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Leighton Rees

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Zur Person
Vollständiger Name Leighton Thomas Rees
Spitzname Marathon Man
Nation WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg{{#ifeq:|# [[{{{Ziel}}}]]|Wales}}}}
Geburtsdatum 17. Januar 1940
Geburtsort Ynysbwl, Rhondda Cynon Taf, Wales
Sterbedatum 8. Juni 2003
Sterbeort Ynysbwl, Rhondda Cynon Taf, Wales
Wohnort {{{Wohnort}}}
Dartsport
Dart seit 1970er
Wurfhand rechts
Darts {{{Darts}}}
Einlaufmusik {{{Musik}}}
PDC
Aktiv {{{PDC}}}
Tour Card {{{Tour Card}}}
PDC Ranking {{{Weltrangliste}}}
BDO
Aktiv 1976-1991
WDF
Aktiv {{{WDF}}}
Main Ranking {{{WDF-Weltrangliste}}}
Wichtigste Erfolge
Infobox zuletzt aktualisiert: 10. November 2022

Leighton Thomas Rees (* 17. Januar 1940 in Ynysybwl, Wales; † 8. Juni 2003 ebenda) war ein walisischer Dartspieler und erster Weltmeister im Darts.

Werdegang

Anfänge

Leighton Rees besuchte die örtliche Mill Street School in Pontypridd, wo einer seiner Lehrer auf Rees’ Zeugnis vermerkte, dass er nur gut darin wäre, die Sport-Seiten des South Wales Echo zu lesen (engl.: "good only for reading the sports pages of the South Wales Echo"). Nachdem er die Schule im Alter von 15 Jahren verlassen hatte, fand er zunächst Arbeit in einem Motoren-Ersatzteillager; dieser Arbeit ging er über 20 Jahre lang nach, bis er schließlich 1976 als professioneller Dartspieler ins Geschäft einstieg.

Rees fand während dieser Zeit zum Dartsport, bis er 1972 allmählich an Aufmerksamkeit in Wales gewann. Sid Waddell, ehemaliger Kommentator für Sky Sports, war zu dieser Zeit Produzent der Fernsehsendung Indoor League Pub Games Show des Senders Yorkshire Television; seine Rechercheure teilten ihm mit, dass man im Süden der walisischen Täler – welche schnell zur Wiege talentierter Dartspieler wurden – ein Trio herausragender Dartspieler gefunden hatte. Es handelte sich um Tony Ridler aus Newport, Alan Evans aus Rhondda und vor allem Leighton Rees aus Ynysybwl.

Waddell gab allen drei schnell die Chance, im walisischen Fernsehen aufzutreten: Sie enttäuschten nicht, Ridler und Evans warfen beide einige Höchstpunktzahlen von 180 Zählern aus. Doch Leighton Rees stahl ihnen die Show: Bei einem Lagerbier und einer Zigarre erzählte er Moderator Fred Trueman mit seinem bald bekannten trockenen Humor Geschichten darüber, wie er und Alan Evans Erfolge gegen die Engländer erzielen konnten.

Im Folgenden nahm Rees an der News of the World Championship teil, welches zu dieser Zeit den Weltmeisterschaftsturnieren sehr ähnlich war; er ging zwar als Favorit ins Turnier, allerdings war sein berühmter lazy-arm-Wurf an diesem Tag zu fest. Er schied in einer frühen Phase des Turniers aus, sehr zum Missgefallen der zahlreich angereisten Fans. Wiedergutmachung leistete er, als er Teil des walisischen Teams war, welches im Jahr 1977 den allerersten WDF World Cup gewann.

Die neue Weltmeisterschaft

Seine größte Stunde brach 1978 an, als er das erste Embassy World Professional Darts Championship in Nottingham gewann. Als Nummer drei gesetzt, konnte er gegen den Australier Barry Atkinson in Runde eins einen 6-0-Erfolg für sich verbuchen. In der folgenden Runde traf er dann auf seinen guten Freund Alan Evans, der zu dieser Zeit, als Nummer 5 gesetzt, sein Partner im walisischen Team war. Das Spiel ging in die Geschichte ein. Beide Spieler warfen durchschnittlich über 90 Punkte mit drei Darts aus, was damals einmalig war. Evans konnte durch einige 180er früh in Führung gehen, bis Rees das bis dato erste ten dart finish des Turniers auswarf. Rees konnte schließlich durch einen 6:3-Sieg über Evans triumphieren. Der damalige Produktionsleiter der BBC, Nick Hunter, sagte, dass diese Begegnung den Dartsport allen ihren Erwartungen gerecht werden ließ. Er etablierte es in den folgenden Jahren als eine Größe im nationalen Fernsehen.

Im Halbfinale spielte er gegen den entschlossenen US-Amerikaner Nicky Virachkul. Rees erkämpfte sich schließlich ein 8-7, legte hierbei aber ganz neue, kämpferische Qualitäten an den Tag, so dass er im Finale gegen den stark eingeschätzten John Lowe antreten konnte. Er erreichte wieder einen Durchschnitt von über 90 Punkten, so dass er schließlich einen 11-7-Sieg erringen konnte – den einzigen Weltmeisterschaftstitel seiner Karriere.

