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Leanderturm

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Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Infobox Leuchtturm+ Der Leanderturm ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=tr|SCRIPTING=Latn|SERVICE=türkisch}}, „Maiden Tower“ oder „Mädchenturm“) ist ein Leuchtturm aus dem 18. Jahrhundert und liegt in Istanbul etwa 180 Meter vor Üsküdar auf einer kleinen Insel im Bosporus. Er gehört zu den Wahrzeichen der Stadt.

Hier soll das eine Ende der großen Kette befestigt worden sein, die angeblich bei den Angriffen auf Byzanz über den Bosporus gespannt wurde. Das andere Ende sei an einem Turm des Mangana-Palastes befestigt gewesen. Es wird allerdings nicht berichtet, wie die Kette an der Wasseroberfläche gehalten wurde. Der etwa 30 Meter<ref>Marianne Mehling (Hrsg.): Knaurs Kulturführer in Farbe Istanbul und Marmarameer. Knaur 1990, ISBN 3-426-26294-0, S. 207</ref> hohe Turm diente im Laufe der Zeit als Leuchtturm, optischer Telegraf, Quarantänestation, Zollhaus, Alterssitz für Seeoffiziere und ein Restaurant. Nach der neusten Restaurierung wurde es zu einem Museum.

Einer alten Legende nach, die wahrscheinlich aus der byzantinischen oder osmanischen Zeit stammt, lebte damals ein Pasha in Istanbul, der die Prophezeiung bekam, dass seine Tochter vergiftet wird und daran stirbt. Also sperrte er das Mädchen in dem Turm auf der Insel ein. Daher kommt auch der Name „Kiz (Mädchen) kulesi (Turm)“. Das Mädchen lebte viele Jahre dort in Sicherheit, aber eines Tages wurde ihr ein Obstkorb gesendet, in dem sich eine Schlange versteckte. Dies wusste aber keiner. Die Schlange biss das Mädchen und sie starb. Die Moral dieser Geschichte ist, dass man der Prophezeiung oder dem Schicksal niemals entkommen kann.

Namensgebung

Die europäische Bezeichnung „Leanderturm“ geht auf den antiken Stoff um Hero und Leander zurück, der nicht im Bosporus, sondern in den Dardanellen lokalisiert ist: Der Überlieferung nach schwamm Leander jede Nacht zu seiner geliebten Hero durch den Hellespont, bis eines Nachts die Fackel, die ihm den Weg wies, erloschen war. Er verlor die Orientierung und ertrank. Als Hero ihren toten Geliebten am Ufer fand, warf sie sich ebenfalls in die Fluten.

Film

Der Turm taucht im Finale des James-Bond-Films Die Welt ist nicht genug auf, wo er Bonds Gegenspielerin Elektra King (Sophie Marceau) als Versteck dient. Allerdings entstanden die Innenaufnahmen mit den Schauspielern an bzw. in einem Nachbau in den Pinewood Studios.

Weblinks

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Einzelnachweise

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