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Lektürehilfe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Lektürehilfen (auch Lektüreschlüssel) sind Bücher, die dem umfassenderen Verständnis und der besseren Interpretation von literarischen Werken dienen. Sie enthalten grundsätzlich eine Zusammenfassung der Inhalte und Informationen zu den wesentlichen Gesichtspunkten des jeweiligen Werkes.

Viele Lektürehilfen richten sich an Schüler und Lehrer und erscheinen zu häufig gelesenen Titeln des Literaturunterrichts.

Bekannte Reihen

Weitere Hilfsmittel

Umfassender, da nicht nur auf literarische Werke bezogen, sind Lernhilfen und Unterrichtsmodelle, die auch von vielen weiteren Verlagen fachbezogen produziert werden.

Fremdsprachige Reihen

Im französischen Sprachraum sind Lektürehilfen in den oberen Schulklassen weit verbreitet. Die Reihen unterscheiden sich untereinander deutlich, sodass in der Regel nur ein Augenschein hilft. Oft sind Textauszüge mit Verweisen auf ähnliche Motive oder Konstruktionen bei anderen Autoren versehen; oder es werden historische Daten oder Worterklärungen beigefügt. Beliebt sind ebenfalls Zitate oder Bezüge jüngerer Autoren zum besprochenen Hauptwerk. Vorgefertigte Fragestellungen erleichtern den Lehrkräften die Arbeit und den Schülern das Lernen. Beispiele: die Reihe Balises im Verlag (Fernand) Nathan<ref>Teilweise identisch mit früheren Ausgaben der Klett Lektürehilfen, die durch ein deutsches Vorwort und ein- oder zweisprachige Worterklärungen (Vokabeln) ergänzt sind.</ref>; oder die Reihe Profil im Verlag Hatier; beide Reihen mit zahlreichen Untergruppen, je nachdem, ob eher ein Autor im Ganzen oder ein berühmtes Werk vorgestellt wird, oder ob die Unterreihe abschlussbezogen definiert ist (z. B. Profil-Bac, zur Vorbereitung auf das Abitur).

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

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