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Lefortowo-Gefängnis

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Datei:Moscow Lefortovo Prison 03-2016.jpg
Lefortowo-Gefängnis (2016)

Das Lefortowo-Gefängnis ist ein Untersuchungsgefängnis im Stadtteil Lefortowo in Moskau, das dem FSB untersteht.

Es besteht seit 1881 und war 2005 dem Justizministerium der Russischen Föderation unterstellt worden. In der Sowjetunion war das Gefängnis als Folterstätte des KGB und seiner Vorgänger berüchtigt. Michail Woslenski, Dolmetscher bei den Nürnberger Prozessen und Historiker, beschreibt in seinem Buch Das Geheime wird offenbar. Moskauer Archive erzählen. 1917–1991, dass es im Lefortowo-Gefängnis einen überdimensionierten Fleischwolf gab, mit dem die Leichen der Opfer zu Brei zerstoßen und anschließend im städtischen Abwassersystem entsorgt wurden.<ref>Globalsecurity.org: Lefortovo</ref><ref>Michail Sergejewitsch Woslenski: Das Geheime wird offenbar. Moskauer Archive erzählen. 1917–1991. Langen Müller, München 1995. ISBN 3-7844-2536-4.</ref>

Heute ist es auch offiziell wieder dem KGB-Nachfolgedienst FSB unterstellt, 2025 hob ein Gesetz die seit 2006 bestehende Unterstellung unter das Justizministerium auf und wies das Lefortowo-Gefängnis neben anderen Haftorten dem Inlandsgeheimdienst zu.<ref>The Moscow Times: Russian Lawmakers Greenlight Restoration of FSB-Run Prison Network. 9. Juli 2025, abgerufen am 16. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bekannte Insassen

Ab 1953

Ab 1953, dem Todesjahr Stalins, waren unter anderen folgende bekannten Personen im Lefortowo-Gefängnis inhaftiert:

Nach dem Untergang der Sowjetunion

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 55° 45′ 42,4″ N, 37° 42′ 18,5″ O

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