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Lee Seung-hoon (Eisschnellläufer)

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Lee Seung-hoon Vorlage:SportPicto
Lee Seung-hoon, 2012
Nation Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea
Geburtstag 6. März 1988 (38 Jahre)
Geburtsort SeoulKorea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea
Karriere
Disziplin Eisschnelllauf
Verein Shinmok High School<ref name="Lee_2005">쇼트트랙 첫날부터 金싹쓸이. Dong-a Ilbo, 12. März 2005, abgerufen am 22. September 2022.</ref>
Korea National Sport University (KNSU)<ref>Sports University Students Get 5 Medals in Vancouver. The Korea Times, 3. März 2010, abgerufen am 22. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="Lee_Seung_isu">Lee Seung-Hoon Biographies SS. ISU, abgerufen am 22. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Korean Air (business club)<ref name="Lee_Seung_Air">Korean Air to set up mens speed skating team. The Korea Times, 28. Februar 2011, abgerufen am 22. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
→ IHQ (Ko, business club)<ref name="Lee_Seung_isu" /><ref name="Lee_S">'빙속' 이승훈, IHQ 입단…이규혁 감독과 '의기투합'. SBS, 28. September 2021, abgerufen am 22. September 2022.</ref>
Trainer Park Sae-woo (ST : National)<ref>쇼트트랙 대표팀 코치에 박세우.송재근. Yonhap, 6. November 2007, abgerufen am 22. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>이승훈, 신발 빌려 신고 시작 7개월만에 ‘은빛 질주’. Kyunghyang Shinmun, 15. Februar 2010, abgerufen am 22. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Baek Kuk-Kun (ST : KNSU)<ref>“아들을 꼭 껴안아 주고싶다”. The Korea Herald, 24. Februar 2010, abgerufen am 22. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Kwon Soon-chun (SS : National)<ref name="Lee_Seung_Air" />
Bob de Jong (SS : National)<ref>Olympic mass start speed skating champ hoping to reunite with Dutch coach. Yonhap, 2. März 2018, abgerufen am 22. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Jeon Myeong-gyu (SS : Personal_KNSU)<ref>이승훈 선수가 본 ‘전명규’ 어땠나...“잘못 알려진 부분 많아”. sisunnews.co.kr, 20. Februar 2018, abgerufen am 22. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>한국 쇼트트랙과 '전명규의 유산'. tvdaily, 6. Februar 2018, abgerufen am 22. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Lee Kyu-hyeok (SS : IHQ)<ref name="Lee_Seung_isu" /><ref name="Lee_S" />
Nationalkader seit 2005 (shorttrack Weltcup Peking)<ref>Lee Seung-Hoon Biographies SS. sochi2014.arch.articul.ru, abgerufen am 22. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="Lee_2005" />
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 2 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 3 × Goldmedaille 4 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
Teamweltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
AM-Medaillen 3 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Asienspiele 7 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Universiade 4 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Vorlage:MedaillenSportartVorlage:MedaillenSportart
 Olympische Winterspiele
Gold 2010 Vancouver 10.000 m
Silber 2010 Vancouver 5000 m
Silber 2014 Sotschi Teamverfolgung
Gold 2018 Pyeongchang Massenstart
Silber 2018 Pyeongchang Teamverfolgung
Bronze 2022 Peking Massenstart
 Einzelstreckenweltmeisterschaften
Silber 2011 Inzell 5000 m
Silber 2013 Sotschi Teamverfolgung
Bronze 2015 Heerenveen Teamverfolgung
Gold 2016 Kolomna Massenstart
Silber 2025 Hamar Massenstart
Datei:ISU.svg EinzelstreckenasienmeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Gold 2010 Obihiro 1500 m
Gold 2010 Obihiro 5000 m
Gold 2010 Obihiro 10.000 m
Gold 2011 Harbin 1500 m
Gold 2011 Harbin 5000 m
Gold 2011 Harbin 10.000 m
Silber 2011 Harbin 500 m
Gold 2012 Astana 5000 m
Gold 2012 Astana 10.000 m
Gold 2013 Changchun 5000 m
Gold 2013 Changchun 10.000 m
Silber 2013 Changchun 1500 m
 Winter-Asienspiele
Gold 2011 Almaty 5000 m
Gold 2011 Almaty 10000 m
Gold 2011 Almaty Massenstart
Silber 2011 Almaty Mannschaftsverfolgung
Gold 2017 Sapporo 5000 m
Gold 2017 Sapporo 10000 m
Gold 2017 Sapporo Massenstart
Gold 2017 Sapporo Mannschaftsverfolgung
Silber 2025 Harbin Mannschaftsverfolgung
 Universiade
Gold 2007 Turin 5000-m-Staffel
Silber 2007 Turin 1000 m
Silber 2007 Turin 3000 m
Bronze 2007 Turin 1500 m
Gold 2009 Harbin 1000 m
Gold 2009 Harbin 1500 m
Gold 2009 Harbin 3000 m
Bronze 2009 Harbin 5000-m-Staffel
 Shorttrack-Weltmeisterschaften
Silber 2005 Peking 5000 m Staffel
Bronze 2005 Peking 1500 m
Bronze 2005 Peking 3000 m
Gold 2008 Gangneung 3000 m
Gold 2008 Gangneung 5000 m Staffel
Datei:ISU.svgShorttrack-TeamweltmeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Silber 2005 Chuncheon Team
Bronze 2008 Harbin Team
 Shorttrack-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2005 Belgrad 2000 m Staffel
Platzierungen im Eisschnelllauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 7. November 2009
 Weltcupsiege 12 (davon 10 Einzelsiege)
 Grand-WC 8. (2014/15)
 Gesamt-WC 5000/10000 4. (2012/13)
 Gesamt-WC Massenstart 1. (2014/15, 2016/17)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 5000 Meter 1 0 2
 10000 Meter 0 1 2
 Teamwettbewerb 2 11 4
 Massenstart 9 2 3
letzte Änderung: 16. Juli 2025

