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Le pigeon aux petits pois

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Le pigeon aux petit pois
Pablo Picasso, 1911
Öl auf Leinwand
65 × 54 cm
Musée d’art moderne de la Ville de Paris, Paris (bis 19. Mai 2010)

Link zum Bild
(bitte Urheberrechte beachten)

Le pigeon aux petit pois (deutscher Titel Taube mit grünen Erbsen) ist ein Gemälde von Pablo Picasso.

Geschichte

Das Bild wurde im Jahre 1911 gemalt und ist ein Hauptwerk der kubistischen Periode Picassos.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Picasso and the Typography of Cubism (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Juli 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bu.edu(PDF; 9,1 MB)</ref> Die Materialien sind Öl auf Leinwand. Es stellt in Ocker-, Grau- und Brauntönen eine kubistisch verzerrte Taube mit Erbsen dar, wobei lediglich eine Taubenkralle und die kleinen Erbsen sowie in der oberen rechten Ecke das Wort CAfE sicher zu erkennen sind. Ein Jahr später erwarb es der Kunstsammler Maurice Girardin (1884–1951) für 850,– FF.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Maurice Girardin (1884-1951) (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive)</ref> 1937 wurde es auf der International Exhibition of Arts and Techniques in Modern Life im Rahmen der Pariser Weltausstellung ausgestellt. Das Museum erhielt das Kunstwerk aus dem Vermächtnis von Dr. Girardin im Jahr 1953.<ref name="bluetrav-019685">Le Pigeon aux petits pois. In: bluetravelguide.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Januar 2013; abgerufen am 5. Juni 2025.</ref> Der Wert des Bildes wird auf 23 Millionen Euro geschätzt.<ref name="faz-1578433">Michaela Wiegel: Durchs Fenster in die Moderne eingestiegen. In: FAZ.NET. 20. Mai 2010, abgerufen am 5. Juni 2025.</ref>

Le pigeon aux petits pois befand sich zuletzt unversichert im Museum für Moderne Kunst (Musée d’art moderne de la Ville de Paris) im 16. Pariser Arrondissement, wo sein Diebstahl am 20. Mai 2010 gegen 6.50 Uhr früh entdeckt wurde.<ref name="SPON-695841">Museumseinbruch in Paris: Gemälde im Wert von 100 Millionen Euro gestohlen. In: Spiegel Online. 20. Mai 2010, abgerufen am 5. Juni 2025.</ref><ref name="SPON-696239">Jörg Diehl: Schlecht gesicherte Kunstwerke: Wie Museen mit ihren Millionenschätzen schlampen. In: Spiegel Online. 21. Mai 2010, abgerufen am 5. Juni 2025.</ref>

Am 31. Januar 2017 wurde vom Prozess gegen einen Fassadenkletterer, einen Antiquitätenhändler und einen Luxus-Uhren-Verkäufer als Verdächtigte berichtet.<ref>Kunstraub: Hehler will Bilder in den Müll geworfen habe. In: Süddeutsche Zeitung. 31. Januar 2017, abgerufen am 5. Juni 2025.</ref>

Literatur

  • Geneviève Nevejan: La collection du Docteur Girardin. Université de Paris IV-Sorbonne, Oktober 1994.

Einzelnachweise

<references />