1979 erreichte Rees erneut das Finale. Wieder hatte er Evans auf seinem Weg bis dorthin besiegen können. Dieses Mal verlor er allerdings mit 0:5 gegen John Lowe. Daraufhin konnte er nur 1980 noch einmal ein Viertelfinale erreichen, 1981 kam er unter die letzten 16. 1982, 1983, 1985 und 1990 schied er sogar jeweils in der ersten Runde aus. Trotzdem sorgten seine Auftritte fast immer für ausverkaufte Hallen, und er blieb einer der beliebtesten Dartspieler, da er neben John Lowe, Eric Bristow, Jocky Wilson, Cliff Lazarenko und später Phil Taylor sowie Raymond van Barneveld maßgeblich dazu beigetragen hat, dass Dart ein vergleichsweise beliebter Sport geworden ist.

Leben

1980 heiratete Leighton Rees die Kalifornierin Debbie in Las Vegas, während er dort an einem Turnier teilnahm. Gemeinsam kehrten sie nach Ynysybw zurück. Rees verstarb am 8. Juni 2003. In Ynysybwl wurde eine Straße nach ihm benannt, die Leighton Rees Close.

Weltmeisterschaftsresultate

BDO

  • 1978: Sieger (11:7-Sieg gegen England{{#ifeq:#{{#ifeq:#|#|| [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:#|#|England}}|{{#if:|{{{2}}}|England}}}}]]}} John Lowe)
  • 1979: Finale (0:5-Niederlage gegen England{{#ifeq:#{{#ifeq:#|#|| [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:#|#|England}}|{{#if:|{{{2}}}|England}}}}]]}} John Lowe)
  • 1980: Viertelfinale (1:3-Niederlage gegen England{{#ifeq:#{{#ifeq:#|#|| [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:#|#|England}}|{{#if:|{{{2}}}|England}}}}]]}} Bobby George)
  • 1981: 2. Runde (1:2-Niederlage gegen WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg{{#ifeq:#|#|| {{#if:|[[{{{Ziel}}}]]|Wales}}}} Ceri Morgan)
  • 1982: 1. Runde (0:2-Niederlage gegen SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg{{#ifeq:#|#|| {{#if:|[[{{{Ziel}}}]]|Schottland}}}} Angus Ross)
  • 1983: 1. Runde (0:2-Niederlage gegen England{{#ifeq:#{{#ifeq:#|#|| [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:#|#|England}}|{{#if:|{{{2}}}|England}}}}]]}} Cliff Lazarenko)
  • 1985: 1. Runde (1:2-Niederlage gegen Australien{{#ifeq:#{{#ifeq:#|#|| [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:#|#|Australien}}|{{#if:|{{{2}}}|Australien}}}}]]}}{{#ifeq: 0 | 0 |
 {{#ifeq: @@ | @{{#if:trim|}}@ 
   | 
   | 
 }}

}} Russell Stewart)

  • 1987: 1. Runde (0:3-Niederlage gegen England{{#ifeq:#{{#ifeq:#|#|| [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:#|#|England}}|{{#if:|{{{2}}}|England}}}}]]}} Mike Gregory)
  • 1990: 1. Runde (0:3-Niederlage gegen England{{#ifeq:#{{#ifeq:#|#|| [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:#|#|England}}|{{#if:|{{{2}}}|England}}}}]]}} Eric Bristow)

Turnierergebnisse

Turnier 1970 ...... 1974 1975 1976 1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986 1987 1988 1989 1990 1991
BDO-Major-Turniere
Weltmeisterschaft nicht ausgetragen S F VF AF 1R 1R n/q 1R n/q 1R n/q 1R n/q
Butlins Grand Masters nicht ausgetragen ? S ? F ? AF ? n/t nicht ausgetragen
British Professional nicht ausgetragen VF 1R AF 1R 1R n/q F VF nicht ausgetragen
British Matchplay nicht ausgetragen HF HF VF VF F VF n/t kein Major-Turnier
World Masters n/a n/t 1R n/t 2R 1R 2R 1R VF 2R nicht teilgenommen
WDF-Platin-/Major-Turniere
{{#if:trim|News of the World Ch'ship}} HF n/q VR n/q F nicht für Endrunde qualifiziert n/a
WDF World Cup nicht ausgetragen S n/a AF n/a 3R n/a 3R n/a AF n/a 1R n/a VF n/a 3R
WDF Europe Cup nicht ausgetragen VF n/a AF n/a n/t n/a F n/a n/t n/a n/a n/t n/a
Karrierestatistiken
Jahresendplatzierung keine Weltrangliste ? 3 3 4 11 7 unbekannt
Legende zu den Turnierergebnissen
n/t
n/q
n/a
nicht teilgenommen
nicht qualifiziert
nicht ausgetragen
#R Aus in jeweiliger Runde GP Aus in der Gruppenphase AF Aus im Achtelfinale
VF Aus im Viertelfinale HF Aus im Halbfinale F Finale verloren S Turniersieger

Titel

BDO

WDF

  • WDF-Cups
  • Weitere
    • Cleveland Extravaganza: (1) 1978
    • Colorado Open: (1) 1979
    • Golden Gate Classic: (1) 1981

Sonstige

Weblinks

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