Lee Seung-hoon (koreanisch 이승훈; * 6. März 1988 in Seoul) ist ein südkoreanischer Eisschnellläufer, der zuvor als Shorttracker aktiv war. Sein bisher größter Erfolg war der Gewinn der Goldmedaille über 10.000 m bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver, als er olympische Bestleistung lief. Neben einer olympischen Silbermedaille über 5000 m gewann er bei den Asienmeisterschaften im Eisschnelllauf 2010 drei Goldmedaillen.

Karriere

Shorttrack

Lee startete bereits in der Grundschule mit dem Shorttracken und setzte das Training trotz finanzieller Probleme der Eltern über die High School bis zur Universität fort. Seine erste internationale Medaille gewann er bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften 2005 in Peking, als er über 1500 und 3000 m Bronze sowie mit der 5000-Meter-Staffel Silber gewann. Zwei Jahre später nahm er bei der Winter-Universiade 2007 in Turin teil und gewann Silber über die 1000-m- und 3000-m-Distanz sowie die Bronzemedaille über 1500 m. Außerdem gewann er in der 5000-Meter-Staffel die Goldmedaille. Bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften 2008 im südkoreanischen Gangneung gewann er über 3000 m und erneut mit der 5000-Meter-Staffel Gold.

Bei der Winter-Universiade 2009 in Harbin (China) gewann Lee über 1000, 1500 und 3000 m jeweils die Goldmedaille. Er ist damit nach Sung Si-bak, der 2007 fünf Goldmedaillen gewann, der erfolgreichste Shorttracker bei einer Universiade. Außerdem gewann er mit der 5000-Meter-Staffel die Bronzemedaille.<ref>Lee Seung-hoon Becomes Triple Gold Medallist. The Korea Times, 24. Februar 2009, abgerufen am 22. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Da es in Südkorea sehr viele Shorttracker gibt, war der Konkurrenzkampf sehr hoch, sodass Lee trotz sehr guter Leistungen bei den letzten Wettkämpfen überraschend nicht für die südkoreanischen Meisterschaften im April 2009 nominiert wurde. Daraufhin entschloss sich Lee, vom Shorttrack zum Eisschnelllauf zu wechseln, der in Südkorea weniger populär ist.<ref>I Dont Feel the Pain Any More: Vancouvers First Korean Medalist Says. The Korea Times, 14. Februar 2010, abgerufen am 22. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nachdem er in einem Vorentscheid den Favoriten Choi Geun-won besiegt hatte, wurde er ins südkoreanische Nationalteam aufgenommen.

Eisschnelllauf

Seinen ersten größeren Wettbewerb im Eisschnelllauf bestritt Lee bei den Einzelstreckenasienmeisterschaften 2010 im japanischen Obihiro, wo er drei Goldmedaillen über 1500, 5000 und 10.000 m gewann, wobei er jeweils eine persönliche Bestleistung aufstellte.

Nachdem Lee die Olympianorm erfüllt hatte, nahm er bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver teil. Seinen ersten Wettkampf bestritt er über 5000 m, wo er in einer Zeit von 6:16,95 min hinter dem Niederländer Sven Kramer die Silbermedaille gewann. Damit war Lee der dritte südkoreanische Eisschnellläufer, der bei Olympischen Spielen einen Medaillenrang erreichte sowie der erste Asiate überhaupt, der eine olympische Medaille über eine Langstrecke gewann.<ref>Lee Seung-hoon Surprises With 5,000-Meter Silver Medal. The Korea Times, 15. Februar 2010, abgerufen am 22. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Über 10.000 m lief Lee Seung-hoon im fünften von acht Paaren mit einer Zeit von 12:58,55 min olympischen Rekord. Im letzten Paar trat der Niederländer Sven Kramer gegen den Russen Iwan Skobrew an und führte in der Mitte des Rennens mit über vier Sekunden. Bei der Sieben-Kilometer-Marke wurde Kramer allerdings von seinem Trainer in eine falsche Bahn gewiesen und somit später von der Jury disqualifiziert, obwohl er im Ziel Lees Bestzeit noch einmal unterboten hatte. Daraufhin wurde dem Südkoreaner die Goldmedaille zuerkannt.<ref>Trainer schickt Hollands Super-Eisschnellläufer in die falsche Spur. Der Spiegel, 24. Februar 2010, abgerufen am 22. September 2022.</ref>

Bei den siebten Winter-Asienspielen in Astana gewann Lee Seung-hoon die Goldmedaillen über 5000 und 10.000 m sowie Gold im Massenstart. In der Staffel wurde das südkoreanische Team um drei Hundertstel von Japan geschlagen, die einen neuen asiatischen Rekord aufstellten.

Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi war er erneut über 5000 und 10.000 m qualifiziert, konnte seine Erfolge aus Vancouver allerdings nicht wiederholen. Über 10.000 m erreichte er mit einer Zeit von 13:11,68 min den vierten Platz, bevor er schließlich gemeinsam mit Kim Cheol-min und Joo Hyong-jun die Silbermedaille in der Teamverfolgung gewann. Dieselbe Medaille hatte das Trio bereits bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2013 erreicht.

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang gewann er im erstmals bei Olympia ausgetragenen Massenstartrennen die Goldmedaille, nachdem er zuvor bereits Silber in der Teamverfolgung gewann.

Persönliche Bestleistungen

Lee Seung-hoon hält derzeit folgende persönliche Bestzeiten im Eisschnelllauf (Stand: 23. Februar 2018<ref>Lee Seung-hoon in der SpeedSkatingBase</ref>):

  • 500 m: 36,34 s (Calgary, Kanada, 8. März 2015)
  • 1000 m: 1:23,90 min (Seoul, Südkorea, 1. Dezember 2001)
  • 1500 m: 1:44,83 min (Calgary, 3. Dezember 2017)
  • 3000 m: 3:39,43 min (Calgary, 12. August 2012)
  • 5000 m: 6:07,04 min (Calgary, 10. November 2013)
  • 10.000 m: 12:55,54 min (Gangwon, Südkorea, 15. Februar 2018)

Ehrungen (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

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Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Olympiasieger im Massenstart-EisschnelllaufVorlage:Klappleiste/Anfang 2015: Arjan Stroetinga | 2016: Lee Seung-hoon | 2017: Joey Mantia | 2019: Joey Mantia | 2020: Jorrit Bergsma | 2021: Joey Mantia | 2023: Bart Swings | 2024: Bart Swings | 2025: Andrea Giovannini Vorlage:Klappleiste/Ende

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