:Höhe. Östlich der Steilwand liegen in Cailaco die Orte Tuturema, Lete Aituto, Haareme, Daru Asa, Ohoana.<ref name="Atlas Bobonaro" /><ref name="GIS">Vorlage:Webarchiv</ref>

Einen Kilometer nördlich liegt der Lesululi (Vorlage:Höhe),<ref name="Fatus">Aaron Benincasa: The 'fatus' of East Timor: stratigraphy and structure, abgerufen am 19. Oktober 2024.</ref> dazwischen der Foho Mude (Vorlage:Höhe).<ref name="PV">Peakvisor: Foho Lesoluli, abgerufen am 19. Oktober 2024.</ref>

Geschichte

Datei:Belagerung Cailacos.jpg
Belagerung der Felsen Cailacos 1726

1719 vereinbarten mehrere timoresische Herrscher (Liurai) ein Bündnis gegen die Portugiesen; der Beginn der Cailaco-Rebellion. Cailaco wurde zum Hauptquartier der Rebellen. Im Marobotal mit den Flüssen Marobo und Lóis lebten damals relativ isoliert 40.000 Menschen. 1726 entsandte der portugiesische Gouverneur António Moniz de Macedo Truppen aus Dili und Batugade gegen die Pedras de Cailaco (Felsen von Cailaco). Die Steilwände des Leolaco boten dem Reich von Cailaco eine natürliche Festung und galten als uneinnehmbar. Am 23. Oktober versammelten die Portugiesen am Fuße des Berges insgesamt 4000 Mann, zu denen auch Topasse und verbündete Timoresen gehörten. Nach 40 Tagen mussten sie aber im Dezember die Belagerung aufgeben, auch wegen schwerer Regenfälle.<ref name="HoT">Vorlage:Webarchiv (PDF; 824 kB)</ref>

Auch zu Beginn der indonesischen Besatzungszeit diente der Berg als Stützpunkt des osttimoresischen Widerstands.<ref>Perfil Distritu Bobonaro 2013, Seite 4</ref>

Galerie

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />