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Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 2011

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31. Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften
Das Logo der 31. Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften
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Palais Omnisports de Paris-Bercy
Palais Omnisports de Paris-Bercy
Palais Omnisports de Paris-Bercy
Stadt FrankreichDatei:Flag of France.svg Paris, Frankreich
Stadion Palais Omnisports de Paris-Bercy
Teilnehmende Länder 46 (gemeldet)<ref name=melderekord/>
Teilnehmende Athleten gemeldet 630<ref name=melderekord/>
(284 ♀ und 346 ♂)
Wettbewerbe 26
Eröffnung 4. März 2011
Schlusstag 6. März 2011
Chronik
Turin 2009 Göteborg 2013
Medaillenspiegel
(Endstand nach 26 Entscheidungen)<ref>Quelle nicht verfügbar, da Daten zu vergangenen Meisterschaften bei european-athletics.org verschwunden sind.</ref>
Platz Nation Gold Silber Bronze Gesamt
1 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 5 5 2 12
2 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 5 2 5 12
3 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 3 4 3 10
4 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien & NI 3 4 2 9
5 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 2 2 1 5
6 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 2 1 1 4
7 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 2 1 0 3
8 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 1 2 1 4
9 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal 1 1 0 2
UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine 1 1 0 2
...
Gesamt 26 26 26 78
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 31. Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften wurden vom 4. bis 6. März 2011 im Palais Omnisports de Paris-Bercy ausgetragen. Damit fand sie zum zweiten Mal nach 1994 in Paris und zum insgesamt fünften Mal in Frankreich statt. Medaillen wurden in 26 Wettbewerben vergeben.

Bewerbungen um den Austragungsort

Neben Paris hatten Apeldoorn (Niederlande), Göteborg (Schweden) und Leipzig (Deutschland) Interesse an der Austragung der Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften bekundet.<ref>European Athletics: Successful Bidding Seminar for future events held in Lausanne, Inhalte nicht mehr abrufbar, kein Archivlink auffindbar am 7. Oktober 2024 (englisch), 13. März 2007</ref> Während Paris sich schließlich durchsetzte, erhielt der letzte verbliebene Gegenkandidat Göteborg den Zuschlag für die Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 2013.<ref>leichtathletik.de: Hallen-EM 2011 in Paris, 15. Oktober 2007</ref>

Im Palais Omnisports de Paris-Bercy hatten in der Vergangenheit bereits mehrere internationale Leichtathletikwettbewerbe stattgefunden: die Hallenweltspiele 1985, die Halleneuropameisterschaften 1994 und die Hallenweltmeisterschaften 1997.

Teilnehmer

Mit insgesamt 630 Athleten (346 Männer und 284 Frauen) aus 46 Nationen wurde ein neuer Melderekord erreicht.<ref name=melderekord>European Athletics: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (englisch), 28. Februar 2011</ref> Von den 50 nationalen Mitgliedsverbänden der European Athletic Association waren außer Andorra, Liechtenstein, Luxemburg und Montenegro alle mit mindestens einem Teilnehmer vertreten.

Der Deutsche Leichtathletik-Verband meldete 38 Athleten, von denen drei ihre Teilnahme vor Beginn der Wettbewerbe verletzungsbedingt absagten.<ref>leichtathletik.de: DLV-Team mit 38 Athleten zur Hallen-EM, 28. Februar 2011</ref><ref>leichtathletik.de: Martin Keller fällt aus, 4. März 2011</ref> Der Österreichische Leichtathletik-Verband entsandte eine zehnköpfige Mannschaft,<ref>oelv.at: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Junges ÖLV-Team reist mit viel Energie zur Hallen-EM nach Paris (Memento vom 20. September 2011 im Internet Archive), 1. März 2011</ref> Swiss Athletics nominierte sieben Athleten.<ref>swiss-athletics.ch: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Drei Finalplätze wären das Optimum (Memento vom 12. Juli 2011 im Internet Archive), 1. März 2011</ref>

Ergebnisse Männer

60 m

Datei:60 m men Paris 2011.jpg
Die drei Medaillengewinner Dwain Chambers, Christophe Lemaitre und Francis Obikwelu (v. l. n. r.)

Datum: 6. März, 16:55 Uhr

Francis Obikwelu siegte im Finale überraschend über die Favoriten Dwain Chambers und Christophe Lemaitre. In der Geschichte der Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften wurde er damit zum ältesten Titelgewinner in dieser Disziplin sowie zum ersten portugiesischen Medaillengewinner im Sprintbereich.<ref>European Athletics: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Obikwelu snatches shock gold (Memento vom 10. März 2011 im Internet Archive) (englisch), 6. März 2011</ref>

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Im Halbfinale ausgeschieden: Pascal Mancini (SUI), 6,67 s
Im Vorlauf ausgeschieden: Christian Blum (GER), 6,80 s

400 m

Datei:Leslie Djhone Paris 2011.jpg
Der spätere Sieger Leslie Djhone (links) in seinem Halbfinallauf
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Leslie Djhone FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 45,54 NR, EL
2 Thomas Schneider DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 46,42
3 Richard Buck Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 46,62
4 Dmitri Burjak RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 46,70 SB
5 Richard Strachan Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 46,74
6 Yoann Décimus FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 46,91

Datum: 5. März, 17:45 Uhr

Leslie Djhone übernahm am Ende der ersten Runde die Führung und setzte sich klar durch. Thomas Schneider überholte auf der Zielgeraden die sehr schnell gestarteten Briten und sicherte sich überraschend die Silbermedaille.<ref>leichtathletik.de: Thomas Schneider überrascht als Zweiter, 5. März 2011</ref>

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Im Halbfinale ausgeschieden: Clemens Zeller (AUT), 47,35 s; David Gollnow (GER), 48,07 s

800 m

Datei:Lewandowski Kszczot Paris 2011.jpg
Marcin Lewandowski (links) und Adam Kszczot feierten einen polnischen Doppelsieg.

Datum: 6. März, 15:45 Uhr

Luis Alberto Marco kam in der dritten Runde zu Fall. Beim Ausweichen verletzte sich Robin Schembera und gab das Rennen vorzeitig auf. Im Schlussspurt musste sich Marcin Lewandowski seinem Landsmann Adam Kszczot geschlagen geben.<ref>leichtathletik.de: Robin Schembera steigt aus, 6. März 2011</ref>

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Im Vorlauf ausgeschieden: Andreas Rapatz (AUT), 1:49,96 min; Raphael Pallitsch (AUT), 1:52,19 min

1500 m

Datum: 6. März, 16:20 Uhr

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Im Vorlauf ausgeschieden: Florian Orth (GER), 3:47,47 min; Christoph Lohse (GER), 3:48,52 min; Andreas Vojta (AUT), 3:49,24 min

3000 m

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mo Farah Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 7:53,00
2 Hayle İbrahimov AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg AZE 7:53,32
3 Halil Akkaş TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 7:54,19
4 Andrew Baddeley Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 7:54,49 SB
5 Jesús España SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 7:54,66
6 Rui Silva PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 7:59,49
7 Yohan Durand FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 8:02,40
8 Florian Carvalho FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 8:02,92

Datum: 5. März, 16:50 Uhr

Mo Farah verteidigte seinen Titel im 3000-Meter-Lauf erfolgreich. Seine Siegerzeit war fast 13 Sekunden langsamer als vor zwei Jahren in Turin. Dahinter holte Hayle İbrahimov die erste Medaille bei Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften überhaupt für Aserbaidschan.<ref>European Athletics: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Farah fires to second gold (Memento vom 7. März 2011 im Internet Archive) (englisch), 5. März 2011</ref>

60 m Hürden

Datei:Adrien Deghelt Paris 2011.jpg
Adrien Deghelt feierte den bislang bedeutendsten Erfolg seiner Karriere.

Datum: 4. März, 18:50 Uhr

Der Führende der europäischen Jahresbestenliste Petr Svoboda siegte vor dem Vizeeuropameister im 110-Meter-Hürdenlauf Garfield Darien und dem Überraschungsdritten Adrien Deghelt. Svoboda blieb damit auch in seinem siebten Finale der Saison ungeschlagen.<ref>European Athletics: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Redemption for Svoboda as the Czech takes 60m hurdles gold (Memento vom 5. März 2011 im Internet Archive) (englisch), 4. März 2011</ref>

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Im Halbfinale ausgeschieden: Tobias Furer (SUI), 7,93 s; Manuel Prazak (AUT), 7,98 s

4 × 400 m Staffel

Datei:Yoann Décimus Paris 2011.jpg
Yoann Décimus führte die französische Staffel als Schlussläufer zum Sieg.

Datum: 6. März, 17:40 Uhr

Hochsprung

Datei:Ivan Ukhov Paris 2011.jpg
Iwan Uchow wurde seiner Favoritenrolle gerecht.

Datum: 5. März, 14:30 Uhr

Titelverteidiger und Hallenweltmeister Iwan Uchow stellte seine Weltjahresbestleistung ein und siegte wie erwartet. Jaroslav Bába errang die Silbermedaille vor dem höhengleichen Alexandr Schustow aufgrund der geringeren Anzahl von Fehlversuchen.<ref>European Athletics: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ukhov defends his high jump title (Memento vom 7. März 2011 im Internet Archive) (englisch), 5. März 2011</ref>

Stabhochsprung

Datei:Renaud Lavillenie Paris 2011.jpg
Sieger Renaud Lavillenie

Datum: 5. März, 15:45 Uhr

Sportlicher Höhepunkt des zweiten Wettkampftages war der nationale Hallenrekord Renaud Lavillenies, mit dem er auch seine Freiluftbestleistung übertraf. Nachdem er mit 5,81 m bereits als Sieger feststand, übersprang er 5,91 m im dritten und 6,03 m im ersten Versuch. Danach versuchte er sich unter den Augen des Weltrekordinhabers Serhij Bubka (6,15 m) noch dreimal vergeblich an 6,16 m.<ref>European Athletics: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lavillenie acclaimed by his adoring public (Memento vom 7. März 2011 im Internet Archive) (englisch), 5. März 2011</ref>

Weitsprung

Datum: 5. März, 16:25 Uhr

Titelverteidiger und Halleneuroparekordhalter Sebastian Bayer ging im zweiten Versuch mit 8,10 m in Führung und steigerte sich im vierten Versuch noch um sechs Zentimeter. Dreisprungspezialist Teddy Tamgho verpasste eine Medaille nur knapp.<ref>leichtathletik.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sebastian Bayer gelingt Titelverteidigung (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive), 5. März 2011</ref>

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
In der Qualifikation ausgeschieden: Nils Winter (GER), 7,61 m

Dreisprung

Datei:Teddy Tamgho Paris 2011.jpg
Teddy Tamgho sprang zum dritten Mal in seiner Karriere einen Hallenweltrekord.

Datum: 6. März, 16:25 Uhr

Hallenweltmeister Teddy Tamgho steigerte seinen eigenen Weltrekord im zweiten Versuch um einen Zentimeter auf 17,92 m. Dieselbe Weite sprang er im vierten Versuch noch einmal. Titelverteidiger Fabrizio Donato blieb trotz zweimaliger Verbesserung seines eigenen nationalen Rekords nur der zweite Platz.<ref>European Athletics: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tamgho on cloud 17.92 (Memento vom 9. März 2011 im Internet Archive) (englisch), 6. März 2011</ref>

Kugelstoßen

Datum: 4. März, 17:30 Uhr

Favorit Ralf Bartels übernahm in seinem zweiten Versuch mit 20,80 m die Führung und gab sie bis zum Ende nicht mehr ab. Im vierten Versuch steigerte er sich noch auf 21,16 m. Vier seiner fünf gültigen Versuche im Finale stieß er weiter als alle seine Konkurrenten. David Storl, der Bartels in der Vorwoche bei den Deutschen Meisterschaften noch geschlagen hatte, sorgte für einen deutschen Doppelsieg.<ref>leichtathletik.de: DLV-Kugelstoßer mit grandiosem Doppelerfolg, 4. März 2011</ref> Marco Fortes (20,34 m) und Nedžad Mulabegović (20,05 m) hatten in der Qualifikation nationale Hallenrekorde gestoßen. Mulabegović konnte sich im Finale noch einmal deutlich steigern.

Siebenkampf

Datei:Nadir El Fassi Paris 2011.jpg
Nadir El Fassi gewann die Silbermedaille.

Datum: 5.–6. März

Andrej Krautschanka gewann mit persönlicher Bestleistung vor Nadir El Fassi, der sich im abschließenden 1000-Meter-Lauf noch vom vierten auf zweiten Rang vorschob. Der frühere Olympiasieger und Weltmeister im Zehnkampf, Roman Šebrle, sicherte sich als Dritter seine insgesamt 18. Medaille bei internationalen Meisterschaften. Am Ende hatte er lediglich drei Punkte Vorsprung auf Eelco Sintnicolaas, der einen nationalen Rekord erzielte.<ref>European Athletics: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Krauchanka takes gold at last (Memento vom 9. März 2011 im Internet Archive) (englisch), 6. März 2011</ref> Die besten Einzelleistungen gelangen Ingmar Vos im 60-Meter-Lauf und im 60-Meter-Hürdenlauf, Darius Draudvila im Weitsprung, Wassili Charlamow im Kugelstoßen, El Fassi im Hochsprung und im 1000-Meter-Lauf und Sintnicolaas im Stabhochsprung.

