Lemshausen
Lemshausen Gemeinde Rosdorf
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(297)&title=Lemshausen 51° 29′ N, 9° 52′ O
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| Höhe: | 183 m | |||||
| Einwohner: | 297 (31. Dez. 2024)<ref>Statistisches Berichtsheft des Landkreises Göttingen – Ausgabe 2025. (PDF; 229 kB) Landkreis Göttingen, abgerufen im September 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 | |||||
| Postleitzahl: | 37124 | |||||
| Vorwahl: | 05509 | |||||
Lemshausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Rosdorf im Landkreis Göttingen in Niedersachsen. Das Gut Reibstein ist ebenfalls zur Ortschaft Lemshausen gehörig.
Lage
Lemshausen liegt am westlichen Rand des Leinetals auf einer Höhe von 185 m ü. NN etwa 1 km südsüdwestlich von Mengershausen, 3 km südwestlich von Rosdorf und 0,5 km westlich der A 7. Westlich des Ortes steigt das Gelände deutlich zur Dransfelder Hochebene an, im Osten fällt es nur flach zur Leine hin ab. Das westlich des Ortes als Tal eingeschnittene Gelände ist im Ort nur noch als schwache Senke ausgebildet. Der dort fließende Graben mündet östlich des Ortes in den Wartangergraben.<ref>Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN): Geolife.de-Navigator, abgerufen am 25. April 2019</ref>
Geschichte
Die ältesten schriftlichen Erwähnungen des Ortes stammen aus dem 10. Jahrhundert und sind in den Corveyer Traditionen als Lyammanneshusun (§ 424, 986–988) und Liammanneshus (§ 438, 989–992) überliefert. Bereits Ende des 14. Jahrhunderts war der Ortsname zu Lemmeshusen verschliffen, die heutige Namensform tauchte 1675 auf.<ref name="Ortsnamenbuch">Kirstin Casemir, Uwe Ohainski, Jürgen Udolph: Die Ortsnamen des Landkreises Göttingen. Niedersächsisches Ortsnamenbuch (NOB) Teil IV. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2003, ISBN 3-89534-494-X, S. 248f</ref> In der Kopfsteuerbeschreibung des Jahres 1689 wurden in Lemshausen neun Großköter, elf Kleinköter, ein Brinksitzer, drei Leibzüchter und drei Häuslinge aufgeführt.<ref name="Denkmaltopographie">Peter Ferdinand Lufen: Baudenkmale in Niedersachsen, Band 5.2: Landkreis Göttingen, Teil 1: Altkreis Münden mit den Gemeinden Adelebsen, Bovenden und Rosdorf. Herausgegeben von Christiane Segers-Glocke. (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland). Verlag CW Niemeyer, Hameln 1993, ISBN 3-87585-251-6, S. 234–236</ref> Ende des Jahres 1910 wurden 184 Einwohner in Lemshausen gezählt.<ref>Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Königreich Preußen – Provinz Hannover, Regierungsbezirk Hildesheim, Landkreis Göttingen. In: gemeindeverzeichnis.de. Ulrich Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. November 2023; abgerufen am 19. Oktober 2011.</ref>
Am 1. Januar 1973 wurde Lemshausen in die Gemeinde Rosdorf eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 208.</ref>
Politik
Ortsrat
Der Ortsrat setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen, die alle der Wählerliste Lemshausen angehören.<ref>Ortsratswahl 12.09.2021 - Gemeinde Rosdorf - Lemshausen. In: kdo.de. 12. September 2021, abgerufen am 8. Dezember 2021.</ref>
(Stand: Kommunalwahl am 12. September 2021)
Ortsbürgermeister
Ortsbürgermeister ist Jürgen Alrutz (Parteilos), sein Stellvertreter ist Björn Senhen (CDU).<ref>Ortsräte auf der Internetseite der Gemeinde Rosdorf. Abgerufen am 15. November 2015.</ref>
Wappen
Die Blasonierung lautet: Im schrägrechts von Gold (Gelb) und Silber (Weiß) geteiltes Schild einbewurzelter grüner Baum, rechts und links mit je 3 grünen Ästen mit 29 Blättern.<ref name="Lemshausen">Lemshausen auf der Website der Gemeinde Rosdorf, abgerufen am 9. November 2015</ref>
Begründung: Das Wappenbild bezieht sich auf die 800-jährige Ortslinde, die mit 29 Blättern dargestellt ist, zur Symbolisierung der ursprünglich 29 Hofstellen des Dorfes. Als Farben wurden die hannoverschen Landesfarben gelb/weiß gewählt.<ref name="Lemshausen" />
Kapelle
Geweiht wurde die evangelisch-lutherische St. Urbankapelle im Jahr 1515. Um 1700 wurde der Fachwerkoberstock erneuert. Eine Erweiterung erfolgte im frühen 19. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt auch der Dachreiter.<ref name="Denkmaltopographie" /> Die aus dem 20. Jahrhundert stammende Orgel kommt aus der Werkstatt des Orgelbauers Albrecht Frerichs.
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Atzenhausen | Dahlenrode | Dramfeld | Klein Wiershausen | Lemshausen | Mengershausen | Obernjesa | Rosdorf | Settmarshausen | Sieboldshausen | Volkerode