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Platz 10: Roland Schwarzl (AUT), 5846 Punkte SB; Platz 15: Dominik Distelberger (AUT), 4135 Punkte (nach fünf Disziplinen verletzt aufgegeben)<ref>oelv.at: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hallen-EM Siebenkampf: Roland Schwarzl schafft zehnten Rang und sieben neue Saisonbestleistungen: „Zufrieden und völlig platt!“ (Memento vom 4. Januar 2012 im Internet Archive), 6. März 2011</ref>

Ergebnisse Frauen

60 m

Datei:Ryemyen Povh Paris 2011.jpg
Olessja Powch (rechts) und Marija Rjemjen holten Gold und Silber.

Datum: 6. März, 16:40 Uhr

Mit der Einstellung ihrer europäischen Jahresbestleistung siegte Olessja Powch vor ihrer Landsfrau Marija Rjemjen und der Silbermedaillengewinnerin von 2009, Ezinne Okparaebo.<ref>European Athletics: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Faultless display from Povh (Memento vom 7. März 2011 im Internet Archive) (englisch), 6. März 2011</ref>

400 m

Datum: 5. März, 17:30 Uhr

Die früher vor allem als Weitspringerin erfolgreiche Denisa Rosolová gewann mit persönlicher Bestleistung die Goldmedaille vor der früheren Hallenweltmeisterin Olesja Krasnomowez.<ref>leichtathletik.de: Janin Lindenberg Fünfte - Denisa Rosolova siegt, 5. März 2011</ref>

800 m

Datum: 6. März, 16:00 Uhr

Gold und Bronze gingen zunächst an die beiden Russinen Jewgenija Sinurowa und Julija Russanowa. Beide wurden später wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien gesperrt.<ref>Leichtathletik-Doping: Doping: Drei russische Leichtathletinnen gesperrt. In: Die Welt. 3. Juli 2012, abgerufen am 12. Mai 2024.</ref><ref>Silke Bernhart: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. In: Deutscher Leichtathletik-Verband, 27. Februar 2013.</ref>

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Im Halbfinale ausgeschieden: Jana Hartmann (GER), 2:02,65 min

1500 m

Datum: 5. März, 17:15 Uhr

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Im Vorlauf ausgeschieden: Jennifer Wenth (AUT), 4:16,74 min

3000 m

Datum: 6. März, 15:15 Uhr

Neun Jahre nachdem sie als Drittplatzierte im 1500-Meter-Lauf bei den Commonwealth Games 2002 in Manchester ihre bislang einzige internationale Medaille gewonnen hatte, gewann die bereits 37 Jahre alte Helen Clitheroe überraschend den 3000-Meter-Lauf. 300 Meter vor dem Ziel übernahm sie die Führung und verteidigte sie auf der Zielgeraden knapp vor Olesja Syrewa.<ref>European Athletics: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Clitheroe proves old ones are the best (Memento vom 9. März 2011 im Internet Archive) (englisch), 6. März 2011</ref> Syrewa wurde nachträglich wegen Dopingbetrugs gesperrt und musste die Silbermedaille abgeben.<ref>Christian Fuchs: Olesya Syreva verliert Hallen-EM-Silber, www.leichtathletik.de 4. Februar 2013</ref>

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Regionen:
Im Vorlauf ausgeschieden: Silvia Weissteiner (ITA), 9:19,96 min SB

60 m Hürden

Datum: 4. März, 18:40 Uhr

Caroline Nytra entschied das Finale im Fotofinish vor Tiffany Ofili für sich. Ihr Vorsprung betrug eine Tausendstelsekunde (7,793 zu 7,794 s).<ref>leichtathletik.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Flash-News des Tages (Memento vom 10. März 2011 im Internet Archive), 5. März 2011</ref> Während Nytra ihre persönliche Bestleistung um neun Hundertstelsekunden unterbot, erzielte Ofili einen britischen Hallenrekord. Die als Führende der europäischen Jahresbestenliste in die Wettkämpfe gegangene Norwegerin Christina Vukicevic lief ebenfalls einen nationalen Hallenrekord und wurde Dritte.

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Im Halbfinale ausgeschieden: Cindy Roleder (GER), 8,06 s; Lisa Urech (SUI), 8,06 s; Nadine Hildebrand (GER), 8,23 s
Im Vorlauf ausgeschieden: Clélia Reuse (SUI), 8,24 s; Beate Schrott (AUT), 8,25 s

4 × 400 m Staffel

Datei:Russia 4 x 400 m Paris 2011.jpg
Xenija Wdowina, Xenija Sarodina, Jelena Migunowa und Olesja Krasnomowez (v. l. n. r.) bildeten die siegreiche russische Staffel.

Datum: 6. März, 17:15 Uhr

Hochsprung

Datum: 6. März, 15:30 Uhr

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
In der Qualifikation ausgeschieden: Marie-Laurence Jungfleisch (GER), 1,89 m; Beatrice Lundmark (SUI), 1,85 m

Stabhochsprung

Datum: 6. März, 15:00 Uhr

Kristina Gadschiew leistete sich als einzige Springerin bis 4,65 m keinen Fehlversuch, konnte sich danach jedoch nicht weiter steigern. Silke Spiegelburg und Anna Rogowska bewältigten 4,75 m jeweils im zweiten Versuch. Mit übersprungenen 4,80 m sicherte sich Rogowska anschließend den Sieg, bevor sie den polnischen Landesrekord noch auf 4,85 m verbesserte.<ref>leichtathletik.de: Silber und Bronze für DLV-Stabhochspringerinnen, 6. März 2011</ref>

Weitsprung

Datei:Darya Klishina Paris 2011.jpg
Darja Klischina siegte mit einem Zentimeter Vorsprung auf Naide Gomes.

Datum: 6. März, 14:50 Uhr

Die zweifache Hallenwelt- und europameisterin Naide Gomes ging im ersten Versuch mit 6,67 m in Führung und steigerte sich im vierten Versuch auf 6,79 m. Im fünften Versuch übertraf Darja Klischina sie um einen Zentimeter und sicherte sich so den Sieg.<ref>O Jogo: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Naide Gomes conquista prata no salto em comprimento (Memento vom 9. März 2011 im Internet Archive) (portugiesisch), 7. März 2011</ref>

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
In der Qualifikation ausgeschieden: Michelle Weitzel (GER), 6,44 m; Nadja Käther (GER), 6,36 m

Dreisprung

Datum: 5. März, 14:45 Uhr

Siegerin Simona La Mantia gewann als erst zweite Italienerin eine Dreisprungmedaille bei Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften und übernahm die Führung in der Weltjahresbestenliste. In der Qualifikation waren die Deutsche Katja Demut und die Griechin Paraskeví Papahrístou, die als Erst- und Drittplatzierte der europäischen Jahresbestenliste in den Wettbewerb gegangen waren, überraschend ausgeschieden.<ref>European Athletics: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />La Mantia lands triple jump gold (Memento vom 7. März 2011 im Internet Archive) (englisch), 5. März 2011</ref>

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
In der Qualifikation ausgeschieden: Katja Demut (GER), 13,81 m

Kugelstoßen

Datum: 5. März, 14:20 Uhr

Die Europameisterschaftsdritte im Freien, Anna Awdejewa, setzte sich gegen die Führende der europäischen Jahresbestenliste, Christina Schwanitz, und Außenseiterin Josephine Terlecki durch. Terlecki steigerte ihre persönliche Bestleistung, die sie am Vortag in der Qualifikation aufgestellt hatte, im Finale um acht Zentimeter.<ref>leichtathletik.de: Silber und Bronze für DLV-Kugelstoßerinnen, 5. März 2011</ref>

Fünfkampf

Datei:Austra Skujyte Paris 2011.jpg
Austra Skujytė wurde in der letzten Disziplin vom ersten Platz verdrängt.

Datum: 4. März

Antoinette Nana Djimou Ida errang überraschend die Goldmedaille vor der nach vier Disziplinen in Führung liegenden Austra Skujytė. Obwohl diese als die bessere 800-Meter-Läuferin der beiden galt, brach sie in der abschließenden Disziplin vollkommen ein und fiel auf den zweiten Rang zurück.<ref>European Athletics: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nana Djimou’s dreams come true (Memento vom 9. März 2011 im Internet Archive) (englisch), 5. März 2011</ref> Die besten Einzelleistungen gelangen Nana Djimou Ida im 60-Meter-Hürdenlauf und im Weitsprung, Skujytė im Kugelstoßen, Remona Fransen im Hochsprung sowie Zuzana Hejnová im 800-Meter-Lauf.

Abkürzungen

  • WR: Weltrekord (world record)
  • NR: nationaler Rekord (national record)
  • CR: Meisterschaftsrekord (championship record)
  • PB: persönliche Bestleistung (personal best)
  • SB: Saisonbestleistung (season best)
  • WL: Weltjahresbestleistung (world leading)
  • EL: europäische Jahresbestleistung (European leading)
  • DNS: Wettbewerb nicht angetreten (did not start)
  • DNF: Wettbewerb nicht beendet (did not finish)

Bestmarken beziehen sich auf Leistungen in der Halle. Gleichheitszeichen (=) kennzeichnen die Einstellung einer Leistung.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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